2. AKDB Kommunalforum 2016
Digitale Verwaltung: sicher und serviceorientiert

Top Referenten

Wir freuen uns auf viele Top-Referenten, die mit uns zusammen diesen Tag gestalten werden und auf Herrn Christian Sachsinger vom Bayerischen Rundfunk (Redaktion Wirtschaft und Soziales, Computerexperte), der uns als Moderator durch das Vormittagsprogramm führen wird.



Prof. Dr. Udo Helmbrecht

geschäftsführender Direktor der European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) und ehemaliger Präsident des BSI


IT-Sicherheit als Rückgrat einer globalisierten Welt

Ob es uns gefällt oder nicht: Das Internet ist mittlerweile die pulsierende Lebensader einer zunehmend digitalen Gesellschaft und globalisierten Welt. Doch die weltweite IT-Vernetzung hat auch Schattenseiten: Cyberattacken gehören mittlerweile zur Realität und machen weder vor Landesgrenzen noch Rechtssystemen halt, sie gefährden Staaten, Wirtschaftssysteme, Gesellschaften und Einzelpersonen. Sicherheit ist ein Grundbedürfnis des Menschen, IT-Sicherheit das einer modernen, IT-basierten Gesellschaft.



Klaus Vitt
Staatssekretär
Bundesministerium des Innern, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik


Die Digitalisierung der Verwaltung – was zu tun ist

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft verläuft rasant und hat längst globale Ausmaße angenommen: rund ein Drittel der Weltbevölkerung nutzt das Internet, 86 Prozent ein Handy. Allein 1,1 Milliarden Menschen greifen mit einem mobilen Endgerät auf Breitband-Netze zu. Das Internet in der Hosentasche ist für die große Mehrheit der Deutschen längst Realität, über das „Internet der Dinge“ steuern viele von uns bereits ihr „Smart Home“.

Doch wie smart sind eigentlich Staat und Verwaltung unterwegs? Können staatliche Institutionen und kommunale Strukturen mit dem rasanten Tempo der Digitalisierung überhaupt mithalten? Welche zentralen Vorhaben, eGovernment-Strategien und konkrete Dienste sind auf Augenhöhe mit einer digital souverän agierenden Bevölkerung und Wirtschaft zu erbringen?



Martin Hauschild

Leiter Mobilitätstechnologien
BMW Group


Cyber-Taxis, Carsharing, vernetzte Verkehrssysteme: wie das digitale Zeitalter die Mobilität von morgen revolutioniert

Mobil sein will jeder. Kaum ein anderes Bedürfnis ist so universell ausgeprägt wie das nach Mobilität - unabhängig von Kultur und Alter. Da wundert es nicht, dass jeder auch seine eigenen Ansprüche und Meinungen hat: wie sich unsere Ansprüche zunehmend verändern, welche Ausprägungen es in den Städten der Zukunft geben sollte und was von den Angeboten der sogenannten „New Economy“ zu halten ist.

Fest steht: Unsere Mobilität wird durch die digitale Revolution und die zunehmende Vernetzung von Daten, Systemen und Menschen auf vielfältige Art und Weise beeinflusst und verändert. Doch welche Handlungsfelder, Herausforderungen und Chancen bringt der Megatrend Digitalisierung für die Mobilität der Zukunft mit sich? Welche Rolle spielt dabei das Auto? Was bedeutet die Digitalisierung für einen weltweit agierenden Automobilkonzern wie BMW? Welche Rolle nimmt hierbei die Politik und die Stadtverwaltung ein? Diese Fragen wird Martin Hauschild in seinem Vortrag anhand von Beispielen aus der Praxis beleuchten.



Harry Gatterer

Geschäftsführer
Zukunftsinstitut GmbH


Digitalisierung? Die Welt neu verstehen lernen!

Die große Debatte über die verschlafene Digitalisierung Europas führt uns in eine abstruse Situation: Nun müssen wir alle ganz schnell „digitalisieren“, am besten dabei noch „transformieren“. Heerscharen von Europäern pilgern auf der Suche nach Antworten ins Silicon Valley und kommen mit meist noch größeren Fragezeichen wieder zurück. Ist die digitale Transformation letztlich nur ein Phänomen der großen Stadt? Oder haucht sie gerade dem ländlichen Raum neues Leben ein? Der Schlüssel für einen gekonnten Umgang mit unserer neuen „real-digitalen“ Welt liegt nicht in der Technik, sondern in unserem Denken und Fühlen. Es gilt, die sich verändernden Rahmenbedingungen kognitiv zu verstehen und emotional zuzulassen. Gerade dann, wenn man kommunale Verantwortung trägt und Entscheidungen trifft, die auf Tausende Andere wirken.

Jede Gemeinde - egal wie klein oder groß -  kann in dieser neuen Welt profitieren, sobald der richtige Zugang zum Verständnis eben dieser gefunden worden ist. Dass Sie dabei kein Technologie-Professor sein müssen, wird Ihnen Harry Gatterer in seinem Vortrag pointiert und illustrativ vermitteln. Keine Angst: Die digitale Transformation ist kein Monster, sondern ein Geschenk des 21. Jahrhunderts, an das wir uns erst noch gewöhnen müssen.



