Elektronische Personenstandsregister – ePR

Im Auftrag des Freistaates Bayern betreibt die AKDB die elektronischen Personenstandsregister (ePR) sowie deren Sicherungsregister für alle Standesämter in Bayern. In den Registern werden die elektronischen Beurkundungen von Personenstandsfällen nach dem Personenstandsgesetz wie Geburten, Eheschließungen, Lebenspartnerschaften und Sterbefälle gespeichert.

Der Betrieb der ePR an zentraler Stelle ermöglicht den Standesämtern eine Verbesserung des Bürgerservice, da jedes Standesamt lesend auf die Registereinträge von allen anderen Standesämtern zugreifen kann. Die Bürger können sich daher zukünftig bei Auskünften aus Personenstandseinträgen oder der Beantragung von Personenstandsurkunden an das Wohnortstandesamt wenden. Sie müssen sich nicht mehr an das Standesamt wenden, in dessen Zuständigkeitsbereich der Personenstandsfall ursprünglich eingetreten war, sofern der Personenstandsfall in Bayern war und elektronisch geführt wird.

Die Vorteile der ePR auf einen Blick

  • zentraler Betrieb bei der AKDB entlastet die Kommunen von erheblichen Investitionen in die IT-Infrastruktur
  • geringere Anforderungen an Administration und Wartung
  • technische und organisatorische Aufwände für die Langzeitarchivierung entfallen bei den Kommunen
  • IT-Sicherheit und Datensicherheit werden durch die AKDB in hohem Maße gewährleistet
  • bessere Servicequalität für die Bürger durch den lesenden Zugriff der Standesämter auf die Registereinträge aller anderen Standesämter in Bayern
Am 24. Juli 2013 trafen sich Vertreter der Projektbeteiligten aus dem Bayerischen Innernministerium, der kommunalen Spitzenverbände, vom Verband der Standesbeamten und von der AKDB zu einem Festakt in Ismaning. Dabei lobte Ministerialdirektor Günter Schuster vom Bayerischen Innenministerium die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten.

 Wir standen immer in ganz enger Abstimmung mit der Expertenrunde, die aus Vertretern des Innenministeriums, der kommunalen Spitzenverbände, der Standesämter und unserer Projektleitung bestand … Hier wurden in diesem Zusammenhang alle richtungsweisenden Entscheidungen getroffen …«

AKDB-Vorstandsvorsitzender Alexander Schroth war mit dem erfolgreichen Verlauf der ePR-Einführung zufrieden.