Gemeinsam mit seinen Gemeinden hat der Landkreis Dingolfing-Landau die Weichen für die digitale Zukunft gestellt: Mit dem Wechsel auf die Lösungen von RIWA wurde die Grundlage für ein modernes, effizientes und gemeinsames Geoinformationssystem geschaffen.
Um den steigenden Anforderungen an ein modernes Geoinformationssystem gerecht zu werden, suchte der Landkreis Dingolfing-Landau nach einer flexiblen und anwenderfreundlichen Lösung. Die Wahl fiel auf RIWA – und damit auf ein System, das zentrale Datenhaltung, Fachmodule und praxisnahe Anwendungen in einer Plattform vereint. Gemeinsam mit RIWA startete der Landkreis in eine neue GIS-Zukunft. Das Ziel: digitale Prozesse vereinfachen, Zusammenarbeit stärken und die Basis für eine nachhaltige Geodatenbasis schaffen.
Alle an Bord: Erfolgreicher GIS-Start im Landkreis
Eine der größten Herausforderungen bestand darin, alle Kommunen im Landkreis von Anfang an einzubinden, sie umfassend zu informieren und eine gemeinsame, funktionierende Grundlage für die tägliche Arbeit zu schaffen. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, erhielt jede Kommune ein individuell konfiguriertes Starterpaket, das einen klaren und strukturierten Einstieg in den GIS-Alltag bietet. Es umfasst das RIWA GISZentrum (RGZ) mit Autorenfunktion, die Module Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, die Bauantragsverwaltung inklusive Schnittstelle zum digitalen Bauantrag sowie ein Datenpflegepaket.
Bei der bisherigen GIS-Betreuung arbeitete der Landkreis eng mit dem Ingenieurbüro S² zusammen, das die GIS-Prozesse in den Kommunen koordinierte. Mit der Entscheidung für RIWA setzt der Landkreis auf zukunftsfähige GIS-Lösungen, die nicht nur leistungsstark, sondern auch anwenderfreundlich sind. Gleichzeitig bleibt die bewährte Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro bestehen: Bestimmte Dienste werden weiterhin als WMS-Layer eingebunden. Zudem kann das Ingenieurbüro über einen Fernzugriff direkt für die Kommunen Datenpflege und Aktualisierungen übernehmen – beispielsweise in den Modulen Bebauungsplan oder Straßenbestandsverzeichnis. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist die Einführung der XPlan-Modulerweiterung, durch die der Landkreis gemeinsam mit seinen Kommunen künftig vollständig XPlankonform aufgestellt ist. Ziel ist es, den digitalen Austausch von Planwerken wie Flächennutzungs- und Bebauungsplänen zu ermöglichen, Medienbrüche zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu beschleunigen. Dies geschieht durch die Digitalisierung der Pläne nach dem einheitlichen Standard XPlanung, der seit dem 8. Februar 2023 verpflichtend ist.
Intuitive Nutzung des GIS
Die Einführung des Geoinformationssystems von RIWA erfolgte schrittweise: Nach der Einrichtung des RIWA GIS-Zentrums und der Migration der bestehenden Daten wurden die Anwendungen konfiguriert und für die einzelnen Kommunen freigegeben. Heute arbeiten bereits alle Gemeinden erfolgreich mit den neuen Lösungen. Besonders geschätzt wird die einfache Handhabung: „Die Starterpakete waren so durchdacht zusammengestellt, dass wir sofort effizient arbeiten konnten – ohne lange Einarbeitungsphasen“, heißt es aus dem Landratsamt Dingolfing-Landau.
Ausbau der digitalen Zusammenarbeit
Die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, den Kommunen, dem Ingenieurbüro und RIWA soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Geplant ist, die Kommunen und das Landratsamt schrittweise mit weiteren passenden Modulen, Apps, Schnittstellen oder Digitalen Zwillingen auszustatten. Dabei kann jede Kommune diesen Ausbau der Fachverfahren selbstverständlich nach den eigenen Bedürfnissen und Geschwindigkeiten individuell gestalten.
RIWA begleitet zahlreiche Landkreise in Bayern auf ihrem Weg in die digitale Zukunft und steht im engen Austausch mit Landratsämtern, um Erfahrungen und bewährte Lösungen gezielt weiterzugeben. So entsteht ein digitales Netzwerk, das Kommunen nachhaltig verbindet – über Grenzen hinweg.
