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25.07.2013

Festakt in Ismaning: erfolgreiche ePR-Einführung

Im barocken Ismaninger Schlosssaal trafen sich zu einem Festakt anlässlich der Einführung der elektronischen Personenstandsregister: Dr. Jürgen Busse vom Bayerischen Gemeindetag, Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer, Projektleiterin Andrea Nielsen, Geschäftsfeldleiterin Hiltrud Holzmann (alle AKDB),

Im barocken Ismaninger Schlosssaal trafen sich zu einem Festakt anlässlich der Einführung der elektronischen Personenstandsregister: Dr. Jürgen Busse vom Bayerischen Gemeindetag, Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer, Projektleiterin Andrea Nielsen, Geschäftsfeldleiterin Hiltrud Holzmann (alle AKDB), Ismanings Bürgermeister Michael Sedlmair, der Amtschef des Bayerischen Innenministeriums Günter Schuster, Bernd Buckenhofer vom Bayerischen Städtetag, AKDB-Vorstandsvorsitzender Alexander Schroth und Dr. Christoph Habammer von der Stabsstelle des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung (v. l.)

Die Standesämter sind ab 2014 gesetzlich verpflichtet, alle Beurkundungen für Geburten, Eheschließungen, Lebenspartnerschaften und Sterbefälle statt wie seit rund 150 Jahren in Personenstandsbüchern nunmehr in elektronischen Personenstandsregistern (ePR) durchzuführen. Für den Aufbau und Betrieb dieser ePR beauftragte der Freistaat Bayern die AKDB. Nun ist mit der Umstellung aller 1.238 bayerischen Standesämter dieses umfangreiche Projekt bereits deutlich vor dem gesetzlich vorgegebenen Termin abgeschlossen. Nach umfassenden Tests mit ausgewählten Standesämtern wurden im anschließenden Rollout alle bayerischen Standesämter innerhalb eines halben Jahres angebunden und über 3.200 Standesbeamte geschult. Inzwischen sind bereits über 600.000 Beurkundungen und Folgebeurkundungen in den Registern abgelegt.

Am 24. Juli fand im Rathaus von Ismaning ein Festakt zu diesem erfolgreichen Projektabschluss statt. Dabei würdigte Ministerialdirektor Günter Schuster, Amtschef des Bayerischen Innenministeriums, die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie die enge Abstimmung mit Vertretern des Bayerischen Innenministeriums, der kommunalen Spitzenverbände, der Standesämter und der AKDB-Projektleitung. Schuster dankte der AKDB ausdrücklich: "Der Freistaat hat mit der AKDB einen sehr erfahrenen Dienstleister, mit dem die Anbindung aller Standesämter innerhalb eines halben Jahres gelang. Der Betrieb war bestens vorbereitet, die Umstellung verlief reibungslos." Auch der Vorsitzende des Fachverbandes der bayerischen Standesbeamten Klaus Holub betonte die von Beginn an problemlosen elektronischen Beurkundungen. Ismanings Bürgermeister Michael Sedlmair bezeichnete das Projekt als "deutschlandweit einzigartig und vorbildhaft auch für andere Bundesländer." Ohne die AKDB würde es die ePR in dieser Form in Bayern nicht geben, so Sedlmair.

Weitere prominente Gäste des Festaktes im barocken Ismaninger Schlosssaal waren die jeweiligen Geschäftsführer der beiden bayerischen kommunalen Spitzenverbände Bernd Buckenhofer vom Bayerischen Städtetag und Dr. Jürgen Busse vom Bayerischen Gemeindetag sowie Dr. Christoph Habammer von der Stabsstelle des IT-Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung.