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15.03.2012

Erweiterte Zuständigkeit kommt immer besser an!

Der AKDB-Vorstand, Alexander Schroth (l.) und Rudolf Schleyer (r.), begrüßen den IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Staatssekretär Franz Josef Pschierer (2.v.l.), und Rosenheims Landrat Josef Neiderhell (2.v.r.) auf dem CeBIT-Messestand der

Staatssekretär Pschierer, IT-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung, zeigte sich beim Rundgang auf der Computermesse CeBIT begeistert von der Innovationskraft im Freistaat. Rosenheims Landrat Josef Neiderhell präsentierte gemeinsam mit der AKDB dem Staatssekretär die erweiterte Zuständigkeit im Zulassungsbereich: "1,5 Millionen Bürger können in Oberbayern seit einigen Monaten frei wählen, bei welcher Zulassungsbehörde sie ihr Fahrzeug zulassen. Das Angebot wird sehr gut angenommen!"  Wie der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Alexander Schroth, ergänzte, stelle das Angebot auch für die Wirtschaft im Oberland einen enormen Vorteil dar: "Autohändler können nun alles in einer Zulassungsbehörde erledigen, selbst wenn ihre Kunden in verschiedenen Landkreisen wohnen. Sie sparen dadurch Zeit und Geld und tun gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes. Bald werden in den meisten Landkreisen und Städten Oberbayerns die Bürger die freie Wahl ihrer Zulassungsbehörde haben", so Schroth.

 

Der Landkreis Rosenheim hat gemeinsam mit seinem IT-Dienstleister, der AKDB, dieses bundesweit größte Projekt mitinitiiert. Seit drei Monaten ist die erweiterte Zuständigkeit in Oberbayern im Einsatz, in Teilen Oberfrankens gibt es sie schon länger. Anlass für Landrat Neiderhell, eine positive Zwischenbilanz zu ziehen: ?Die ersten Zahlen können sich sehen lassen. Es wurden hier insgesamt bereits über 5.000 Meldevorgänge für andere Zulassungsbehörden durchgeführt. Die Bevölkerung akzeptiert diesen neuen Bürgerservice immer mehr?. Teilnehmende Landratsämter sind Rosenheim, Berchtesgadener Land, Traunstein, Mühldorf, München, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen sowie die Stadt Rosenheim. Die Kfz-Zulassungsstellen dieser Kommunen greifen auf die Kennzeichenbestände der jeweils anderen zu und bearbeiten diese, auch Wunschkennzeichen werden zugeteilt. Inzwischen haben weitere Landkreise ihr Interesse an diesem Projekt angemeldet.