AKDB aktuell Dezember 2018

Umstellung des Abfallwirtschaftsverbands Isar-Inn abgeschlossen

Pünktlich zum Jahresbeginn ist es geschafft: Sämtliche Kunden- und Finanzdaten des Abfallwirtschaftsverbands Isar-Inn wurden erfolgreich vom Altverfahren auf OK.FIS migriert. 270.000 Fälligkeiten und Sollstellungen in einer Höhe von über 10 Millionen Euro ergaben sich bei der Jahreshauptveranlagung. Das Fazit des Kunden: Alles funktioniert bestens und transparent! 

Kämmerin Christine Henghuber, Werner Kumm, Kassenverwalterin Edeltraud Stinglhammer, Georg Göbl (v.l.n.r.)

Am 5. Oktober 2018 unterschrieb Landrat Heinrich Trapp den Vertrag im Landratsamt Dingolfing (wir berichteten). Knappe zwei Monate später ist der Wechsel vollzogen: Das Finanzinformationssystem OK.FIS ist beim Abfallwirtschaftsverband Isar-Inn operativ.

Umstellung von über 70.000 Finanzadressen

Bald nach Vertragsunterzeichnung begann die eigentliche Arbeit. Damit die Umstellung vom bisherigen Finanzverfahren auf OK.FIS termingerecht und mit AKDB-typisch hohem Qualitätsstandard gelingen konnte, begann die Datenübernahme bereits am 26. November 2018. Dabei gestaltete sich allein die schiere Größe des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers als Herausforderung. Der im Jahre 1975 gegründete Zweckverband für die Abfallbeseitigung ist für die Landkreise Rottal-Inn und Dingolfing-Landau zuständig. Circa 214.700 Einwohner in 46 Gemeinden produzieren nicht nur viel Abfall, sondern auch eine Menge Daten: Und so wurden am 26. November 2018

  • 71.689 Finanzadressen
  • 70.613 Objekte
  • 73.164 Bankverbindungen
  • 70.444 SEPA-Mandate und
  • 66.955 Personenkontenstämme

übernommen. Die Zeitdauer der Einspielungen aller Personendaten und der endgültigen Integrationen dauerte bis 27. November abends. Anschließend wurden am 28. November vor Ort 70.000 Veranlagungsobjekte und 250.000 verwaltete Abfalltonnen eingespielt und 70.000 Berechnungsergebnisse fürs Jahr 2018 mit 270.000 Fälligkeiten erzeugt. Diese Maßnahmen konnten bis 29. November abgeschlossen werden.

Sollstellungen in einer Höhe von über 10 Millionen Euro

Wie an jedem Jahresende wurde Ende November auch mit der Berechnung der Jahreshauptveranlagung begonnen. Und mit der Überstellung und Integration der 270.000 Fälligkeitszeilen. Beide Prozesse dauerten neun bis zehn Stunden. Das Ergebnis: 1.100 Zahlungsanordnungen mit Sollstellungen in einer Höhe von über 10 Millionen Euro. Zum Schluss erfolgte am 4. Dezember die Einrichtung der ersten "Festsetzung einmaliger Einnahmen" (FEN)-Rechnungsfunktionen sowie die Erzeugung der Rohdaten für die Abgabeakten. Damit die Nutzung von Oberflächen, Masken und Schnittstellen reibungslos funktioniert, erhielten die Sachbearbeiter parallel zum Umstieg vom 27. bis 29. November vor Ort eine Schulung.

Das Fazit des Kunden fällt eindeutig aus. Mit dem erfolgten Einführungsprozess und dem Ergebnis ist Edeltraud Stinglhammer zufrieden: "Ich sehe mit OK.FIS sehr positiv in die Zukunft!", so die Kassensachbearbeiterin des Abfallwirtschaftsverbands Isar-Inn. Als nächstes steht nun der Start des Buchungs- und Kassenbetriebs für 2019 an. Der Verband wird jährlich etwa 70.000 Abfallgebührenbescheide festsetzen und versenden. Mit OK.FIS ist das kein Problem.