Herzlich willkommen bei der Landesfamilienkasse der AKDB

Für Kinder besteht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Anspruch auf Kindergeld. Die Festsetzung und Auszahlung dieser Leistung erfolgt durch die Familienkasse. Die Aufgabe als Familienkasse hat dabei im öffentlichen Dienst grundsätzlich der Arbeitgeber wahrzunehmen.

Wenn Ihr Arbeitgeber diese Aufgaben der AKDB-Landesfamilienkasse übertragen hat, finden Sie hier alle relevanten Informationen, Anträge und Kontaktmöglichkeiten zu Ihrer Kindergeldangelegenheit.
 

 

Unser Serviceangebot wurde erweitert.

elektronische Mitteilung

Übermitteln Sie mit der Online-Ausweisfunktion Ihres Ausweises, Veränderungsmitteilungen elektronisch und rechtssicher an die AKDB-Landesfamilienkasse. Als Ausweis gelten der neue Personalausweis oder der elektronische Aufenthaltstitel.

Veränderungsmitteilung (per eID-Funktion)

 

Die Nutzung dieses Dienstes ist kostenfrei.

Telefonische Erreichbarkeit und kostenlose Servicenummer

Sie erreichen die AKDB-Landesfamilienkasse unter der kostenlosen Servicenummer

0800 25 53 222-10


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen dabei zu folgenden Zeiten zu Verfügung:

Montag08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und
13:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Dienstag08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und
13:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Mittwoch08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und
13:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Donnerstag08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und
13:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag08:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Bild einer Famile

Steuer-Identifikationsnummer ab 01.01.2016

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) führt mit Beginn des Jahres 2016 das sog. IdNr-Kontrollverfahren ein, um ungerechtfertigte Kindergeldzahlungen zu verhindern. Dies setzt voraus, dass die Familienkasse über die steuerlichen Identifikationsnummern (IdNr) verfügt.

Die AKDB-Landesfamilienkasse wird die Kindergeldzahlung zum 1. Januar 2016 aufgrund einer nicht vorliegenden IdNr nicht einstellen.

Kindergeldberechtigte, die bereits Kindergeld über die AKDB-Landesfamilienkasse beziehen müssen nichts weiter unternehmen.

Die AKDB-Landesfamilienkasse wird voraussichtlich ohne Beteiligung ihrer Kindergeldberechtigten die Steuer-Identifikationsnummern ermitteln, verarbeiten und somit den Kindergeldbezug ihrer Berechtigten sicherstellen. Neuanträge müssen die Steuer-Identifikationsnummern enthalten.

Sollte die Beteiligung einzelner Kindergeldberechtigter erforderlich sein, so werden diese gesondert benachrichtigt.

Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) hat für Kindergeldberechtigte zu diesem Thema umfassende Informationen bereitgestellt. Unter nachfolgendem Link gelangen Sie zu den vom BZSt veröffentlichten Inhalten:

BZSt - Fragen & Antworten zur Angabe der Steuer-Identifikationsnummer ab 1. Januar 2016 beim Kindergeld 

Veränderungsmitteilung (per eID-Funktion)

Kindergeldempfänger müssen Veränderungen, die für den Anspruch auf Kindergeld erheblich sind, Ihrer Familienkasse unverzüglich mitteilen. Darunter fallen Änderungen bzgl. Familienstand, Adresse, Haushaltsaufnahme, Bankverbindung, Schulausbildung, Studium usw.

Die AKDB-Landesfamilienkasse eröffnet ihren Kindergeldberechtigten die Möglichkeit mittels Bürgerservice-Portal und der Online-Ausweisfunktion Ihres Ausweises, Veränderungsmitteilungen elektronisch, rechtssicher und kostenfrei zu übermitteln. Als Ausweis gelten der neue Personalausweis oder der elektronische Aufenthaltstitel.

Rückwirkende Erhöhung des Kindergeldes zum 1. Januar 2015

Durch das Gesetz zur Anhebung des Kindergeldes vom 16. Juli 2015 wird das Kindergeld rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 4 Euro und ab dem 1. Januar 2016 um weitere 2 Euro erhöht.

Danach ergeben sich folgende monatliche Kindergeldbeträge:

201420152016
Für die ersten zwei Kinder jeweils        184 €       188 €       190 €
Für ein drittes Kind 190 €194 €196 €
Für jedes weitere Kind    215 €219 €221 €

 

 

 

Steuervereinfachungsgesetz 2011

Wegfall der Einkommensgrenze ab 01.01.2012

Durch das Steuervereinfachungsgesetz wird ab dem Kalenderjahr 2012 für volljährige Kinder, für die grundsätzlich ein Anspruch auf Kindergeld besteht (z.B. wegen Schulausbildung, Berufsausbildung, Studium) die bislang gültige Einkommensgrenze von 8.004,00 EUR aufgehoben. 

Der Kindergeldanspruch entfällt allerdings bei Kindern nach Abschluss einer erstmaligen Ausbildung.

Darüber hinaus kann jedoch für ein Kind in einer weiteren Ausbildung, in einer Übergangszeit oder für ein ausbildungswilliges Kind weiterhin ein Anspruch auf Kindergeld bestehen, wenn es daneben nicht mit mehr als 20 Stunden wöchentlich erwerbstätig ist (dazu zählt auch eine selbständige oder gewerbliche Tätigkeit) oder ein nicht mehr als geringfügiges Beschäftigungsverhältnis (sog. Minijob)  ausübt.

Betroffene Kindergeldberechtigte können in folgenden Fällen für die Zeit ab 01.01.2012 (wieder) einen Antrag auf Kindergeld stellen:

1.     Die Kindergeldfestsetzung wurde wegen der Höhe der Einnahmen des Kindes aufgehoben oder in der Vergangenheit zeitlich befristet.

2.     Auf Grund der Höhe der Einkünfte und Bezüge des Kindes wurde in der Vergangenheit kein Antrag auf Kindergeld gestellt oder ein Antrag wurde wegen Überschreiten des Grenzbetrages abgelehnt.

In diesen Fällen wird ein neuer Kindergeldantrag zusammen mit der Erklärung zu den Verhältnissen eines über 18 Jahre alten Kindes KG 7a (ab 01/2012) benötigt. Die erforderlichen Formulare finden Sie hier.

Bitte achten Sie vor Versand darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt und von allen Berechtigten unterschrieben ist.

Sofern noch nicht geschehen, legen Sie dem Antrag entsprechende Nachweise über die Art und Dauer der Ausbildung bei. Soweit sich zu den bereits eingereichten Nachweisen zwischenzeitlich Änderungen (z.B. über die Dauer der Ausbildung) ergeben haben, teilen Sie diese bitte ebenfalls mit.