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Möge das Hilfsmittel Elektronik den Kommunen dienen ...

© Bundesarchiv, B 145 Bild-F079283-0010 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0 DE https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en

11.08.20201 Minute

In Gedenken an Alt-Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel.

Was die meisten wissen, ist, dass Hans-Jochen Vogel als Oberbürgermeister von München die städtebauliche Entwicklung der Landeshauptstadt maßgeblich vorantrieb und sie so zu einer europäischen Metropole des 21. Jahrhunderts machte. Unter seiner Ägide wurden nicht nur das U- und S-Bahnnetz erschaffen, sondern München wurde auch Austragungsort der olympischen Sommerspiele 1972. Als Vorsitzender des Bayerischen Städteverbands setzte er sich außerdem immer für die kommunale Selbstverwaltung ein. Ein "Kommunaler" also - durch und durch.

Was die meisten nicht mehr wissen: Auch in einer anderen Angelegenheit bewies er Weitsicht.

Und zwar 1971. Damals teilten die Geschäftsführer der drei kommunalen Spitzenverbände dem Innenministerium mit, dass sie eine Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern gründen wollen und baten um Genehmigung eines Satzungsentwurfes für die neue Institution. Die Gründungsversammlung fand am 12. Mai 1971 im kleinen Sitzungssaal des Münchener Rathauses statt. Bayerns Innenminister Bruno Merk ist mit dabei, als der Münchener Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel sagt: „Möge das Hilfsmittel Elektronik den Kommunen dienen, sie aber nie beherrschen.“ Ihre Arbeit nimmt die AKDB am 1. Oktober 1971 auf.

Seitdem sind fast 50 Jahre vergangen. Die AKDB hat sich diesen Leitsatz bis heute zu eigen gemacht. Sie erinnert sich in Dankbarkeit an den großen Politiker und Stadtvater.

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