Hohe Resonanz beim 7. Kommunalforum der AKDB: Rund 1.000 Kommunalvertreterinnen und -vertreter aus ganz Deutschland folgten der Einladung nach München und nutzten die Veranstaltung als Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Innovationen rund um die digitale Verwaltung.
Unter dem Motto „Gemeinsam voran“ veranstaltete die AKDB-Unternehmensgruppe zusammen mit ihren Partnern das 7. Kommunalforum im Paulaner am Nockherberg. Seit 2014 ist die Veranstaltung als Treffpunkt für Städte, Gemeinden, Landkreise, Bezirke sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien und Behörden etabliert. Dort erleben sie den Schulterschluss zwischen Kommunen, IT-Dienstleistern und Politik: Austausch, Vernetzung und Impulse für die Praxis.
Kommunen zwischen Fachkräftemangel, Cybergefahren und KI
Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen für Kommunen: demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Cybersicherheit. Schwerpunktthemen waren deshalb das Cloud-Angebot der AKDB, der Umgang mit Cybergefahren sowie der Einsatz von KI in modernen Fachverfahren. Praxisberichte aus Kommunen, Vorträge und Diskussionen zeigten, wie digitale Technologien den Alltag von Verwaltung, Unternehmen und Bürgern erleichtern. Ein wegweisendes Projekt, das auf dem Forum kommuniziert wurde, ist die Bereitstellung von openDesk für Kommunen als souveräner Arbeitsplatz. openDesk ist eine quelloffene Office- und Kollaborationssuite für öffentliche Verwaltungen.
Praxisnaher Austausch und digitale Innovationen für die Verwaltung
Im Rahmen des Grand Openings blickte die AKDB auf Meilensteine ihrer inzwischen 55-jährigen Unternehmensgeschichte zurück und zeichnete die rasante Entwicklung der Informationstechnologie im öffentlichen Sektor nach. In seinem Impulsvortrag zur Eröffnung sagte Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales: „Das Image des Staates in den Köpfen der Menschen entsteht nicht in Ministerien oder Talkshows, sondern vor Ort in unseren Kommunen. Hier entscheidet sich, ob die Verwaltung als modernen Dienstleister oder bürokratischen Bremsklotz erlebt wird. Digitalisierung ist unser stärkster Hebel gegen Bürokratie und demografischen Wandel. Das AKDB-Kommunalforum bringt die richtigen Köpfe zusammen, um aus technologischen Möglichkeiten spürbare Verbesserungen zu machen.“
Auf die Bedeutung der AKDB ging in einer Grußnote Joachim Herrmann, Bayerischer Staatminister des Innern, ein: „Mehr als ein halbes Jahrhundert unterstützt die AKDB die kommunale Praxis. Diese Erfahrung ist das Fundament, auf dem wir gemeinsam die digitale Verwaltung von morgen gestalten. Die Bedeutung dieser Arbeit lässt sich nicht allein an Technik messen. Sie zeigt sich im Rathaus, wenn ein Verfahren zuverlässig funktioniert.“ Spürbar werde das insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, die Leistungen einfach erreichen und ihre Anliegen unkompliziert erledigen können, so Herrmann.
Der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Rudolf Schleyer, sagte zur Bedeutung gemeinsamer Lösungen für die kommunale IT-Landschaft: „Kommunen stehen vor der Aufgabe, mit weniger Personal immer komplexere Anforderungen zu bewältigen. Digitale Plattformen, Cloud-Technologien und KI-Anwendungen helfen dabei, die Verwaltung effizient, sicher und bürgernah aufzustellen. Der Wechsel in die Cloud ist damit für die Kommunen das Gebot der Zeit.“
Das Programm des Kommunalforums umfasste mehr als 40 Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Live-Demos und interaktive Mitmachformate. In Fachforen wurden zudem aktuelle Entwicklungen in zentralen Verwaltungsbereichen vorgestellt – darunter Bürgerbüro, Kämmerei, Personalwesen, Kitaverwaltung, Wahlämter und Bauwesen.
Mathis Beutel
Mathis Beutel
Lisa Hantke
Lisa Hantke
Lisa Hantke
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