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Vom Freistatt gefördert: Webformulare des komXformularcenter

Wenn niemand mehr aufs Amt muss ...

16.12.20215 Minuten3
IT/DigitalisierungOZGE-Government

Die Zeit wird knapp: Wie schaffen es kommunale Verwaltungen, ihre Bürgerdienste bis Ende 2022 zu digitalisieren, wie das Onlinezugangsgesetz es fordert? Dazu kommt der Druck vonseiten der Bürger und Unternehmen. Sie alle erwarten im Alltag moderne digitale Lösungen. Und die Pandemie hat ihnen Recht gegeben: Digitalisierung hat sich als Lösung in Zeiten der sozialen Distanz bewährt.

Wie kann eine Kommune es schaffen, bis Dezember 2022 sämtliche Bürgerdienste online zur Verfügung zu stellen? Gibt es Unterstützung? Vor allem: Gibt es die Möglichkeit, die Umsetzung zu beschleunigen? Eine schnelle, unkomplizierte Lösung sind Webformulare. Das komXformularcenter der AKDB-Tochter digitalfabriX ist eine umfassende Webformular-Lösung für modernes E-Government. Das komXformularcenter erweitert kommunale Online-Angebote schnell, einfach und bürgerfreundlich. Dabei wird der komplette Verwaltungsprozess transparent abgebildet.

Die Kosten übernimmt zu 90 Prozent der Freistaat

Per Webformular können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen bequem an die Verwaltung übermitteln. Entweder per Anmeldung mit BayernID oder mit Benutzername und Kennwort. Dies kann die Anmeldung eines Hundes zur Hundesteuer, ein Antrag auf Erstellung eines Fischereischeins oder die Anmeldung der Eheschließung sein. Auch Dienste für die Wirtschaft wie die Beantragung eines vorübergehenden Halteverbots oder die Beantragung einer Sondernutzungserlaubnis von öffentlichen Straßen zählen zu den vielen Diensten. Aktuell stehen 94 Formulare bereit – das Angebot wird stetig gemeinsam mit den Verwaltungen und mit Rücksicht auf die OZG-Anforderungen erweitert. Bis zu 90 Prozent der Kosten übernimmt für bayerische Kommunen der Freistaat dank des Förderprogramms „Digitales Rathaus“, das bis Ende 2023 läuft.
www.digitales-rathaus.bayern

94 Webformulare sind sofort einsatzbereit

Der Vorteil von Webformularen: Sie sind dank Web-Component-Technologie schnell in jede denkbare Website eingebaut und können nach Belieben ohne Programmierkenntnisse von den Kommunen angepasst, erstellt und eingerichtet werden. Und das vollkommen unabhängig von den Online-Diensten, die eine Kommune bis dato schon anbietet. Die Einbindung in eine kommunale Website erfolgt reibungslos. Insbesondere kleinere und mittlere Kommunen profitieren so von der Komplettlösung. Außerdem steht ihnen die komX-Akademie zur Verfügung, eine E-Learning-Plattform, die ihnen Schritt für Schritt die Funktionsweise erklärt. Im Durchschnitt nutzen Verwaltungen aktuell 39 Dienste aus dem komXformularcenter auf ihren Websites. Zu den am meisten eingesetzten Diensten gehören: „Ab- und Anmeldung zur Hundesteuer“, „Antrag auf Ausstellung eines Fischereischeins“ und „Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zum Parken“ bei Schwerbehinderung.

Nutzerfreundlich und schnell auffindbar

Das Bürgerservice-Portal der AKDB wird technologisch mehr und mehr mit dem komXformularcenter
verschmelzen. Online-Dienste mit Anbindung an Fachverfahren und Webformulare
werden sich immer weiter ergänzen. Neben der schnellen Weiterentwicklung von
Webformularen steht die Optimierung der Navigationsoberfläche im Vordergrund. Die
Dienste werden selbstverständlich wie andere Online-Dienste über das BayernPortal im
Internet gefunden. Bürgerinnen und Bürger erhalten Nachweise oder Bescheinigungen
ganz normal über ihren Postkorb, wenn sie eine BayernID haben. Kurz: Mit den Webformularen
sind auch kleinere Kommunen perfekt aufgestellt für die OZG-Umsetzung und können
sich sogar die begehrte Auszeichnung des Bayerischen Ministeriums für Digitales sichern
und sich künftig „digitales Amt“ nennen. Ein Standortvorteil für jede Gemeinde!

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