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Gemeinsam für digitale Innovation und Sicherheit

AKDB beim Start des Technologietransferzentrums Würzburg

19.03.20262 Minuten5
IT/Digitalisierung

Nach der Grundsteinlegung im Jahr 2025 haben jetzt AKDB und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) den Kooperationsvertrag für das Technologietransferzentrum (TTZ) Würzburg unterzeichnet. Das Ziel: Die digitale Verwaltung zukunftsfähig und vor allem sicher zu gestalten.  

Am 24. Februar 2026 erfolgte die feierliche Eröffnung des TTZ Würzburg. Damit beginnt offiziell die gemeinsame Arbeit und die Umsetzung dessen, was in der Vertragsphase geplant wurde. Dr. Markus Ludwig, Leiter der AKDB-Stabsstelle Hochschulkooperationen, traf in der Runde unter Leitung des Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Jean Meyer und TTZ-Leiters Prof. Dr. Sebastian Biedermann auf viele Gesprächspartner, darunter Markus Blume (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst). Nach den offiziellen Grußworten wurde gezeigt, wie Forschung in praxisnahe Anwendungen umgesetzt wird. Präsentiert wurden unter anderem Deepfakes, manipulierte KI-Modelle (Adversarial Samples) und potenzielle Sicherheitslücken in Alltagsgeräten. 

„Deutschlands gefährlichster Schreibtisch“

An „Deutschlands gefährlichstem Schreibtisch“ wurden typische Gefahrenquellen im Büro verdeutlicht, von ungesicherten USB-Sticks bis zu offenen Schnittstellen. Eindrucksvoll war die Live-Darstellung von Cyberangriffen über ein Honeynet, ergänzt durch ein Dashboard, das den Sicherheitsbewusstseins-Status von Mitarbeitenden visualisiert. 

Das TTZ-WUE konzentriert seine Forschung auf drei Kernbereiche: 

  • Verbindung von Künstlicher Intelligenz (KI) mit IT-Sicherheit
  • Threat Intelligence und Schwachstellensuche
  • Security Management und Security Awareness 

Diese Themen sind auch für die AKDB von höchster Relevanz. Deren digitale Verwaltungsservices müssen nicht nur effizient und bürgerfreundlich, sondern auch dauerhaft sicher sein. Die Entwicklung trägt eine Mitverantwortung dafür, dass Kommunen und Bürger den Lösungen vertrauen können. Die Zusammenarbeit mit dem TTZ-WUE bietet der AKDB die Chance, neueste Forschungsergebnisse einzubinden, Sicherheitskonzepte zu testen und praxisnah umzusetzen. 

Wertvolle Partnerschaft für alle Beteiligte 

Neben Cybersecurity wird im TTZ auch an Themen wie Künstliche Intelligenz, datengetriebene Services und innovativen Verwaltungsprozessen geforscht. Das eröffnet viele Möglichkeiten: Ideen von Studierenden und Forschenden, praxisnahe Lösungen, ein Netzwerk aus innovativen Partnern, das neue Perspektiven schafft, sowie ein schneller Wissenstransfer aus der Forschung in die Anwendung.

Cybersecurity gehört zu den grundlegenden Bausteinen einer modernen, digitalen Verwaltung. Gemeinsam mit dem TTZ will die AKDB neue Standards für Sicherheit setzen und gleichzeitig Innovation vorantreiben. Die kommenden Monate werden zeigen, wie viele Türen diese Kooperation öffnet, für neue Technologien, Ansätze und Services, die das Leben in Kommunen einfacher und sicherer machen. 


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