Schmuckbild 2. AKDB Kommunalforum am 18.10.2016 in der BMW Welt München

Dienstag, 18. Oktober 2016

17:00

Ein schönes 2. AKDB Kommunalforum geht zu Ende

Das 2. AKDB Kommunalforum neigt sich dem Ende zu. Für uns war es ein wirklich schöner Tag mit vielen neuen Erkentnissen, interessanten Persönlichkeiten und nettem kollegialen Austausch. Wir hoffen Ihnen hat es auch gefallen und wünschen allen unseren Besuchern eine gute und sichere Heimreise.

Vielen Dank auch an alle unsere Partner, Kunden und Gäste, dass Sie mit uns zusammen diesen Tag so schön gestaltet haben. Wir freuen uns schon jetzt darauf Sie zum nächsten Kommunalforum 2018 wieder begrüßen zu dürfen!

Herzlichen Dank
Ihr AKDB Messeteam

16:00

Podiumsdiskussion Wie sicher muss Kommune sein?

Wie machen wir die Kommunalverwaltungen sicherer, wenn viele davon nur 10 bis 20 Mitarbeiter hätten, eröffnet Moderator Horst Westerfeld die Diskussionsrunde. Datenschutz müsse gemäß Gesetzgeber immer angemessen verantwortet werden, der Aufwand richte sich nach der Schutzwürdigkeit der Daten, so Prof. Dr. Petri. Dies bedeute, dass hochsensible Daten nicht durch eine "Nebenbeitätigkeit" geschützt werden könnten. Hundertprozentige IT-Sicherheit gäbe es jedoch nicht, nur ein angemessenes Schutznineau. Die Zuverlässigkeit externer Cloud-Dienstleister müsse vor Beauftragung aber gewissenhaft geprüft werden.

Die meisten kleineren Kommunen könnten den Aufwand für IT-Sicherheit nicht aus eigenen Kräften leisten, so Georg Große Verspohl. Sie müssten aber selbst identifizieren, wo bei ihnen die größten Einfallstore und Risiken lägen und wie diese zu beseitigen seien.

Sicherheit dürfe sich zwar nicht nur auf technische Instanzen wie Firewalls etc. beschränken, so Dr. Mück, aber Kommunen könnten durchaus von sicheren Netzen wie dem Bayerischen Behördennetz profitieren. Die Staatsregierung habe einen Fördertopf für die Implementierung eines Informatinssicherheits-Managementsystem aufgelegt, der zunächst recht zurückhaltend abgerufen worden, jetzt aber ausgeschöpft sei. Die Zusammenarbeit von Kommunen bei der IT-Sicherheit oder auch der sichere Betrieb im AKDB Rechenzentrum seien weitere Alternativen.

Die AKDB habe 5000 Personentage Aufwand in ihre Rechenzentrums-Zertifizierung auf Basis IT-Grundschutz des BSI investiert, dies zeige, wie groß der Aufwand sei, ein umfangreiches Schutzkonzept im Sinne ISMS zu etablieren, so Rudolf Schleyer.

Karl-Heinz Birkeneder stellt eine erhöhte Awareness beim Thema IT-Sicherheit auf kommunaler Seite fest, sieht aber auch die Grenzen des Leistbaren für kleinere Kommunen. Die Bedrohung aus dem Internet mache vor niemanden, auch vor keiner Kommune halt. Es gäbe nur zwei Kategorien, die einen, die bereits gehackt wurden und die anderen, die es nur noch nicht wüssten.

15:20

Angriff der Live-Hacker ...

Jetzt am besten alle Stecker ziehen und das Smartphone auf Flugmodus stellen, denn Götz Schartner, IT-Sicherheitsexperte und Profi-Hacker startet seine Cyberattacke auf mögliche Opfer im Publikum.

Die Opfer sind schnell gefunden .... mit "gestohlenen Identitäten" gleich mal SMS Nachrichten fingiert.

Ein Trojaner wird mal eben zusammengeklickt und erfolgreich auf einen Gästelaptop übertragen....

.... und auch fingierte E-Mails aus dem Bundeskanzleramt scheinen zumindest für Profis ohne größere Probleme vortäuschbar zu sein ...

Nach eigenen Tests der 8com klicken und laden im Schnitt 36% Prozent der Verwaltungsmitarbeiter derlei fingierte Mails bzw. Anhänge ...

