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eREPORT 3/2026

Stadt Hallstadt migriert OK.EWO ins AKDB-Rechenzentrum

Wir werden alle Fachverfahren in die Cloud migrieren

06.10.20263 Minuten
Clouddienste

Weniger Wartungsaufwand, mehr IT-Sicherheit und freie Kapazitäten für die Digitalisierung: Die Stadt Hallstadt hat ihr Einwohnerwesen-Fachverfahren OK.EWO erfolgreich vom eigenen Serverbetrieb ins AKDB-Rechenzentrum migriert. Wir haben gefragt, warum die Verwaltung diesen Schritt gegangen ist, ob die Umstellung reibungslos verlief und weshalb die Cloud-Strategie längst weitergedacht wird.

Die Stadt Hallstadt setzt konsequent auf Digitalisierung – und auf eine moderne IT-Strategie. Mit der erfolgreichen Migration des Einwohnerwesen-Fachverfahrens OK.EWO ins AKDB-Rechenzentrum hat die Kommune einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung zukunftsfähiger Verwaltungs-IT gemacht. „Das ist Teil unserer langfristigen IT-Strategie“, erklärt Patrick Söllner, Digitalisierungsbeauftragter der Stadt Hallstadt. „Uns war klar, dass wir perspektivisch immer mehr Fachverfahren ins Outsourcing überführen werden. Gerade beim Thema IT-Sicherheit können kleinere Kommunen schlicht nicht denselben Standard leisten wie ein professionelles Rechenzentrum.“ 

Entlastung im Tagesgeschäft 

Neben der IT-Sicherheit spielte vor allem die Entlastung der eigenen IT-Abteilung eine zentrale Rolle. Bislang liefen Betrieb, Wartung und Updates von OK.EWO auf den städtischen Servern. Das bedeutete regelmäßigen Aufwand – häufig außerhalb der Dienstzeiten. „Gerade sicherheitsrelevante Updates oder Anpassungen vor Wahlen mussten kurzfristig eingespielt werden“, so Elmar Uttenreuther, IT-Administrator der Stadt Hallstadt. „Das lief zwar stabil, aber der Aufwand war hoch. Viele Updates wurden abends oder am Wochenende durchgeführt.“ 

Updates und Patching direkt aus dem Rechenzentrum 

Heute übernimmt das AKDB-Rechenzentrum diese Aufgaben zentral. Für die Stadt Hallstadt bedeutet das spürbar weniger Routinearbeit und mehr Zeit für strategische Themen. „Wir können uns jetzt stärker auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren: die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu unterstützen und die Digitalisierung weiter voranzutreiben“, so Söllner. 

Die Migration selbst verlief unkompliziert. „Am Anfang habe ich mir das ehrlich gesagt komplizierter vorgestellt“, so Uttenreuther. „Aber der Ablauf war sehr strukturiert und professionell organisiert. Man hat gemerkt, dass dahinter ein erprobtes Konzept steckt.“ Der eigentliche Umstieg fand an einem Montag im Mai 2026 statt. Bereits im Vorfeld wurde ein Testabzug der Daten durchgeführt, bevor die produktive Migration innerhalb weniger Tage umgesetzt wurde. Die Datenübernahme erfolgte remote durch die AKDB. 

Cloud-ready bis 2031 

Besonders positiv bewertet die Stadt Hallstadt die Performance nach der Migration. „Wir merken definitiv einen Unterschied“, sagt Uttenreuther. „Das System läuft jetzt schneller als zuvor im On-Premise-Betrieb.“ Die Stadt denkt ihre Cloud-Strategie inzwischen konsequent weiter. Weitere AKDB-Fachverfahren sollen schrittweise bis 2031 ebenfalls ins Rechenzentrum umziehen. „Eigentlich alle, die wir von der AKDB im Einsatz haben“, erklärt Söllner. „OK.FIS bzw. OK.FINN, OK.PWS, elect – wir werden in den kommenden Jahren sukzessive weitere Verfahren migrieren.“ 

Weniger Personalaufwand 

Auch wirtschaftlich sieht die Verwaltung langfristige Vorteile. Zwar entstehen durch den Umstieg zunächst neue Betriebskosten, gleichzeitig entfallen perspektivisch jedoch Investitionen in eigene Serverinfrastruktur sowie erhebliche interne Personalaufwände. „Die Kosten verlagern sich“, fasst Söllner zusammen. „Aber wir erhalten dafür auch deutlich mehr Dienstleistung und gewinnen Kapazitäten zurück.“ Für die Stadt Hallstadt steht fest: Die Migration von OK.EWO war erst der Anfang. Die Zukunft der kommunalen IT sieht die Verwaltung klar in zentralen, sicheren und professionell betriebenen Cloud-Lösungen. 

Die Vorteile der Cloud-Migration: 

  • Weniger Personalaufwand 
  • Mehr Cybersicherheit 
  • Weniger Investitionsbedarf
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