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eREPORT 2/2026
eREPORT 2/2026

Im Einsatz bei der Lecos GmbH in Leipzig

Zuverlässiger Datentransfer mit Middleware OK.KOMM

11.06.20263 Minuten

Die Lecos GmbH ist IT-Partner für die öffentliche Verwaltung in Mitteldeutschland und unterstützt Kommunen bei der Digitalisierung. Seit 2024 nutzt Lecos für digitale Datentransfers die AKDB-Middleware OK.KOMM. Wir haben Lars Greifzu gefragt, was das für die erfolgreiche Digitalisierung in Kommunalverwaltungen bedeutet. Er war bis Januar 2026 Prokurist bei der Lecos und hat das Projekt geleitet.

„Unsere kommunalen Kunden freuen sich, dass wir diesen Transferdienst anbieten. Wir haben entweder positive Rückmeldungen – oder gar keine. Letzteres ist ein sicheres Zeichen für Zufriedenheit. Denn die beste Middleware ist jene, die unbemerkt im Hintergrund arbeitet.“

Lars Greifzu, Manager und Prokurist bei der Lecos GmbH

Zum Produkt-, Lösungs- und Leistungsportfolio der Lecos GmbH zählen unter anderem Rechenzentrumsleistungen, die Entwicklung, der Betrieb und die Betreuung kommunaler Fachanwendungen sowie ein umfassender Nutzerservice. Auch wegen des Onlinezugangsgesetzes wuchs der Bedarf an einem medienbruchfreien, sicheren digitalen Datentransport.

Eine Middleware, die sämtliche Formate unterstützt 

„Wir setzen Middleware bereits seit mehr als 20 Jahren ein“, sagt Lars Greifzu, Manager und Prokurist bei der Lecos GmbH. „Zur Ausweitung unseres Serviceumfangs suchten wir eine Lösung, die OSCI, XTA2 und XÖV-Formate standardmäßig unterstützt und schon länger im Einsatz ist. Auch sollte die gesuchte Plattform bidirektionale Kommunikation unterstützen und mandantenfähig sein.“ Lecos hatte dafür auch OK.KOMM der AKDB in die engere Auswahl gezogen: „Das Produkt der AKDB erfüllte unsere Kriterien am besten.“

Datenvermittler zwischen Online-Diensten und Fachverfahren 

Im Personenstandswesen ist digitaler Nachrichtentransfer gesetzlich vorgeschrieben: zwischen Standesämtern, von und zu Meldebehörden und anderen Kommunikationspartnern. Der Betrieb von Middleware ist anspruchsvoll – und nicht wirtschaftlich, wenn das Volumen zu klein ist. Weitere Transferbedürfnisse führten bei Lecos zur Frage: Sollen wir selbst machen oder kaufen? 

Die Antwort: Heute betreibt Lecos sämtliche XPersonenstand-Transfers auf OK.KOMM im eigenen Rechenzentrum, darunter sowohl asynchrone als auch synchrone Kommunikationen. Auch die über Online-Portale von Bürgern gestellten Urkundenanträge werden via OK.KOMM übermittelt, unabhängig davon, wo deren Verfahren gehostet wird. Zwischen Portal und OK.KOMM wirkt eine weitere Middleware mit, die Lecos schon länger nutzt. 

Einer-für-Alle-Dienst „Digitaler Bauantrag“ 

Zusätzlich hat die Lecos die digitale Anbindung der Bauordnungsfachverfahren der Sächsischen Unteren Bauaufsichtsbehörden übernommen. Die Behörden nutzen heute neun unterschiedliche Fachverfahrensprodukte, eine Behörde arbeitet mit einem Dokumentenmanagementsystem anstatt eines Fachverfahrens. 

Da OK.KOMM das vorgegebene XÖV-Format unterstützte, konnte Lecos kurzfristig ins Projekt einsteigen und diese Transferaufgabe annehmen. Lecos hat inzwischen bereits sieben Produkte erfolgreich angebunden. Für die Anbindung noch ausstehender Fachverfahren gibt es einen Zeitplan, der sukzessive umgesetzt wird. 

Weitere Transferbeziehungen 

Die Erfolge sprechen sich herum: Die Lecos erreichen zahlreiche Anfragen über weitere Datentransferbeziehungen. Mehrere kommunale Jobcenter etwa sind an der digitalen Kommunikation mit dem BAMF interessiert. Diese basiert auf dem Standard XAusländer, den OK.KOMM unterstützt. Lecos hat die Aufträge dieser Behörden übernommen. Ähnliches betrifft den EfA-Dienst „Digitaler Führerscheinantrag“, bei dem der Interoperabilitätsstandard XFall genutzt wird, ebenfalls von OK.KOMM unterstützt. 

Mandantenfähig und sicher 

OK.KOMM unterstützt als leistungsfähiges, mandantenfähiges System alle XÖV-Standards, darüber hinaus auch FIT-Connect. Über ein intuitiv zu bedienendes Web-Interface können Betreiber alle Kommunikationswege zentral verwalten. Störungen lassen sich dank umfassender Protokollierung der Transfers optimal analysieren. „Die Protokollierung von OK.KOMM hilft den Lecos-Administratoren bei der Eingrenzung von Problemursachen. So können wir feststellen, ob ein Problem beim Fachverfahren, beim Portal oder unserer eigenen Plattform liegt und damit die Qualität des Gesamtservices verbessern“, so Lars Greifzu. „Unsere kommunalen Kunden freuen sich, dass wir diesen Transferdienst anbieten. Wir haben entweder positive Rückmeldungen – oder gar keine. Letzteres ist ein sicheres Zeichen für Zufriedenheit. Denn die beste Middleware ist jene, die unbemerkt im Hintergrund arbeitet.“

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