AKDB aktuell Dezember 2018

Erste Kommunen in Bayern auf UTM umgestiegen

Die Verwaltungsgemeinschaft Ebrach aus dem Landkreis Bamberg war der erste AKDB-Kunde, der auf UTM umgestiegen ist. Die Ebracher stellten die Koordinaten ihres Geoinformationssystems am 10. Januar auf das UTM-Format um. 

Zum Jahreswechsel hat die Bayerische Vermessungsverwaltung das Europäische Terrestrische Referenzsystem 1989 (ETR89) erfolgreich eingeführt und auf UTM-Koordinaten umgestellt. Das neue amtliche Bezugs- und Abbildungssystem wird ab jetzt auch in Verwaltungen, Ingenieur- und Planungsbüros einheitlich in ganz Deutschland verwendet. Schließlich braucht ein vereinigtes Europa gemeinsam nutzbare Geodaten.

Die Verwaltungsgemeinschaft Ebrach im Landkreis Bamberg ist der erste AKDB-Kunde, der umgestellt wurde. Das dortige Bauamt ist seit der zweiten Januarwoche für das neue System gerüstet. Für Bauämter in Bayern bedeutet die Umstellung, dass alle Kanal- und Wassernetzdaten, Bauleitpläne, Baumkataster oder ältere Luftbilder in das neue Koordinatensystem umgerechnet werden müssen. Aber erst, wenn die Bayerische Vermessungsverwaltung die neuen ALKIS®-NAS-Daten im UTM-Format an die Kommunen ausgeliefert hat. Das wird Schritt für Schritt bis Ende Februar geschehen. 

AKDB-Kunden auf der sicheren Seite

"Wir nutzen intensiv TERAwinEXP und haben deshalb mit der jüngsten Einspielung der ALKIS®-Daten auch gleich das Modul 'UTM-Transformation' installieren lassen. Mit der schnellen und reibungslosen Umstellung sind wir jetzt für die Zukunft gerüstet", kommentiert Walter Hanslok, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Ebrach, die Umstellung.

Für die Umstellung auf UTM brauchen AKDB-Kunden aktuelle Programmversionen des TERA Objektmanagers bzw. von TERAwin und w³GIS/komGDI. Diese stehen im Kundenportal zum Download zur Verfügung. Danach können sie in Verbindung mit dem Modul "UTM-Transformation" – und der amtlichen NTv2-Datei – bestehende Geodatenbestände in Katastergenauigkeit nach UTM umrechnen.

Kommunen, die TERA-Software aus dem Outsourcing-Rechenzentrum beziehen, müssen sich um nichts kümmern: Die Umstellung wird vom AKDB-Kundensupport automatisch in den nächsten Wochen ausgeführt. Wichtig ist, dass Baubehörden künftige Daten, etwa Kanaldaten, ab sofort schon im neuen UTM-Format von Planungs- oder Ingenieurbüros anfordern.

Haben Sie den Bestellschein für das Modul bereits ausgefüllt und zurückgesendet? Falls nicht, können Sie ihn über Ihren Vertriebsberater oder unter der Mailadresse grundstueckswesen(at)akdb.de anfordern.