13.01.20214 Minuten

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern beteiligt sich an der RIWA GmbH - Gesellschaft für Geoinformationen. Das Ziel: Kunden über Produktsynergien noch umfassender im Bereich GIS und Grundstücksverwaltung zu unterstützen. Die Beteiligung erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2021.

Um Expertise und Kapazitäten im Bereich Entwicklung und Kundenbetreuung zu bündeln, haben AKDB und RIWA GmbH – Gesellschaft für Geoinformationen beschlossen, dass beide Häuser künftig unter dem Dach der RIWA GmbH eine gemeinsame Produkt- und Dienstleistungspalette anbieten. Die AKDB bringt ihr Tochterunternehmen TERA Kommunalsoftware GmbH und ihr Geschäftsfeld Grundstückswesen/Bau/GIS/FM in das neue Unternehmen ein und somit ihre ganze Produkt-Expertise im Bereich Grundstückswesen. RIWA ist in Bayern besonders für innovative GIS-Produkte und -Dienstleistungen bekannt. Das neue gemeinsame Produktportfolio der RIWA GmbH wird erweitert und bietet künftig auch Schnittstellen zu AKDB-Verfahren.
Kommunen und kommunale Betriebe profitieren zum einen von Leistungen aus einer Hand rund um GIS und Grundstückswesen und zum anderen von einem verbesserten Fachbetreuungs- und Beratungsservice: Künftig wird es sieben statt bisher fünf RIWA-Standorte über Bayern verteilt geben, mit insgesamt 140 Mitarbeitern. Geschäftsführer der RIWA GmbH sind Günter Kraus und Steffen Kleinmanns.

Virtuelles Auftakt-Meeting der RIWA-Gesellschafter zum Jahresstart. Im Uhrzeigersinn: Rudolf Schleyer (AKDB-Vorstandsvorsitzender), Gudrun Aschenbrenner (AKDB-Vorstandsmitglied), Norbert Schürmann (Vorstandsmitglied der Lechwerke AG), Volker Wiegand (Geschäftsführer der AllgäuNetz GmbH & Co. KG), Michael Lucke (Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerk GmbH), Markus Last (Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der erdgas schwaben gmbh).

Neben den bisherigen drei RIWA-Gesellschaftern - den Energieversorgern Allgäuer Überlandwerk GmbH, der Lechwerke AG und der erdgas schwaben gmbh - kommt nun mit der AKDB ein weiterer Gesellschafter aus der kommunalen Familie hinzu.
AKDB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Schleyer betont die Schlagkraft, die das Unternehmen dadurch entwickelt: „Wir freuen uns, die Entwicklungs- und Innovationskraft beider Häuser zu bündeln, um den nun mehr als 1.500 Kunden künftig gemeinsam und aus einer Hand professionelle Lösungen für die tägliche Arbeit rund um Grundstücke und Gebäude zur Verfügung zu stellen. Die AKDB wird mit der neuen AKDB-Tochter RIWA GmbH ihr Angebot an Geoinformationssystemen fortsetzen und auf technisch hohem Niveau weiter ausbauen. Das ist nicht nur eine tolle Chance für uns, sondern besonders auch für unsere kommunalen Kunden.“
Günter Kraus, Geschäftsführer der RIWA GmbH: „Die Potenziale der beiden Anbieter ergänzen sich ideal. Kunden profitieren nicht nur von einer deutlich umfangreicheren Palette an Produkten, sondern insbesondere auch von dem mannigfaltigen Angebot an Dienstleistungen der RIWA, etwa im Bereich Datenmanagement, Vermessung sowie Kataster- und Ingenieursdienstleistungen. Bisherige Doppelentwicklungen beider Anbieter gehören nun der Vergangenheit an. Das ist ein echter Win-Win-Effekt für alle Beteiligten.“
Steffen Kleinmanns, ebenfalls Geschäftsführer der RIWA GmbH, ergänzt: „Durch den Zusammenschluss der Entwicklungsabteilungen entstehen Kapazitäten, die wir für die Produktweiterentwicklung sowie für neue Anwendungen einsetzen können. Ganz im Sinne des Kundennutzens und der Digitalisierungsstrategien von Kommunen.“
Die technische Entwicklung im Bereich von Geoinformationssystemen hat in den vergangenen Jahren einen rasanten Verlauf genommen und eröffnet ständig neue, vielfältige Möglichkeiten der Nutzung. Digitale Kanalbestandskataster, Baumkataster und Friedhofspläne sind längst Standard bei der täglichen Arbeit in kommunalen Verwaltungen. Komplexer wird es bei digitalen Planungen etwa im Bereich der Bauleit- oder Leitungsnetzplanung. Neue Trends zeichnen sich ab: etwa die mobile App-Technologie und der Einstieg in die 3D-Welt sowie durchgängige Workflows wie z.B. ein medienbruchfreies Auftragsmanagement mit revisionssicherer Dokumentation und vereinfachter Ressourcenerfassung, das die Wertschöpfung in Kommunen wesentlich erhöht. Die Möglichkeit, Gebiete mit Drohnen zu befliegen und die gewonnenen Daten digital abzurufen, dokumentiert den Wandel. Programme zur Erhebung und Abrechnung von Beiträgen und Gebühren, die auf Grundstücksdaten basieren, ergänzen die Produktpalette in diesem Segment.

Pressesprecher der AKDB

Dr. Florian Kunstein

089 5903-1230

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