AKDB aktuell Februar März 2016

09.03.2016

CeBIT: IT-Beauftragter der Bundesregierung informiert sich über digitale Servicekonten

Gelungener Start der CeBIT: Mit digitalen Servicekonten für Bürger und Wirtschaft präsentiert die AKDB Anwendungen für erfolgreiches eGovernment in Verbindung mit dem Personalausweis. Staatssekretär Klaus Vitt, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen und praxiserprobten Anwendungen der AKDB.

Der IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Klaus Vitt (rechts), im Gespräch mit dem AKDB-Vorstandsvorsitzenden Alexander Schroth, links im Bild Frank-Rüdiger Srocke vom Bundesinnenministerium

Die einfache und sichere Authentifizierung und Nutzung von Servicekonten für Bürger und Wirtschaft im Rahmen von Verwaltungsdienstleistungen über das Internet stehen bei der diesjährigen CeBIT 2016 in Hannover im Mittelpunkt der von der AKDB präsentierten eGovernment-Anwendungen. Besonders dem von der AKDB konzipierten Unternehmenskonto, der digitalen Identität für die Wirtschaft, gilt die Aufmerksamkeit der Messebesucher.

Mit diesem geplanten Unternehmenskonto können juristische Personen in Verbindung mit der eID-Funktion des Personalausweises ein Nutzerkonto im Bürgerservice-Portal anlegen und erhalten so eine digitale Identität für das eGovernment. Im elektronischen Konto lassen sich auch weitere Vertreter, die im Unternehmensauftrag handeln, hinterlegen. Prozesse wie die Wohnungsgeber-Bestätigung, die Vermietern die Möglichkeit bietet, den Einzug einer meldepflichtigen Person online zu bestätigen, lassen sich in Verbindung mit dem Unternehmenskonto nutzen. Vor allem Wohnbaugesellschaften profitieren so durch eine vereinfachte Online-Bearbeitung.

Im Rahmen des Projekts i-Kfz präsentiert die AKDB zudem die medienbruchfreie Kfz-Außerbetriebsetzung für Großkunden. Auch hier kommt das Unternehmenskonto zur Authentifizierung des Antragstellers zum Einsatz. Staatssekretär Klaus Vitt zeigte sich bei seinem CeBIT-Rundgang beeindruckt von dieser Lösung und dem bevorstehenden Piloteinsatz bei der Stadt Ingolstadt in Zusammenarbeit mit der Audi AG. Vitt lobte dem AKDB-Vorstandsvorsitzenden Alexander Schroth gegenüber die „Architektur, Oberfläche und Struktur“ der Portaltechnologie, die als Musterlösung für Serviceangebote im Bereich E-Government dienen könnte, so Vitt.