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24.07.2014

Top-Bilanz für elektronische Personenstandsregister

Eine der schönsten Personenstandsänderungen im Standesamt.

Seit Ende Juni 2013 beurkunden alle bayerischen Standesämter ihre Personenstandsfälle für Geburten, Eheschließungen, Lebenspartnerschaften und Sterbefälle in den bei der AKDB zentral betriebenen elektronischen Personenstandsregistern (ePR) nur mehr elektronisch. Zuvor waren diese Beurkundungen rund 150 Jahre in Personenstandsbüchern durchgeführt worden. Nach einem Jahr des Produktivbetriebes lohnt es sich, ein Zwischenfazit zu ziehen.

Die Zahl der bisher in den Registern gespeicherten Beurkundungen spricht für sich: Inzwischen haben die bayerischen Standesämter bereits über 2,3 Millionen Beurkundungen in den ePR gespeichert. Interessant ist die Verteilung der Beurkundungen auf die einzelnen Register: Geburtenregister: 898.000, Eheregister 578.000, Lebenspartnerschaftsregister 6.200, Sterberegister 805.000. Neben den sogenannten Übergangsbeurkundungen ab dem 1. Januar 2009 erfassen viele Standesämter freiwillig – ohne gesetzliche Verpflichtung – auch "Altfälle" in die ePR nach, um ihre papiergestützten Register aufzulösen. Besser lässt sich die hohe Akzeptanz der ePR bei den bayerischen Standesämtern nicht belegen.

Die in der Einführungsphase eingerichtete und regelmäßig tagende Expertenrunde mit Vertretern der Standesämter, der kommunalen Spitzenverbände und des bayerischen Innenministeriums trifft sich nach wie vor zu einem Informationsaustausch, um Anforderungen und Wünsche der Standesämter an den Betrieb der ePR zu erörtern.