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Potenziale nutzen – mit der E-Rechnung

Das E-Rechnungsgesetz setzt europäische Vorgaben in nationales Recht um. Es schafft eine verbindliche Rechtsgrundlage für Empfang und Verarbeitung elektronischer Rechnungen durch öffentliche Auftraggeber. Die AKDB hat auf zwei sogenannten E-Rechnung-Infotagen in Niederbayern Lösungen präsentiert – und stieß dabei auf großes Interesse der Kunden.

Die Zahlen wirken imposant: Das Rechnungsvolumen auf kommunaler Ebene in Deutschland wird auf über 75 Millionen Rechnungen pro Jahr geschätzt. Ab dem 27. November 2019 sind Kommunen zur Umsetzung der neuen Rechtsvorschriften verpflichtet. Das stellt öffentliche Verwaltungen vor große technische und organisatorische Herausforderungen. Kein Geheimnis ist aber auch: Der Digitalisierungsprozess bietet vor allem langfristig größte Potenziale.

Die AKDB unterstützt effektiv mit ihrem elektronischen Rechnungseingangsbuch eREB.Damit ist der erste Schritt zu einem vollständig digitalen Workflow bereits gemacht. Die elektronische Weiterverarbeitung hilft kommunalen Kassen, Durchlaufzeiten zu reduzieren und Fehler bei der Datenverarbeitung zu vermeiden. Der Anordnungssignaturworkflow leitet Sie durch die sachliche und rechnerische Feststellung bis hin zur Erteilung der Anordnung. Und dank elektronischer Archivierung können Geschäftsvorfälle vollständig und korrekt zugeordnet werden: Sie finden spezifische Dokumente mühelos wieder. Suchen war gestern...

Zwei kostenfreie E-Rechnungsveranstaltungen in Landshut und in Vilshofen konnten jeweils zahlreiche Besucher verzeichnen. Die wichtigsten Themen und Hauptdiskussionspunkte waren konkret weitere Einsparpotenziale bei gleichzeitig mehr Effizienz sowie die einzelnen Schritte auf dem Weg zum papierlosen Rechnungswesen.