Bayern erhöht die Beamtenbesoldung zum 1. Oktober 2026 linear um 2,82 Prozent. Damit übernimmt der Freistaat die Ergebnisse des jüngsten TV-L-Abschlusses zeitversetzt mit einer sechsmonatigen Verzögerung gegenüber den Tarifbeschäftigten der Länder. Die Änderungen sind in der AKDB-Personallösung OK.PWS berücksichtigt.
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 werden die Beamten-Bezüge um 2,82 Prozent erhöht.
Im Unterschied zum Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes übernimmt Bayern den dort vereinbarten Mindestbetrag von 100 Euro nicht in die Beamtenbesoldung. Stattdessen wird das Gesamtvolumen rechnerisch über eine leicht erhöhte lineare Anpassung von 2,82 Prozent abgebildet. Für Anwärterinnen und Anwärter im Vorbereitungsdienst steigt der monatliche Anwärtergrundbetrag pauschal um 60 Euro. Neben den Grundgehältern werden auch weitere Bestandteile angepasst. Dazu zählen insbesondere Strukturzulagen, Familienzuschläge, Stellenzulagen, Mehrarbeitsvergütungssätze und Erschwerniszulagen.
Zeitversetzte Übertragung weiterer Tarifstufen
Auch die weiteren Stufen des Tarifabschlusses sollen zeitversetzt auf die Beamtenschaft übertragen werden. Die zweite Anpassungsstufe mit einer Erhöhung um 2,0 Prozent ist für den 1. September 2027 vorgesehen. Für die dritte Tarifstufe mit einem weiteren Plus von 1,0 Prozent im Jahr 2028 liegt derzeit noch kein konkreter Umsetzungstermin für die bayerische Beamtenbesoldung vor.
Umsetzung in OK.PWS
Die Änderungen der Besoldungstabellen und Zulagen werden in OK.PWS entsprechend berücksichtigt. Der geplante Programmeinsatz für die Anpassungen ist aktuell für den 18.09.2026 vorgesehen.
Die AKDB beobachtet die weiteren gesetzlichen Entwicklungen und informiert Sie frühzeitig über konkrete Umsetzungsdetails sowie mögliche Auswirkungen auf die Personalabrechnung in unseren Lösungen.




