Bereits im vergangenen Jahr konnten wir über rasant steigende E-Payment-Nutzungszahlen berichten. Dieser Aufwärtstrend setzte sich im Jahr 2025 fort: Die Transaktionszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr erneut stark an und der Gesamtumsatz über digitale Bezahlmethoden erreichte einen neuen Spitzenwert.
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nimmt Fahrt auf. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, Verwaltungsleistungen Ende-zu-Ende digital anzubieten, wodurch sichere und medienbruchfreie E-Payment-Lösungen unverzichtbar werden. Digitale Zahlungsverfahren ermöglichen die geforderten vollständig digitalisierten Verwaltungsprozesse und verbessern das Nutzungserlebnis für Bürgerinnen und Bürger deutlich.
Rekordwerte bei Transaktionen und Umsatz
Im Jahr 2025 verzeichnete die AKDB 654.798 E-Payment-Transaktionen bei der Inanspruchnahme gebührenpflichtiger Online-Dienste. Das entspricht einem Plus von fast 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024 (388.466 Transaktionen). Parallel stieg der Umsatz von rund 7,40 Millionen auf 10,4 Millionen Euro, was eine Steigerung von über 40 Prozent ausmacht. Diese Zahlen verdeutlichen die zunehmende Akzeptanz elektronischer Zahlungsverfahren bei Bürgerinnen und Bürgern, die sich bereits seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich zeigt.
Bezahlarten im Überblick
Die Auswertung, wie häufig die zur Auswahl stehenden Zahlungsarten bei der Gebührenbegleichung jeweils gewählt werden, zeigt ein klares Bild: Am häufigsten werden Gebühren per Kreditkarte beglichen, knapp gefolgt von PayPal. Klassische Zahlungsmethoden wie die elektronische Lastschrift werden mittlerweile nur noch in geringem Umfang genutzt.
E-Payment als unverzichtbarer Digitalisierungsbaustein
Die Zahlen der AKDB zeigen: E-Payment ist nicht nur Komfort, sondern ein zentraler Treiber der digitalen Verwaltung. Mit der fortschreitenden Umsetzung des OZG und dem wachsenden Angebot digitaler Verwaltungsleistungen kann damit gerechnet werden, dass die Nutzung elektronischer Zahlmethoden weiter zunehmen wird.




