08.10.20204 Minuten
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Am 1. Oktober hat sich AKDB-Vorstandsmitglied Gudrun Aschenbrenner mit der bayerischen Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach und dem Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) Prof. Dr. Joachim Hornegger getroffen. Anlass: die Einführung der papierlosen Kontakterfassung per QR-Code darfichrein an der FAU.

 

An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg FAU können sich ab sofort Studierende Corona-konform per Smartphone registrieren. Bei Präsenzveranstaltungen setzt die Hochschule zum gerade startenden Wintersemester die Softwarelösung darfichrein.de ein. Das Projekt wird unterstützt von Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach, die auch die Schirmherrschaft übernommen hat.

In den Lehrsälen der Friedrich-Alexander-Universität wurden dazu QR-Codes zur Registrierung angebracht. Die Studierenden scannen mit ihren Smartphones diesen QR-Code und können in einem sich öffnenden Formular ihre Kontaktdaten eingeben. Sie benötigen dafür keine extra App und müssen keine spezielle Software installieren. „Darfichrein“ ist ein gemeinsames Tochterunternehmen der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und des bayerischen Hotel- und Gastgeberverbands (DEHOGA).

„Die Corona-Zeit lässt viele kreative Lösungen in dieser Situation entstehen. Das gilt erst recht für innovative digitale Ideen. Es freut mich sehr, dass die bereits für Gaststätten und Sportveranstaltungen bewährte Lösung jetzt auch im Kampf gegen das Corona-Virus an bayerischen Hochschulen eingesetzt wird. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg geht hier mit diesem kreativen Ansatz voran. Weitere Hochschulen sind bereits dabei zu folgen. Das ist wirklich eine smarte Lösung für kluge Köpfe.“

Der Präsident der FAU, Prof. Dr. Joachim Hornegger erklärte: „Wir freuen uns, dass die FAU zu den ersten bayerischen Universitäten gehört, die mit Hilfe der Webanwendung ´Darfichrein´ Präsenzlehre im Wintersemester unkompliziert und sicher machen. Für uns ist es wichtig, die Studierenden, gerade die Erstsemester, trotz Corona in gewissem Umfang zurück in die Hörsäle und Seminarräume holen zu können. Vor allem bei Veranstaltungen wie Laborpraktika oder Übungen profitieren die Studierenden von der Präsenz - und sie wünschen sich diesen Austausch auch sehr. Wie innovationsstark eine Universität ist, zeigt sich letztlich auch in der Fähigkeit, für solche Herausforderungen schnell professionelle Lösungen zu finden und umzusetzen - ich denke, das ist der FAU hier sehr gut gelungen.“

 

Über 1,1 Millionen Check-ins an über 2.000 Standorten innerhalb kürzester Zeit zeigen, dass smarte digitale Lösungen einen echten Beitrag dazu leisten, sowohl das öffentliche als auch das private Leben in Corona-Zeiten zu vereinfachen.

Gudrun Aschenbrenner

AKDB Vorstandsmitglied

AKDB-Vorstandsmitglied Gudrun Aschenbrenner betonte: „Mit Darfichrein zeigt die AKDB Agilität und Umsetzungsstärke. Das Projekt ist getragen von der Kooperation mit starken Partnern und konsequenter Nutzerorientierung. Über 1,1 Millionen Check-ins an über 2.000 Standorten innerhalb kürzester Zeit zeigen, dass smarte digitale Lösungen einen echten Beitrag dazu leisten, sowohl das öffentliche als auch das private Leben in Corona-Zeiten zu vereinfachen. Einmal Kontaktdaten eingegeben, wird jede nachfolgende Registrierung zum Kinderspiel – kein Schönschreiben oder aufwändiges Ausfüllen, kein Anstehen mit Zettelwirtschaft. Dass jetzt mit der FAU auch der bayerische Hochschulbetrieb unterstützt wird, macht das universelle, branchenübergreifende Lösungspotential von darfichrein.de mehr als deutlich.“

Mittlerweile nutzen auch andere Hochschulen die die papierlose Registrier-Lösung. So etwa die Hochschule Augsburg. Dort freut man sich, dass nebenbei jetzt auch die maximale Raumbelegungszahl in den Hörsälen hinterlegt und kontrolliert werden kann. Es folgen die TH Deggendorf, die TH Ingolstadt, und die Uni Göttingen.

Darfichrein.de entstand bei dem #WirvsVirus-Hackathon im März 2020. Ziel dieser Initiative war es, digitale Lösungen zur Bewältigung der Corona Pandemie zu entwickeln. Bisher wird das System in Bayern vor allem zur Corona-Registrierung in Gaststätten und bei Fußballamateurspielen eingesetzt.

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