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Interview mit Marc Poddig-Schmitt, Entwickler Einwohnerwesen

Grenzen ausloten

15.09.20225 Minuten5
Personal

Marc Poddig-Schmitt (45) entwickelt im Team die AKDB-Software OK.EWO fürs Einwohnerwesen. Doch in der Freizeit findet man ihn selten vor dem Computer …

Marc, seit wann arbeitest Du bei der AKDB?

Ich bin schon seit 2007 bei der AKDB. Genau gesagt seit dem 1. Januar 2007, das war der Tag der Einführung von XMeld, dem Standard-Datenaustauschformat für Meldebehörden.

Und was hast Du davor getan?

Ich war beim Mitbewerb für anderthalb Jahre. Und noch davor habe ich für ein Familienunternehmen gearbeitet, das Logistiksoftware entwickelt hat.

Was machst Du als Entwickler genau?

Software entwickeln ist nicht nur Programmierarbeit. Man muss eine Software entwerfen, planen, definieren, was sie wie abbilden muss. Kurz: Man muss das große Bild vor Augen haben.

Mein Motto: Hinterlasse nichts anderes als einen Fußabdruck und ein Lächeln.

Marc Poddig-Schmitt

Entwickler Einwohnerwesen

Was ist dabei die größte Herausforderung?

Der Spagat zwischen engem Budget und Zeitplan auf der einen Seite und Qualitätsanspruch und Kundenzufriedenheit auf der anderen. Und, nicht zu vergessen, Mitarbeiterzufriedenheit.

Warum magst Du Deinen Job?

Ich mag die Komplexität und den Mix zwischen Kreativität und Pragmatismus bei der Bewältigung von fachlichen und technischen Herausforderungen.

Ist Dein Job auch Dein Hobby?

Nein, in der Freizeit bin ich nicht am Rechner zu finden. Ich radle, spiele leidenschaftlich gern (Beach-) Volleyball, gehe mal wandern. Früher bin ich viel gereist, aber dann kam Corona … insgesamt entdecke ich gerne Neues.

Ich habe gelesen, dass Du kürzlich am Nordkap warst. Erzähl!

Es war eine Challenge, die ein Schweizer zum zweiten Mal organisiert hatte, um für E-Mobilität zu werben: mit auf dem Markt verfügbaren Elektroautos zum Nordkap, um zu beweisen, dass man mit den bereits verfügbaren E-Autos auch im tiefsten Winter gut durchkommt. Es heißt ja immer, die Batterien entladen sich bei Kälte so schnell. Diesen Irrglauben wollte er entkräften. Da war alles dabei: Tesla, Opel, Hyundai, Porsche, Audi, ich fuhr einen VW ID.3. Wir waren zwei Wochen unterwegs.

Hast Du danach noch mal so eine lange „E-Reise“ unternommen?

Ja, jetzt im April. Da habe ich einen Sanitäter mit meinem E-Auto an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht. Wir hatten lauter medizinische Ausrüstung und Hilfsgüter dabei. Auf dem Rückweg habe ich drei geflüchtete Ukrainer nach Deutschland gebracht. Eine Mutter mit zweijähriger Tochter und einen Mann. Auf der Hinfahrt wurden wir vom Navi zweimal fehlgeleitet, und dann war die Batterie irgendwann wirklich fast leer. Wir wären fast liegengeblieben.

Bist Du ein Abenteurer?

Sagen wir so: Ich probiere gern etwas Neues aus. Und ich mag es nicht, auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln.

Was ist Dein Lebensmotto?

In Australien hat uns der Guide in einem Naturpark gesagt: „Just take a picture and leave nothing but a footprint“ – Fotografiere und hinterlasse nichts als einen Fußabdruck. Ich habe das für mich abgewandelt in: Leave nothing than a footprint and a smile – Hinterlasse nichts anderes als einen Fußabdruck und ein Lächeln. Die Erinnerung an schöne
Momente ist das Wichtigste im Leben.

Und Dein Lebenstraum?

Zufrieden alt werden. Und ich träume davon, mit unserem AKDB Beachvolleyball-Team den Bavarian Beach Cup zu gewinnen. Eine tolle Truppe, die eine gute Entwicklung gemacht hat.

Was steht in der Entwicklung im Einwohnerwesen an? Worauf können sich AKDB-Kunden freuen?

Auf die Uniface-Freiheit! Wir haben OK.EWO neu entwickelt. So ist eine bessere „User Experience“ garantiert sowie mehr Einheitlichkeit von Design und Masken! Wir liegen da in den letzten Zügen.

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