27.07.20202 Minuten
ÖSiO

Seit 1. November 2019 sind Kommunen verpflichtet, im Ausländerwesen eine Software einzusetzen, die die gesetzlichen Änderungen beim elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) abbildet und unterstützt. Dies war einer der Gründe, warum die Ausländerbehörde der Landeshauptstadt München im Oktober 2019 auf die AKDB-Software OK.VISA umgestiegen ist. Ziel war es, das frühere Fachverfahren durch ein auf dem Markt etabliertes Standardverfahren zu ersetzen. OK.VISA von der AKDB ist in Bayern führend.

In Deutschlands größter kommunaler Ausländerbehörde werden jetzt mit OK.VISA rund 450.000 Datensätze der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger verwaltet und die Sachbearbeitung bei allen Aufgaben im Vollzug des Ausländerrechts unterstützt. Zudem profitieren mit der Bereitstellung von behördeninternen Schnittstellen neben den Mitarbeitern der Ausländerbehörde auch diejenigen aus anderen Referaten der Landeshauptstadt. Auch sie können zur Aufgabenerfüllung auf das Verfahren zugreifen.

Die Einführung der Software in Kombination mit der Anbindung an das städtische Dokumentenmanagementsystem wurde nach zwei Jahren Projektlaufzeit Anfang Oktober 2019 erfolgreich umgesetzt. Im Vorfeld der Systemumstellung wurden etwa 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die neue Fachanwendung geschult – so konnte OK.VISA termingerecht eingeführt werden.

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