Barbara Schmatz leitet als Chief Sales Officer (CSO) und Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Vertrieb und Marketing. Mit ihr hat die AKDB eine Führungspersönlichkeit gewonnen, die klare und transparente Kommunikation sowie Ergebnisorientierung als entscheidende Erfolgskriterien sieht.

„Wir sollten alle stets am gleichen Strang ziehen – mit dem Ziel zufriedener Kunden.“
Kannst du uns etwas zu deinem beruflichen Werdegang erzählen?
Ich habe an der LMU München Psycholinguistik studiert – mit Schwerpunkt Markt- und Werbepsychologie, Phonetik sowie Kommunikationstechnik. Dabei habe ich auch erste Erfahrungen in Software-Entwicklung (MATLAB, Pascal) gesammelt.
Beruflich gestartet bin ich in der Personaldienstleistung, klassisch im Vertrieb und in der Kaltakquise, bevor ich dann bei Allgeier die komplette Vertriebslaufbahn absolviert habe. Seit 2008 habe ich dort öffentliche Auftraggeber und die Privatwirtschaft betreut – unter anderem die BWI, die Bundesagentur für Arbeit, den Bayerischen Rundfunk und Nokia. Zuletzt war ich Director Sales für Bundesbehörden und einen Teil der Bundesländer.
Schließlich kam ich zur AKDB – ein Unternehmen, das mir durch meine Arbeit im öffentlichen Sektor bestens vertraut war. Das Gespräch mit Herrn Schleyer und Frau Aschenbrenner im Januar hat mich überzeugt: Die Chance, aus Kundensicht gestalten zu können, wollte ich unbedingt ergreifen.
Wie kann die Qualität in der Betreuung von Kommunen aus deiner Sicht gesteigert werden?
Ich sehe hier einen ganzheitlichen Ansatz. Wir müssen uns konsequent fragen: Was braucht der Kunde heute? Welche Unterstützung ist aus Marketing- und Vertriebssicht notwendig? Passen unsere Produkte zu den Anforderungen? Dabei habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Dialog mit den Kommunen zu verstärken und unser Handeln stets am Kundennutzen auszurichten.
Innovationen sind Pflicht, während das Budget knapp bleibt – deshalb wollen wir Standard vor Individual setzen. Modulare SaaS-Bausteine ersetzen Sonderlösungen, offene Schnittstellen sichern Interoperabilität, Automatisierung nimmt Routine aus den Ämtern. KI setzen wir dort ein, wo sie erklärbar, datenschutzkonform und spürbar entlastet – etwa bei Klassifikation oder Plausibilitäten. Preise werden transparent paketiert.
Was bedeutet der Kurs intern?
Klare End-to-End-Verantwortung vom Angebot bis zur Abnahme: ein Account Team, ein Takt, ein Ergebnis. Prognosen werden be-lastbarer, der Kunde hat eine eindeutige Ansprechperson, Kommunikation und Lösungen werden transparenter.
Was ist dir im täglichen Miteinander wichtig?
Ganz klar: Offenheit und persönliche Begegnung. Kurze Wege, ehrliche Kommunikation und direkte Lösungen sorgen für ein entspanntes Arbeitsumfeld.
Gab es auf deinem Weg jemanden, der dich geprägt hat?
Ich hatte das Glück, zwei enge Mentoren zu haben. Der eine hat mir gezeigt, wie wertvoll Ehrlichkeit und Transparenz im Kundenkontakt sind – und wie man damit langfristig Vertrauen aufbaut. Der andere hat mich gefordert, das Beste aus mir herauszuholen, den „extra Schritt“ zu gehen und mutig zu sein, über den Tellerrand zu blicken.
Motiviert dich das heute noch in deiner Arbeit?
Auf jeden Fall. Mich motiviert, wenn wir als Team gemeinsam die Extrameile gehen. Leistung ist mir wichtig, aber genauso ein respektvolles Miteinander: Wertschätzung, offener Austausch und das Gefühl, gesehen zu werden. Wir sollten alle stets am gleichen Strang ziehen – mit dem Ziel zufriedener Kunden.
Welche Leidenschaften hast du außerhalb der Arbeit?
Ich reise sehr gern und entdecke neue Länder und Kulturen. Außerdem gehe ich gerne Rad fahren, wandern, tanzen, seit Kurzem auch golfen und im Winter Ski fahren – ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag.
Was steht noch auf deiner Bucketlist?
Ganz oben stehen Länder in Süd- und Lateinamerika. Faszinierend finde ich auch Ägypten mit seiner Geschichte und Kultur. Zunehmend zieht es mich auch in den hohen Norden: Regionen rund um den Polarkreis mit Schneelandschaften, Polarlichtern und dieser besonderen Stille. Diese Mischung aus Natur, Weite und Ruhe beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue.
