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Kommunen sparen sich umständliche Vergabeverfahren

Einkaufsgenossenschaft BayKIT am Start

25.01.20243 Minuten28
IT/Digitalisierung

Mitte Januar erfolgte auf Initiative der AKDB die Gründung der Bayerischen Kommunalen IT-Einkaufsgenossenschaft eG, kurz BayKIT. Sie wird Hardware sowie damit verbundene Dienstleistungen für ihre Mitglieder bzw. Genossen beschaffen – zunächst im Schulbereich.

Beim wichtigen Thema Digitalisierung von Schulen stellt der hohe Bedarf an IT-Ausstattung kommunale Träger vor große Herausforderungen. Mit Initiative der neuen Genossenschaft will das Gründungsmitglied AKDB Kommunen hierbei im Bereich Vergabeverfahren unterstützen. Neue Genossenschaftsmitglieder können sich dadurch zukünftig individuelle und in eigener Verantwortung durchzuführende, komplexe und somit teure Vergabeverfahren sparen und diese Aufgabe an die BayKIT abgeben. Die BayKIT bedient sich dabei der AKDB Dienstleistungs- und Service GmbH (ADSG), einer hundertprozentigen Tochter der AKDB. Diese verfügt über das nötige Know-how und führt die Markterkundungen zur Ermittlung technischer Anforderungen durch, was eine erhebliche Vereinfachung für die Mitglieder bedeutet. Gleichzeitig werden die Eintrittshürden durch geringe jährliche Kosten und Genossenschaftsanteile möglichst niedrig gehalten.

Breites Angebot und unkomplizierte Abrufmöglichkeiten

Die Bedarfe der Mitglieder werden gebündelt, ausgeschrieben und das Vergabeverfahren zum Abschluss eines Rahmenvertrags durchgeführt. Der Abruf der Waren erfolgt dann bequem über einen Webshop der BayKIT. Über diesen können die Mitglieder der Genossenschaft bedarfsgerecht die für sie individuell benötigten Produkte erwerben. Pro Los sollen mehrere Anbieter einen Zuschlag erhalten, sodass am Ende eine breite Palette von Produkten und Modellen der führenden Anbieter zur Verfügung steht. Eine Abnahmepflicht oder Mindestmengen gibt es übrigens nicht. Auch das ist ein klarer Vorteil. Der Vertrag kommt dabei zwischen dem Mitglied und der BayKIT zustande, die auch als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Profitieren von der Neugründung werden zunächst kommunale Träger von Schulen – dazu zählen etwa kommunale Gebietskörperschaften wie Gemeinden, Märkte, Städte, Landkreise, und Bezirke sowie kommunale Zweckverbände und Verwaltungsgemeinschaften. Als Mitglieder müssen sie dann nicht mehr selbst ausschreiben oder eine Kanzlei beauftragen, sondern können ihre Nachfrage über die BayKIT decken. Durch diese Bündelung der Bedarfe vieler Mitglieder werden Größenvorteile erzielt.

Wie es nun weitergeht

Die Gründung der Genossenschaft fand am 24. Januar statt. Anschließend erfolgt die Eintragung in das Genossenschaftsregister. Bestellungen im Webshop sollen in Kürze möglich sein. 

Ein Beitritt ist jederzeit problemlos über eine entsprechende Erklärung möglich. Formulare – auch für die Gremien der Kommunen – stellt die BayKIT zur Verfügung.

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