Aktuelles aus dem Bereich OK.Soziales

Tatkräftige Hilfe für Jugend- und Sozialämter

Steigende Fallzahlen, neue gesetzliche Vorgaben und zu wenig Personal: Wie kann eine moderne Software wie OK.JUS den vielen Herausforderungen im Jugend- und Sozialamt begegnen? Und wie können sich diese optimal für die Zukunft aufstellen? Diese und andere Fragen beantwortete die AKDB auf der OK.JUS-Infoveranstaltung, die am 10. Juli in Landshut stattfand.

Ob steigende Zahlen von Flüchtlingen, immer mehr Empfänger von Unterhaltsvorschuss oder die so oft beklagte wachsende Kluft zwischen Arm und Reich: Jugend- und Sozialämter tragen seit Jahren eine besonders große Last in der Kommune. Und dazu kommt erschwerend die Personalknappheit. Allein in Berlin ist jede fünfte Stelle im Jugendamt unbesetzt.

Kein Wunder, dass Jugend- und Sozialämter immer stärker auf die Unterstützung leistungsstarker Software angewiesen sind. Die Anforderungen sind groß: Sie soll so flexibel wie möglich die Abläufe in den unterschiedlichen Behörden abbilden. Gleichzeitig soll sie intuitiv zu bedienen sein. Und sie soll so viele Schnittstellen wie möglich bieten - unter anderem zu verschiedensten Kassenprogrammen, zu beliebigen Dokumentenmanagementsystemen, zu statistischen Landesämtern, zu Unterhaltsberechnungsblättern und zu unterschiedlichen Mail-Programmen. All dies und einiges mehr bietet die moderne Software für Jugend- und Sozialämter OK.JUS. Sie wurde extra für die große Komplexität im Jugend- und Sozialdienst entwickelt. Umso größer war das Interesse bei der Infoveranstaltung in Landshut, an der sieben Ämter teilnahmen. Die Infoveranstaltung richtete sich sowohl an Kommunen, die die Vorgänger-Software OK.JUG im Einsatz haben, wie auch an solche, die Produkte anderer Hersteller nutzen.

Auf dem Programm standen neben einer allgemeinen Einführung in die Software besonders die Aspekte "Amtsvormundschaft", "Beistandschaft" und "Unterhaltsvorschuss". Ebenso die zahlreichen Auswertungsmöglichkeiten, die mit der Controlling- und Analyse-Plattform (CAP) zur Verfügung stehen. Besonderes Letztere ermöglicht es Landratsämtern, Kennzahlen aufzubereiten und zu analysieren - etwa Informationen aus der Personalbemessung, sozialräumliche Daten oder Kostenaspekte. Auf diese Art und Weise können Landratsämter Trends und Tendenzen früh erkennen und entsprechend planen.

Was den Teilnehmern an der Software besonders gefiel, war neben den Auswertungsmöglichkeiten auch die Tatsache, dass die Anbindung einer E-Akte möglich ist. Ebenso wichtig war für die meisten Anwesenden die Schnittstelle zur Behördenauskunft BayBIS, die es ermöglicht, Informationen zu Einwohnermeldedaten abzufragen. Oder die Wiedervorlagen-Funktion, durch die man an Termine erinnert wird. Nicht zuletzt wurde die Möglichkeit gelobt, aus der Software heraus zu Informationen aller Art zu verlinken - zum Beispiel zu Gesetzesgrundlagen.

Da viele der Teilnehmer konkret an einem Wechsel zu OK.JUS interessiert waren, stand das Thema "Datenmigration" ebenso im Mittelpunkt.

Übrigens: Für Anwender von AKDB-Software für die Sozialverwaltungen organisiert die AKDB das Anwenderforum Soziales. Es findet am 13. November im Marinaforum in Regensburg statt. Detaillierte Infos zur Agenda gibt es bis Mitte September. Anmeldungen jetzt unter cornelia.boeduel@akdb.de