 

 

 

 

 

 

 

14:55

Ganz schön was los

Im Foyer der gleichzeitig auch als Messebereich fungiert, ist ganz schön was los. Interessierter Austausch zu den AKDB-Lösungen und die Lösungen unserer Partner. Vielen Dank auch an Sie, die zusammen mit uns diesen Tag gestalten.

14:15

Podiumsdiskussion Asyl und Flüchtlinge

Die Teilnehmer berichten zu den Erfahrungen im Umgang mit der Flüchtlingskrise.
Die stellvertretende Landrätin des Landkreises Dachau, Marianne Klaffki skizziert die hohen organisatorischen und personellen Anstrengungen im Landkreis.
Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie, München, weist auf die Notwendigkeit der Bildung für die zweite Generation hin, um Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Nur so könne die Integration gelingen. Man dürfe sich keinen romantischen Vorstellungen hingeben, dass dies einfach werden würde.
Michael Münchow, Regierungsdirektor der Regierung von Mittelfranken stellt dar, dass die Verteilung der Flüchtlinge mittlerweile strukturiert erfolge und er wünsche sich, das dies so bleibe.
Tobias Hock vom Bayerischen Sozialmimnisterium erläutert, dass es sich bei der Integration um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handele. Land, Kommunen und Gesellschaft seien gefordert. Auch der Flüchtling müsse sich beteiligen und etwa an Sprachkursen teilnehmen.
Klaffki ergänzt, dass neben dem Arbeitsmarkt auch Themen wie Kinderbetreuung und Erklärung der Lebenskultur nicht aus dem Fokus geraten dürfen. Bei letzterem könne nicht jede Kommune das Rad neu erfinden, sondern Bund und Land müssten Angebote für alle schaffen.

13:50

Impulsvortrag zur Podiumsdiskussion Asyl und Flüchtlinge

Frau Golbostan vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge skizziert die Flüchtlingsthematik aus Sicht des BAMF. Der enorme Zustrom stelle das BAMF vor enorme Herausforderungen. Die rund eine Million Fälle des Jahres 2015 könne nur sukzessive abgearbeitet werden. Zahlreiche technische Verbesserungen seien geplant und teilweise auch bereits umgesetzt worden. Die grosse Personalaufstockung im BAMF von 2000 auf 7000 Mitarbeiter  sei aufgrund der notwendigen Qualifizierung sehr anspruchsvoll. Über weitere Massnahmen müsse zukünftig nachgedacht werden um die Asylanträge zeitnah abzuarbeiten und Integration oder Rückführung der Flüchtlinge zu ermöglichen.

13:10

eREB und eRechnung

Wie effektiv ein Worflow von eRechnung und eRechnungseingangsbuch (eREB) sein kann demonstriert Herr Scharpf gerade bei den Livepräsentationen im Ausstellerbereich.

13:05

Next Generation Outsourcing

Gewachsene, teils in die Jahre gekommene Serverlandschaften mit vielschichtigen Betriebs- und Applikationsarchitekturen und alle fünf Jahre heiße Diskussionen um Technologiewechsel und hohe Folgeinvestitionen. Mehr und mehr Aufwände für die IT-Sicherheit und eine zunehmende Abhängigkeit von Spezialwissen.

Das neue Lösungskonzept der AKDB: Kommunen delegieren den überwiegenden Teil ihres IT-Betriebs an die AKDB – und schaffen so Sicherheit für sensible Daten und wirtschaftliche Entlastung. Erfahrene Systemspezialisten der AKDB-Tochter LivingData übernehmen die komplette Durchführung administrativer Vorgänge mit einem umfangreichen Managed Services-Paket (System-Betreuung, Zentrales Backup, Doku-Service, Application-Hosting, Client Management, Client App-Server).

