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17.02.2014

Melderegister-Datenspiegel in Niedersachsen

Startschuss zum Melderegister-Datenspiegel Niedersachsen am 13. Februar 2014: Ulrich Mahner (NST), Bernd Landgraf (GovConnect, ITEBO), Alexander Schroth (AKDB), Bernhard Möller (GovCon

Beim Aufbau eines landesweiten Melderegister-Datenspiegels arbeitet das Land Niedersachsen ab sofort eng mit kommunalen IT-Dienstleistern zusammen. Staatssekretär Stephan Manke gab am 13. Februar 2014 den Startschuss für das Projekt unter der Verantwortung des Landesbetriebes IT.Niedersachsen (IT.N). Entwicklungspartner von IT.N sind die GovConnect GmbH und die AKDB.

Mit der Errichtung des Melderegister-Datenspiegels in Niedersachsen (MiN) bereitet sich das Land auf die Veränderungen durch das Bundesmeldegesetz vor, das am 1. Mai 2015 in Kraft tritt. Danach besteht bundesweit die Verpflichtung, automatisierte Abrufe von Melderegisterdaten durch die Sicherheitsbehörden rund um die Uhr zu gewährleisten. Diese Aufgabe übernimmt das Land selbst und erspart so den Meldebehörden daraus resultierende technische und organisatorische Belastungen. Der Melderegister-Datenspiegel garantiert den Sicherheitsbehörden einen effizienten Zugriff. Außerdem können die Melderegisterdaten landesweit abgeglichen werden, was die Datenqualität erhöht. Weiter sollen aus dem MiN zukünftig regelmäßige Datenübermittlungen vorgenommen werden, zum Beispiel zu statistischen Zwecken.

"Wir sind froh, mit der GovConnect und der AKDB bekanntermaßen leistungsfähige IT-Entwicklungspartner an unserer Seite zu haben", sagte Staatssekretär Manke. Strategisches Ziel der Landesregierung sei nicht zuletzt die engere Zusammenarbeit mit den Kommunen auch im IT-Bereich. Der Aufbau des Melderegisterdaten-Spiegels, in dem tagesaktuelle Kopien der kommunalen Melderegister gespeichert würden, sei der Einstieg in eine neue Qualität dieser Zusammenarbeit. Manke: "Die wachsenden Herausforderungen bei der IT, gerade in puncto Sicherheit, machen eine enge Kooperation für Land und Kommunen gleichermaßen lohnend." Alexander Schroth, Vorstandsvorsitzender des Projektpartners AKDB, stellte fest: „Die Lösung basiert auf unseren Softwareentwicklungen, die bereits in mehreren Bundesländern im Einsatz sind und die täglich tausende Meldeanfragen sicher und zuverlässig abwickeln".