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Premiere: Techniktage zum ersten Mal online!

Informationssicherheit, Datenschutz, Homeoffice-Lösungen und neue Online-Angebote für Bürger und Kommunen in Corona-Zeiten. Dies und mehr erfuhren die insgesamt über 200 Teilnehmer der ersten beiden Online-Veranstaltungen. Im Mai finden noch zwei weitere Webinar-Termine statt.

Zum ersten Mal fand am 5. Mai die "Pflichtveranstaltung" für kommunale EDV-Experten online statt. Sie wurde wie jedes Jahr von der AKDB und deren Systemhaustochter LivingData ausgerichtet und konnte bereits nach dem zweiten von vier Terminen über 200 Teilnehmer verzeichnen.

Wie schütze ich meine Verwaltung vor Cyberbedrohungen? Wie gestalte ich sicheres Homeoffice? Wie sehen gute Collaboration- und Videokonferenz-Tools aus? Wie sorge ich für optimalen Datenschutz in meiner Kommune? Und wie konfiguriere ich am besten ein Windows-Update? Das waren nur einige der Themen, die auf den Techniktagen Online besprochen wurden. Wer sie verpasst hat, muss sich nicht ärgern: Sie werden noch mal am 19. und 20. Mai wiederholt. Das Format, das aus der Not geboren wurde, hat sich offensichtlich bewährt, wie die zahlreichen Teilnehmer-Kommentare beweisen. "Die Techniktage als Webinar anzubieten, war super! Wir haben uns dadurch vier Stunden Fahrzeit erspart", meinte etwa eine Teilnehmerin aus dem Landkreis Passau.

Tipps, Tricks & Learnings auf den Techniktagen online

(1) Sicherheitsvorfälle im öffentlichen Umfeld – Ob Emotet-Trojaner, Phishing-Mails, die sich als „falscher Chef“ tarnen oder Festplatten, die bei der Entsorgung nicht korrekt gelöscht wurden: Die Bedrohungen für die kommunale IT häufen sich. Umso wichtiger ist es, Mitarbeiter zu sensibilisieren. Und auf keinen Fall Festplatten aus dem Haus geben, bevor die Daten nicht zuverlässig zerstört sind.

(2) Sichere Nutzung von Homeoffice in der Kommune – Am sichersten ist es, wenn Verwaltungsmitarbeiter fürs Homeoffice Geräte der Gemeinde nutzen. Und diese über einen Terminalserver gemanaged werden. Die VPN-Verbindung sollte über das SSL-Gateway der Gemeinde hergestellt werden.

(3) Enterprise Client-Management – Egal, ob Sie Android oder iOS-Geräte nutzen, und egal, ob Sie neue oder private bzw. bestehende Mobilgeräte als Arbeitshandys einsetzen: Es ist wichtig, dass Sie ein Mobile Device Management nutzen. Darüber werden automatisch auch die Updates von Apps eingespielt. Und Sie können dienstliche und private Funktionen trennen. Auch stationäre Clients werden über das MDM gemanaged. Zum Beispiel über das Endpoint Management von Baramundi.

(4) Collaboration – Anbieter von Videotelefonie, Videokonferenzen und Collaboration-Tools sind Auftragsverarbeiter. Und das wirft auch Fragen zum Datenschutz auf. Wichtig ist, dass Details zum Datenschutz auch vertraglich in den Nutzungsbedingungen definiert sind. Ebenso essenziell: Sicherheitslücken bei Videokonferenzen zu schließen (etwa durch PIN- oder Passwort-Vergabe), damit kein fremder Nutzer sich aufschalten kann.

(5) Aktuelles von der AKDB – Mit der AusweisApp2 ist es möglich, sich als Bürger für Online-Dienste der Verwaltung zu authentifizieren. Der Vorteil: Es ist kein Lesegerät mehr nötig, denn die AusweisApp2 liest den Personalausweis ebenso gut und sicher aus. Mit der AusweisApp2 kann man sich heute und in Zukunft für viele Dienste anmelden.

(6) NextGO 2020 – Jetzt können Verwaltungen sämtliche Server aus ihren Gebäuden bannen. Dafür gibt es NextGO 2020, die serverlose Lösung. Der Vorteil: Alles wird zentral im Rechenzentrum der AKDB gemanaged: Mailsystem, Backup, Patching, Dateiablage, virtuelle Server und auch die Administration.

(7) MNSpro –  das Schul IT-Management – Ob virtuelle Kursräume, Videobereitstellung oder Kalenderfunktion: Die Schul IT-Management-Lösung gibt Schulen alles, was sie brauchen, um digitalen Schulunterricht abzuhalten. Inklusive Gerätemanagement – auch für mobile Endgeräte - und Benutzerverwaltung.

(8) Advanced Security – Die NoSpamProxy Suite schützt die Verwaltung bei ihrer E-Mail-Kommunikation. Zum Beispiel gegen Spams oder bei der Verschlüsselung wichtiger E-Mails oder beim Versenden großer Dateien und Ordner. Vorteil beim Anti-Spam-Produkt: Die Mail wird an den Sender zurückgeschickt. Das vermeidet den "False-positive-Effekt".