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AKDB formiert neue Smart-City-Projektgruppe

Die Stadt, die mitdenkt

04.05.20215 Minuten6
IT/Digitalisierung

Die Digitalisierung des urbanen Raums ist eine der größten Herausforderungen, der sich Städte und Kommunen in ganz Deutschland bereits heute stellen müssen. Denn eine nachhaltige, integrierte und strategische Stadtentwicklung, die am Gemeinwohl ausgerichtet ist, ist der Schlüssel zur Steigerung des Lebenswerts von Millionen von Menschen in ganz Deutschland.

Zusammen mit den Unternehmen digitalfabriX, LivingData, RIWA und roosi hat die AKDB eine neue Smart-City-Projektgruppe ins Leben gerufen. Das Ziel: Smart-City-Lösungen vom Reißbrett in die Lebenswelt von Millionen von Menschen zu bringen. „Es ist wichtig, dass wir unabhängig von der Einwohnerzahl und der Finanzkraft von Kommunen und Städten einen Weg hin zur Smart City aufzeigen, den alle mitgehen können. Schritt für Schritt. Im jeweils eigenen Tempo“, so Ralf Pichl, Geschäftsführer der Data-Intelligence-Beratung roosi. Deshalb konzentrieren sich die beteiligten Unternehmen auf Einsatzgebiete, die schnell einen Einstieg in das Thema ermöglichen und handfeste Ergebnisse liefern. Das Vorgehen ist geprägt durch Pragmatismus und Agilität. So wurden digitale Lösungen für Steuerung, Management und Monitoring von Fahrbahnen, Luftgüte, Bauhofgerätschaften, Beleuchtung u. v. m. geschaffen. Falls sich beispielsweise die Luftgüte außerhalb des Toleranzbereichs befindet, eine Gerätschaft ihren Einsatzkorridor verlässt oder es Zeit wird für das Winterteam, Streugut auszubringen, da Eisbildung droht, teilen Sensoren dies in Echtzeit dem Kontrollzentrum mit.

Echtzeit-Monitoring
Kommunen wird außer der geeigneten Sensorik auch eine integrierte Visualisierungs- und Analyselösung angeboten. Ebenfalls mit eingeschlossen sind die Implementierung der Lösung, die Wartung und der Betrieb. Dabei laufen alle Datenfäden im Hintergrund in einer IoT-Plattform zusammen. So können weitere Module problemlos zu- und abgeschaltet werden. Für Kommunen und Städte entsteht so ein Daten- und Sensornetz, mit dem sie nicht nur ihren Kontroll- und Nachweispflichten nachkommen, sondern die Effizienz von Abläufen bewerten und optimieren und ihren Bürgerinnen und Bürgern passgenauere Dienstleistungen und Informationsangebote zur Verfügung stellen können.

Fahrbahnsensorik

Mit der angebotenen Fahrbahnsensorik ist es möglich, verschiedene Zustände einer Straße zu messen und entsprechend darauf zu reagieren. Die direkt in die Straße verbauten Sensoren übermitteln Temperatur, Niederschlag, Reibwert u. v. m. Der Energieverbrauch der Sensoren ist sehr niedrig, da sie auch mit Solarenergie betrieben werden können. Im angeschlossenen IoT-Portal werden die Daten übersichtlich dargestellt und zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt. Daten sind täglich, wöchentlich und monatlich abrufbar. Die Daten werden in Diagrammen, Statistiken, Tabellen etc. dargestellt. Besonders in der kalten Jahreszeit kann durch frühzeitiges Handeln zum Beispiel Eisbildung verhindert und somit Unfällen vorgebeugt werden.

IoT-Modul Winterdienst

Mit dem IoT-Modul Winterdienst werden Daten schwerer Winterdienstfahrzeuge gesammelt und in Kombination mit den GPS-Daten des IoT-Edge-Geräts in übersichtlichen Berichten im IoT-Portal angezeigt. Wertvolle Informationen zu Streuaktivitäten, Materialien, Dosierung, Dauer, Routen u. v. m. vereinfachen die Abwicklung und Organisation des Winterdienstes: Eine unnötige mehrfache
Bestreuung bzw. eine fehlende Bestreuung einzelner Straßen kann so verhindert werden.

IoT-Modul Raumluftgüte

Mit dem Modul Raumluftgüte können wesentliche Informationen zur Lufttemperatur, zur Luftfeuchtigkeit sowie zum CO2-Gehalt in Innenräumen mittels des angeschlossenen IoT-Portals oder einer App abgerufen werden. Mit den gewonnenen Einblicken können gezielt entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden, um eine Verbesserung der Luftqualität in geschlossenen Räumen herbeizuführen.

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