IT-Verantwortliche aus Kommunen in Bayern haben im Frühjahr die Gelegenheit genutzt, sich auf der NextGO.360 Roadshow ein Bild von den kommenden Entwicklungen im kommunalen IT-Betrieb zu machen. Das neue AKDB Cloud-Serviceportfolio sorgt nicht nur für technologischen Fortschritt, sondern auch für Entlastung und Sicherheit in Zeiten wachsender digitaler Herausforderungen.
An sieben Terminen erfuhren Teilnehmende, wie sich IT-Strukturen in Kommunen künftig gestalten lassen. Die meisten betreiben ihre IT im Hybridmodell, das heißt, einige Applikationen werden im Outsourcing- Rechenzentrum gehostet, andere On-Premises auf eigenen Servern betrieben.
Diskutiert wurden die Chancen einer modernen cloudbasierten IT sowie die Frage, wie man Kommunen nicht nur gegen Cybergefahren wappnet, sondern sie langfristig auf künftige Technologien wie KI-gestützte Anwendungen und steigende Rechenlast vorbereitet. Die AKDB-Systemhaustochter LivingData erklärte das Modell der Zukunft: Es handelt sich bei NextGO.360 um eine grundlegende Weiterentwicklung des gesamten IT-Betriebsmodells hin zu einem strukturierten, sicheren und zukunftsfähigen Framework aus der Cloud. Statt auf einen abrupten Systemwechsel setzt die AKDB dabei auf einen schrittweisen Transformationsprozess.
IT-Betrieb ist mehr als Technik
Wesentliches Fundament dieses Ansatzes sind Klarheit, Verlässlichkeit, Transparenz, Sicherheit und Skalierbarkeit. Klarheit bedeutet, dass eindeutig feststeht, wer Entscheidungen trifft und wann. Verlässlichkeit sorgt für kontinuierliche Funktionsfähigkeit, auch wenn zentrale Personen fehlen. Transparenz gewährleistet, dass Abläufe nachvollziehbar sind und Wissen nicht nur in den Köpfen einzelner Personen liegt. Sicherheit wird hier nicht primär als technisches Feature verstanden, sondern als Ergebnis von Vorbereitung, Zuständigkeiten und Kommunikationswegen im Ernstfall. Skalierbarkeit schließlich stellt sicher, dass das Modell auch in mehreren Jahren noch tragfähig ist – unabhängig von personellen Veränderungen.
Viele frei wählbare, unabhängige Module
Besonderes Interesse weckte das modulare Konzept: Ob es sich um Collaboration & Communication-Tools handelt, um den Betrieb von Fremdverfahren und AKDB-Anwendungen im sicheren Rechenzentrum – inklusive Backup, Monitoring und Updates –, um Platform-as-a-Service oder um Security-Maßnahmen wie Firewalls und den Betrieb eines Security Operation Center: Die NextGO.360- Module sind nach Belieben wählbar und kombinierbar, je nachdem wie viel vom IT-Betrieb man als Kommune outsourcen möchte.
Im Hintergrund sorgt die AKDB als IT-Dienstleister dafür, dass Betrieb und Support sowohl remote als auch vor Ort zuverlässig abgedeckt werden. Dieser organisatorische Rahmen minimiert Abhängigkeiten, beugt Wissensverlust vor und stellt sicher, dass Entscheidungen und Maßnahmen auch in Ausnahmesituationen sofort umgesetzt werden können.
Ein Paradigmenwechsel in der kommunalen IT
In Summe markiert NextGO.360 für die kommunale IT in Bayern einen Paradigmenwechsel: weg von Insellösungen und reaktiven Maßnahmen, hin zu einem proaktiv geplanten, klar strukturierten und hochsicheren Betriebsmodell, das heutigen und künftigen Entwicklungen standhält. Dabei liefert die AKDB nicht nur ein Technologie-Portfolio, sondern eine umfassende organisatorische und strategische Grundlage. Auch das Thema Datenschutz kam nicht zu kurz: Teilnehmende der Veranstaltung erfuhren, dass alle Daten in einem Cloud Service auf einem öffentlich-rechtlichen Rechenzentrum der AKDB in Bayern liegen. Sicherheitsmechanismen wie SOC, XDR und Firewall sind vollständig integriert. Die AKDB übernimmt auch bei Microsoft 365 das komplette Managed Service Tenant Management inklusive Datenschutzfolgenabschätzung.
