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Personalabrechnungsverfahren AKDB-PERS: auch 2017 erfolgreich von der ITSG zertifiziert

Nur wer die strengen und aufwendigen Prüfroutinen der ITSG (Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung) erfolgreich meistert, erhält das begehrte Zertifikat und damit die Berechtigung zum Datenaustausch mit den Sozialversicherungsträgern. Jährlich wird das Personalabrechnungsverfahren AKDB-PERS deshalb auf Herz und Nieren geprüft. Natürlich wieder mit positivem Ergebnis.

Über 735.000 Meldungen zur Sozialversicherung und ca. 675.000 Beitragsnachweise werden jährlich durch die AKDB für die Kunden des zentralen Personalabrechnungsverfahrens AKDB-PERS erstellt. Diese Meldungen und Beitragsnachweise dürfen elektronisch nur von zertifizierten Abrechnungsverfahren an die Sozialversicherungsträger geliefert werden. Für das Geschäftsfeld Personalwirtschaft bedeutet dies, dass AKDB-PERS jährlich durch die ITSG (Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung) neu systemuntersucht und zertifiziert werden muss.

Besonders gesetzliche Neuregelungen und Verfahrensänderungen werden auf ihre programmtechnische Umsetzung geprüft. Ein großes Thema bei der Prüfung im aktuellen Jahr 2017: das neue Meldeverfahren zur Unfallversicherung. Darüber hinaus fordert die ITSG die monatliche Bearbeitung sogenannter „permanenter Testfälle“, die unterschiedliche Sachverhalte aus allen Bereichen der Sozialversicherung nachbilden. Diese werden seit 2017 ebenfalls elektronisch an die ITSG übertragen, durchlaufen diverse Prüfmodule und stehen den ITSG-Systemberatern zur Kontrolle zur Verfügung.  

Jede der erzeugten ca. 1,4 Mio. Meldungen wird im Rahmen eines internen Qualitätsmanagements der Datenannahmestellen geprüft. Auftretende Fehler werden in einer Datenbank protokolliert und sind durch den Softwarehersteller innerhalb einer gesetzten Frist abzuarbeiten.

Zertifiziert wird nur, wer die beschriebenen aufwendigen Prüfroutinen erfolgreich meistert. Das Personalabrechnungsverfahren AKDB-PERS hat das begehrte ITSG-Zertifikat für ein weiteres Jahr erhalten und ist somit zum Datenaustausch mit den Sozialversicherungsträgern berechtigt.