04.05.20215 Minuten

Kleine Gemeinden haben andere Wünsche als Landratsämter. Deswegen ist der Vertrieb der AKDB nun weniger regional, sondern noch stärker fachlich zugeschnitten. Wir sprechen mit den neuen Verantwortlichen. Den Vertrieb bei kreisangehörigen Kommunen leitet Katrin Kräuter (47), den kreisfreien Bereich verantwortet Michael Wieder (58). Ein virtuelles Gespräch, wie so oft in dieser Zeit in einer Videokonferenz, an einem spätwinterlichen Märztag.

Frau Kräuter, Sie sind inzwischen seit zehn Jahren bei der AKDB, Herr Wieder, Sie seit über 25 Jahren: Was haben Sie vorher gemacht?

KATRIN KRÄUTER: Für ein internationales Unternehmen aus der IT-Branche habe ich börsennotierte Unternehmen zu Webseiten für den Investorenbereich beraten. Eigentlich habe ich immer Vertrieb gemacht, mein gesamtes Berufsleben. Ursprünglich bin ich im Marketing und als Dolmetscherin ausgebildet.

MICHAEL WIEDER: Ich war davor auch schon im Vertrieb, in einem Start-up, obwohl es den Begriff damals noch nicht gab. Personalleistungen und Archivierungslösungen, das ging schon in die Richtung der AKDB. 1995 bin ich hierhergekommen, als gelernter Organisationsprogrammierer.

Sie leiten Ihre jeweiligen Vertriebsteams. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

KATRIN KRÄUTER: Direkt bei Verantwortlichen in den Kommunen sind wir eigentlich nur, wenn sich mal etwas verhakt hat. Ansonsten bin ich in vielen Online-Besprechungen zu allen Themen, die man sich vorstellen kann. Mein Ziel: die Wünsche der Kommunen über mein Team in die AKDB zu bringen. Ein guter Tag ist, wenn ich pragmatische Lösungen gefunden habe, die für die Kommune passen, und wenn ich einen Fortschritt sehe. Das ist im Arbeitsalltag genauso wie im privaten Leben.

MICHAEL WIEDER: Im Fokus der Reorganisation des AKDB-Vertriebs stand, die Regionalität durch Fachlichkeit zu ersetzen, Kundengruppen in den Vordergrund zu stellen. Wir wollen passgenau beraten – Synergien schaffen, Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bündeln, Anforderungen noch besser erfüllen. Die Zusammenlegung von Kundenservice, Vertrieb und Marketing geht in diese Richtung: Kundenanfragen werden gemeinsam bedient, Calls schneller abgearbeitet. Bezirke oder Studentenwerke etwa werden nun von einer Vertriebsberaterin oder einem Vertriebsberater im kreisfreien Bereich betreut. Man kam damit auch Kundenwünschen entgegen. Der Kunde soll spüren, dass wir uns verbessern.

KATRIN KRÄUTER: Viele Kunden haben ihren Vertriebsberater behalten, einige Kunden haben einen neuen bekommen. Ich denke, am Ende profitieren alle von dem Potenzial, das in der Neuorganisation steckt.

Mein Ziel: die Wünsche unserer Kommunen über mein Team in die AKDB zu bringen.

Katrin Kräuter

Leitung Vertrieb kreisangehörige Kommunen


Wie sehen Sie Ihre neue Rolle in der Vertriebsführung?

MICHAEL WIEDER: Ich hatte schon Leitungserfahrung, finde es aber spannend, den Blick nun über die Regionen hinaus zu richten. Ich sehe da unterschiedliche Mentalitäten, es ist eine spannende Zeit zum Gestalten. Ich freue mich darauf.

KATRIN KRÄUTER: Ich empfinde meine Rolle als wichtige Schnittstelle zwischen Kunden, Außendienst und AKDB intern. Was Kunden sich wünschen, soll künftig noch direkter in unsere Abläufe einfließen, zum Beispiel in die Produktentwicklung.

Die AKDB wird im Mai 50 Jahre alt. Was wünschen Sie ihr zum Geburtstag?

MICHAEL WIEDER: Weitere erfolgreiche 50 Jahre. Dass wir Potenziale nutzen, die sich auftun. Ich wünsche mir weise und weitsichtige Entscheidungen, in die Zukunft gerichtet. Und weiterhin so engagierte Mitarbeiter.

KATRIN KRÄUTER: Ich wünsche der AKDB Visionen. Welche neuen Tätigkeitsfelder sind in einigen Jahren denkbar? Und natürlich zufriedene und loyale Kunden. Aber das liegt an uns, die müssen wir uns verdienen. Dafür tun wir weiterhin alles. Und nicht nur die Menschen, die in Kundenservice und Vertrieb arbeiten. Kundenzufriedenheit fängt nicht erst dort an. Ich wünsche der AKDB im Grunde, dass sie so visionär und innovativ auftritt, dass die Kunden uns als starke Partner ihrer Wahl sehen.

 

Der Kunde soll spüren, dass wir uns verbessern.

Michael Wieder

Leitung Vertrieb kreisfreier Bereich

Wir trauen uns kaum zu fragen: Bleibt noch Zeit für Hobbys?

KATRIN KRÄUTER: Ich habe im letzten Jahr angefangen, Klavierunterricht zu nehmen. Eine wirklich spannende Herausforderung in meinem Alter, schließlich misst man sich mit vier- bis sechsjährigen Kindern (lacht). Für den Unterricht nehme ich mir Zeit, fürs Üben ist aktuell viel zu wenig Zeit. Aber es macht den Kopf frei. Ansonsten verbringe ich einfach gerne Zeit mit Freunden, Familie, mit guten Gesprächen und einem guten Glas Wein. Insofern hoffe ich wirklich, dass wir die Pandemie bald überwunden haben.

Herr Wieder, wir wissen, dass Sie bei den Behörden-Skimeisterschaften immer vorne mit dabei sind ...

MICHAEL WIEDER: Zu Instrumenten habe ich leider keinen Bezug, aber die Berge sind mein Hobby, im Sommer Wandern und Bergsteigen, im Winter mache ich gerne Skitouren, denn der Weg ist das Ziel. Und wenn es die Zeit erlaubt, jetzt im Frühjahr das Motorradfahren. Aber es ist wie mit jedem Hobby: Man muss es unterbringen. Auch daran arbeite ich.

 

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