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Von der AKDB entwickeltes Nutzerkonto Bund wird interoperabel

Bund und Länder verknüpfen ihre Nutzerkonten

14.09.20213 Minuten21
OZG

Bis Ende 2021 werden alle Nutzerkonten technisch so angepasst, dass Bürger mit dem einen Konto ihrer Wahl digitale Verwaltungsleistungen aller Verwaltungsportale bundesweit nutzen können. Derzeit ist das bereits mit dem Nutzerkonto des Bundes sowie den Nutzerkonten von Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Brandenburg möglich.

Nutzerkonten sind als Authentifizierungs- und Identifizierungskomponente essenziell für die Inanspruchnahme digitaler Verwaltungsdienste. Doch je nach Zuständigkeit für den jeweiligen Online-Behördengang müssen deutsche Bürgerinnen und Bürger auf unterschiedliche Konten der Länder und des Bundes zurückgreifen. Diese lästige Hürde gehört dank der neu geschaffenen Interoperabilität des Nutzerkonto Bund bald der Vergangenheit an: Bis Ende 2021 werden alle Nutzerkonten technisch so angepasst, dass Bürger mit dem einen Konto ihrer Wahl digitale Verwaltungsleistungen aller Verwaltungsportale bundesweit nutzen können. Derzeit ist das bereits mit den Nutzerkonten des Bundes sowie von Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Brandenburg möglich. Das Nutzerkonto Bund wird somit interoperabel.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) stellte das Nutzerkonto Bund – eine Entwicklung aus dem Hause der AKDB – im September 2019 bereit. Nahezu alle Bundesländer bieten mittlerweile Nutzerkonten an, mit denen Bürgerinnen und Bürger die Verwaltungsleistungen ihres Bundeslandes oder ihrer Kommune in Anspruch nehmen können. Sobald jedoch eine Leistung benötigt wird, die in einem anderen Bundesland oder vom Bund angeboten wird, wurde bislang ein weiteres Nutzerkonto benötigt. Das liegt daran, dass die Länder und der Bund ihre Nutzerkonten unterschiedlich schnell mit ihrer jeweils bevorzugten Informationstechnik bereitstellten. Um hierbei für Erleichterung zu sorgen, müssen die jeweiligen Konten miteinander kommunizieren und interagieren können. Dies wird mit der sogenannten „Interoperabilität“ ermöglicht, die jüngst für das Nutzerkonto Bund eingerichtet wurde. Alle Länderkonten werden bis zum Jahresende nachziehen.

Martin Senft, Projektleiter für Weiterentwicklungen am Nutzerkonto Bund bei der AKDB: „Wir freuen uns, dass dank der produktiv gestellten Interoperabilität das Nutzerkonto Bund von nun an für sämtliche Einer-für-Alle/Viele-Leistungen als Einstiegstor zu den ebenfalls interoperablen Länder-Konten dienen kann. Auch in Hinblick auf die Umsetzungsdauer können wir stolz sein: Innerhalb von nur fünf Monaten Umsetzungszeit haben wir diesen Meilenstein erreicht. Nach dieser ersten Stufe der interoperablen Bürgerkonten folgt als nächstes die Interoperabilität der Postfächer, was den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter optimiert.“

Das Nutzerkonto Bund ist neben den Nutzerkonten von Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein eines der ersten fünf Nutzerkonten in Deutschland, das diese Möglichkeit technisch umgesetzt hat. Im September sind weitere Nutzerkonten von Baden-Württemberg und Brandenburg hinzugekommen. Als Nächstes werden die Nutzerkonten von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen angeschlossen.

 

Pressesprecher der AKDB

Dr. Florian Kunstein

089 5903-1230

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