Götz Schartner
CEO & Buchautor „Tatort www“
8com GmbH & Co. KG, Information Security
Cybercrime & Wirtschaftsspionage


"Tatort www" (mit
Live-Hacking)

Nur wer es erlebt hat, wird es glauben: Götz Schartner zeigt in seinem Vortrag mit Live-Hacking, wie schnell und einfach sich ein professioneller Hacker Zugang zu digitalen Systemen verschaffen kann – seien es Anruflisten und Nachrichten auf dem Smartphone, ein Webshop oder sensible Unternehmensdaten auf dem Server. Im Internet ist jeder von uns ein potenzielles Opfer für kriminelle Hacker. Schartners Vortrag „Tatort www“ zieht die Zuhörer in seinen Bann und führt uns die tagtäglichen Gefahren der Cyberkriminalität deutlich vor Augen.

Egal ob Mitarbeiter, Bürgermeister, Firmenchef oder IT-Spezialist: Nach dem ebenso humorvollen wie informativen Vortrag möchten Sie mehr digitale Sicherheit für sich und ihre Organisation. Sie verstehen, warum Sie selbst, und nicht nur die IT-Abteilung, für die digitale Sicherheit zuständig sind.

 

 

Markus Hofmann
Leiter Entwicklung, QM und technisches Marketing der AKDB

 





Steffen Kleinmanns

Geschäftsführer
LivingData GmbH

 

Next Generation Outsourcing – wie Sie sich von der Bürde des IT-Betriebs befreien und IT-Verantwortung erfolgreich delegieren

Wer kennt es nicht: Gewachsene, teils in die Jahre gekommene Serverlandschaften mit vielschichtigen Betriebs- und Applikationsarchitekturen, alle fünf Jahre heiße Diskussionen um Technologiewechsel und hohe Folgeinvestitionen, mehr und mehr Aufwände für die IT-Sicherheit und eine zunehmende Abhängigkeit von Spezialwissen, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten - willkommen im kommunalen IT-Betriebsalltag!

Doch wie befreien Sie sich aus der Spirale immer höherer Anforderungen und Komplexität? Wie die Abhängigkeiten von Spezial-Know-how reduzieren? Immer mehr Kommunen würden ihre IT-Verantwortung nur zu gerne delegieren und sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Doch alles in die Cloud oder das Rechenzentrum zu verlagern ist angesichts der Vielzahl autonom installierter Applikationen nicht immer die beste Option. In vielen Bereichen setzt sich deshalb ein professionell orchestrierter Mischbetrieb aus Software-as-a-Service und von Spezialisten gemanagter Systemumgebung vor Ort durch, oft auch als Hybrid Cloud bezeichnet. Markus Hofmann und Steffen Kleinmanns zeigen Ihnen, wie Sie mit Next Generation Outsourcing den für Ihre Situation besten Weg beschreiten können, um sich von lästigen IT-Aufgaben zu befreien. Willkommen im kommunalen IT-Betriebsalltag der Zukunft!



Michael Wutz

Referent für Melderecht
Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr


Die neue bundesweite Behördenauskunft mittels Präqualifizierung

Der Vortrag erläutert die Rechtsgrundlagen des länderübergreifenden Abrufs von Meldedaten und gibt einen Überblick über den aktuellen Sachstand. Dabei wird auch skizziert, auf welche Probleme die Präqualifizierung angesichts unterschiedlicher rechtlicher, organisatorischer und technischer Strukturen in den einzelnen Bundesländern stößt.



Dr. Eugen Ehmann
Vizepräsident der
Regierung von Mittelfranken


Ein Jahr Bundesmeldegesetz – eine durchwachsene Zwischenbilanz

Seit November 2015 ist das neue Bundesmeldegesetz in kraft. Zeit sich kritisch mit den bislang erreichten Zielen des neuen Gesetzes auseinanderzusetzen: Wozu gibt es den bedingten Sperrvermerk? Ist die Wohnungsgeberbestätigung nur ein weiteres überflüssiges Papier? Profitieren ausländische Saisonarbeiter von diesem Bürokratieabbau? Stichwort Hauptwohnung bei „Trennungskindern“ – Grund zum Streiten?




Torsten Ledwig

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur


i-Kfz: Stufe 2 und Ausblick auf Stufe 3

i-Kfz ermöglicht für den Bürger heute schon eine medienbruchfreie, internetbasierte Abmeldung von Fahrzeugen. Mit der Stufe 1 wurde bereits Anfang 2015 die Basis für die Digitalisierung des Zulassungswesens gelegt. Mit Umsetzung der 2. Stufe können Fahrzeuge über das Internet „Wiederzugelassen“ werden. Ziel der Stufe 3 ist es, in einem automatisierten Verfahren eine internetbasierte Zulassung zu implementieren, die ein „sofortiges Losfahren“ ermöglicht.

 

Programm

Spannende, interessante Fachvorträge und einen Überblick über das gesamte Programm finden Sie hier.

Podiumsdiskussionen

Weitere Informationen zu den Podiumsdiskussionen Asyl und Flüchtlinge, eGovernement und IT-Sicherheit finden Sie hier.

Hinter den Kulissen

Einen Blick hinter die Kulissen, in den Aufbau unserer des 1. AKDB Kommunalforums in 2014 finden Sie hier.

Rückblick 2014

Bild- und Videoimpressionen rund um das AKDB Kommunalforum 2014 im MVG Museum München finden Sie hier.

Ihr Kontakt rund um das 2. AKDB Kommunalforum 2016

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie weiterführende Informationen?
Die AKDB steht Ihnen schon jetzt im Vorfeld des Kommunalforums gerne unter akdb-kommunalforum@akdb.de zur Verfügung!