13:00

Premiere des TERA Objektmanagers

"Raumplanung in Zeiten demografischen Wandels"

Felix Kummer, Bereichsleiter GIS bei der AKDB, präsentiert im Fachforum Neues aus den Fachverfahren, was auf dem neuesten Stand der Technik bzw. durch intelligente Verzahnung von Sach-, Gebäude und Meldedaten mit dem neuen TERA Objektmanager möglich ist: Neben den umfangreichen thematischen Auswertungsmöglichkeiten wie z. B. abgerechnete Beiträge, Leerstände, Baulücken, Geschossflächen, öffentliche Gebäude, Fachwerkshäuser etc. können auch historisierte Flurstück-Informationen (zum Beispiel Eigentums-, Größen- oder Nutzungsänderungen) abgerufen werden. Umfangreiche Filter- und Suchfunktionen sowie Schnittstellen zu BayBIS, OK.FIS und OK.GIS optimieren ämterübergreifende Geschäftsprozesse wie Leerstands- und Bebauungsmanagement, Beitragsveranlagung oder Grundstücksvermarktung und  lassen keine Wünsche offen. Damit wird der TERA Objektmanager für Kommunen gerade in Zeiten demografischen Wandels ein unverzichtbares Auskunfts- und Planungs-Tool bei der Zukunftsaufgabe Raumplanung.

12:50

Businesslounge: Der Weg in die Fachforen

Im 30-Minutentakt finden die vier paralllel stattfindenden Fachvorträge im Business Center der BMW Welt statt. Da darf eine kleine Stärkung nicht fehlen. Denn wie heißt es so schön: leerer Bauch studiert nicht gern.

12:30

Live Präsentationen im Foyer

Auch im Live-Vortragsbereich der Ausstellung ist immer was los. Sogar zur Mittagszeit.

12:00

Auch mal Pause machen - mit kleinen Köstlichkeiten!

Kurzer Abstecher ans Buffet, denn der Mensch muss ja bekanntlich auch was essen. Was gibt's denn Feines?

11:45

Netzwerken. Informieren. Austauschen

Angeregter Austausch im Foyer des Business-Centers in Ebene 2.

11:30

Vorträge in den Fachforen starten jetzt

Unsere Fachforen sind eröffnet. Reger Andrang im Forum "Datenschutz und IT-Sicherheit".

11:15

Cybertaxis, Carsharing, vernetzte Verkehrssysteme

"Digitalisierung ist das Ende des Durchschnitts."

Martin Hauschild, Leiter Mobilitätstechnologien bei der BMW Group, sieht in der Digitalisierung vor allem die Möglichkeit, individualisierte Dienstleistungen auf Abruf statt 0815-Standards anzubieten. "Digitalisierung bedeutet auch neue Dienste in vielen kleinen interaktiven Schritten auszuprobieren. Der einzige Fehler, den man bei Digitalisierung machen kann ist nichts zu tun.". Kunden und ihre Bedürfnisse veränderten sich derzeit rasant. Die Digitalisierung könne deshalb auch als "das Ende des Durchschnitts" gesehen werden. Früher Statussymbol, heute Gebrauchsgegenstand, um mobil zu sein: Private PKW würden im Schnitt nur 1 Stunde/Tag genutzt, heutige Car-Sharing-Konzepte kämen bereits auf eine Auslastung von 3-5 h/Tag, zukünftig seien 90% denkbar, damit auch mehr Effizienz im Straßenverkehr. Um das zu erreichen müssten neue Prozesse und Strukturen etabliert werden. "Das Gut der Zukunft ist nicht ein Auto zu besitzen, sondern Zugang zu Mobilität zu haben.", so Hauschild.

10:55

Die Digitalisierung der Verwaltung – was zu tun ist

"Als Hochtechnologie-Standort haben wir Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Verwaltung."

Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und IT-Beauftragter der Bundesregierung, erklärt, was bei der Digitalisierung der Verwaltung besonders wichtig und was noch teilweise nachzuholen sei. Von zentraler Bedeutung sei, dass Bürger und Unternehmen möglichst viele Anliegen über verschiedene Wege orts- und zeitunabhängig bei gebündelten Anlaufstellen abschließend erledigen könnten. Dafür würden im IT-Planungsrat entsprechende Digitalisierungsprogramme beraten, um sie dann erfolgreich umsetzen zu können, wie es z. B. bei der Digitalisierung des Asylverfahrens gemeinsam und Ebenen übergreifend geschehen sei.
Gute Lösungen seien schon in den Verwaltungen vorhanden. Bürger und Unternehmen profitieren, zum Beispiel von Portalen. Die AKDB sei hierfür ein verlässlicher Partner.

