16.11.20202 Minuten
IT/DigitalisierungDatenschutzIT-Sicherheit

Die am Ostufer des Starnberger Sees gelegene Gemeinde Münsing bricht alle Geschwindigkeitsrekorde: Innerhalb von nur zwei Monaten schloss die Kommune zusammen mit der GKDS die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung ab.

Münsing mit seinen etwa 4.300 Einwohnern wird erst seit September von der GKDS betreut. Hauptakteur dabei ist Hubert Kühn, langjähriger Geschäftsleiter und Kämmerer der Gemeinde – und seit 1.9.2020 auch Datenschutzkoordinator. Wir haben bei ihm einmal nachgefragt.

Herr Kühn, in beeindruckender Rekordzeit haben Sie die DSGVO mit Hilfe der GKDS-Arbeitspakete in Ihrer Kommune umgesetzt – neben Ihrer Geschäftsleiter- und Kämmerer-Tätigkeit. Wie haben Sie das geschafft?

Kühn: Für unsere Gemeinde und für mich ist Datenschutz kein brandneues Thema, das erst seit Inkrafttreten der DSGVO umgesetzt wird. Schulungen und Wissensaustausch erfolgen bei uns regelmäßig. Außerdem entwickle ich den nötigen Ehrgeiz, offene Sachen schnell zu erledigen, um Nacharbeiten und lange Pausen zu vermeiden. Hier waren die vorausgefüllten Dokumente und die schnelle Reaktionszeit der GKDS sehr hilfreich. So bleibt man im Thema und beginnt nicht jedes Mal wieder von vorne.

Bestandteil des GKDS-Angebots ist eine digitale Mitarbeitersensibilisierung zum Thema Datenschutz. 95 Prozent Ihrer Kollegen haben diese ebenfalls in Rekordzeit absolviert. Wie stehen Sie grundsätzlich dazu?

Kühn: Organisatorisch sind die Vorteile einer digitalen Schulung nicht von der Hand zu weisen – insbesondere zu Coronazeiten. Die Online-Schulung der GKDS war einfach und logisch aufgebaut, der Organisationsaufwand gering. Grundsätzlich bevorzuge ich jedoch Präsenz-Schulungen. Der persönliche Kontakt, auflockernde Praxisbeispiele – so etwas lässt sich digital nur schwer ersetzen.

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit der GKDS? Was erhoffen Sie sich für die Zukunft?

Kühn: Neben der pragmatischen und zügigen Umsetzung der DSGVO-Anforderungen sticht der persönliche Kontakt der freundlichen und kompetenten GKDS-Mitarbeiter heraus. Die respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe hinterlässt das positive Gefühl, den Datenschutz in gute Hände gelegt zu haben. Die Angst vor dem „Damoklesschwert DSGVO“ wird einem genommen. Diese weiterhin gute – und zügige – Zusammenarbeit erhoffe ich mir auch für die Zukunft.

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