In wenigen Tagen wird in Bayern gewählt. Die Möglichkeit, die Briefwahl online zu beantragen, erfreut sich auch zur Kommunalwahl 2026 großer Beliebtheit: Bereits vor Ende der Briefwahlbeantragungsfrist gingen über die Dienste der AKDB rund 1,5 Millionen Online-Anträge ein, so viele wie nie zuvor bei einer bayerischen Kommunalwahl.
Im Vorfeld konnte außerdem der Großtest mit der Landeswahlleitung erfolgreich abgeschlossen werden: Die Schließung der Wählerverzeichnisse und deren Druck mit dem Fachverfahren OK.EWO erfolgte termingerecht.
Spätestens 42 Tage vor dem Wahltermin mussten die Wählerverzeichnisse vorliegen – sie bilden die Grundlage für mehrere Millionen Wahlbenachrichtigungen, die in Bayern verschickt werden. Die Einwohnermeldeämter meisterten den Druck der Wählerverzeichnisse und Wahlscheine souverän. Dass dies fristgerecht gelungen ist, zeigt die zuverlässige und vorausschauende Wahlorganisation unserer Kommunen.
Starkes Interesse an der Briefwahl
Nach Erhalt der Wahlbenachrichtigungen entscheiden sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger für die Briefwahl. Über einen QR‑Code oder Weblink im Schreiben lassen sich die Unterlagen unkompliziert online beantragen – und diese komfortable Möglichkeit wird spürbar häufiger genutzt.
Ob das hohe Interesse an dieser Kommunalwahl oder die einfache digitale Antragstellung der Grund ist: Der neue Bestwert bestätigt die wachsende Akzeptanz des Online-Services. Im Vergleich zu 760.000 Anträgen bei der Kommunalwahl 2020 hat sich die Nutzung des Online-Dienstes mit rund 1,5 Millionen Anträgen fast verdoppelt. Ein Blick auf den Kommunalwahl-Zähler liefert die aktuellen Zahlen in Echtzeit.
Generalprobe für den Wahlabend
Zur guten Vorbereitung gehört inzwischen auch die landesweite Simulation der Ergebnisübermittlung am Wahlabend. Gemeinsam mit dem Landesamt für Statistik und zahlreichen Kommunen wurde der gesamte Ablauf, von der Eingabe der Ergebnisse bis zur Übermittlung, unter realistischen Bedingungen geprobt. Der Testlauf verlief reibungslos, sodass die AKDB bestens gerüstet in die Kommunalwahl 2026 geht.