10:05

Das Neue ist immer das Ungewohnte und macht uns deswegen Probleme

"Die größte Hürde der Digitalisierung findet in unserem Kopf statt, wir müssen das klassische Denken aufbrechen."

Wer binnen 60 Sekunden nach dem Aufwachen auf sein Smartphone schaut sei bereits perfekt digitalisiert, so Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, lakonisch. Menschen täten sich mit der Digitalisierung oftmals schwer, weil sich unser Leben nicht auf Basis von O/1-Entscheidungen organisieren und planen ließe. Die hochgradige Vernetzung durch die Digitalisierung bringe jedoch eine hohe Komplexität mit sich, die oftmals schwer zu greifen sei. Dies erfordere neue, andere Denkmuster. Statt Balance und Stetigkeit, sei Digitalisierung ständig im Fluß und fordere unsere Flexibilität. Unser Kopf suche ständig nach richtig oder falsch, nach Ordnung und Strukturen, die Digitalisierung könne aber nur spielerisch erlernt und verstanden werden, um von ihr profitieren zu können.

09:30

IT- Sicherheit als Rückgrat einer globalisierten Welt

"Das Internet wird niemals 100 % sicher, dafür ist es zu komplex."

Prof. Dr. Udo Helmbrecht, geschäftsführender Direktor der ENISA, der European Union Agency for Network and Information Security, und ehemaliger BSI-Präsident, weist darauf hin, dass Cyberattacken weltweit Staaten, Gesellschaften, Wirtschaftssysteme und Einzelpersonen gefährden. Das Internet werde niemals 100 Prozent sicher, dafür sei es viel zu komplex. Aber wenn die Anstrengungen um mehr IT-Sicherheit zunähmen, wenn IT-Sicherheit zum unsichtbaren Standard werde und durch Rationalisierungseffekte ein erschwingliches Preisniveau erreiche, dann würden Kommunen und Endnutzer schließlich von dieser Entwicklung profitieren.

09:12

Herzlich Willkommen - offizielle Begrüßung

"Lassen Sie uns gemeinsam den Mut haben Hürden zu überwinden und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aktiv mitzugestalten!"

Die Resonanz auf das AKDB Kommunalforum zeige, wie wichtig der Informationsaustausch untereinander sei, sagt AKDB-Vorstandsvorsitzender Alexander Schroth in seiner Eröffnungsrede. Bei der Digitalisierung der Verwaltung sei schon viel erreicht worden. Heutige Fachverfahren seien längst keine abgeschotteten Systeme mehr, sondern kommunizierten vielfach selbständig nach bestimmten Regeln und Standards, um so Verwaltungsmitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten. Auch wenn eGovernment oft im Fokus der Aufmerksamkeit liege, sei das, was die Kommunalverwaltung täglich leiste, von viel größerer Bedeutung, sie sei grundlegend für unser tägliches Zusammenleben. Der digitale Wandel werde die Verwaltung in den nächsten Jahren dennoch weiter fordern. Die Devise müsse daher lauten gemeinsam den Mut aufzubringen Hürden zu überwinden und die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aktiv mitzugestalten.

08:45

Gut informiert durch den Tag

Für unsere Gäste gibts gleich am Eingang ein kleines Gimmick. Mit dem "Messebegleiter" haben alle kompakt die wichtigsten Informationen für diesen Tag zur Hand, das Programm und Raumplan immer griffbereit und sogar wann die U-Bahn am Abend nach Hause geht ... Auch für Notizen zu den einzelnen Vorträgen und die gesammelten Visitenkarten ist viel Platz ;)!

08:20

Ankommen & Einstimmen

Unsere ersten Gäste sind bereits eingetroffen und verschaffen sich schon Mal einen Überblick im Austellungs- und Partnerbereich. Ein kleiner Kaffee kann auch nicht schaden, einige haben eine längere Anfahrt in Kauf genommen um dabei zu sein. Und natürlich ist eine Akkreditierung auch nach 09:00 Uhr noch problemlos möglich...

07:30

Letzte Vorbereitungen für ein schönes Kommunalforum

Gerade werden hier in der BMW Welt die letzten Vorbereitungen für unsere Gäste getroffen. Wir freuen uns schon sehr auf einen interessanten und anregenden Tag in der BMW Welt. Wir sind schon sehr gespannt ...