AKDB aktuell September 2018

Gute Wahl mit AKDB und Deutscher Post AG

Am 10. September besuchten Pressevertreter und mehrere Fernsehteams das Druck- und Kuvertierzentrums der AKDB in Bayreuth. Eingeladen hatte neben der AKDB die Deutsche Post AG. Der Anlass: An diesem Ort werden umfangreiche Vorbereitungen für die am 14. Oktober 2018 in Bayern anstehende Landtagswahl getroffen. 

Die Druckmaschine der AKDB druckt im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl rund fünf Millionen Wahlbenachrichtigungen. AKDB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Schleyer und Vertriebsdirektorin Sabine Kaltenbach von der Deutschen Post AG. Foto: Andreas Harbach

Im Vorfeld der Wahl müssen unter anderem neun Millionen Wahlberechtigte benachrichtigt werden. Etwa fünf Millionen davon erhalten ihre Wahlbenachrichtigungsunterlagen aus dem Druck- und Kuvertierzentrum der AKDB in Bayreuth. Dort wurden die Unterlagen auf Basis von Meldedaten produziert, die aus dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum der AKDB stammen. Die weitere Bearbeitung, die Sortierung und den Versand an die Wahlberechtigten übernahm in einer gut konzertierten Aktion die Deutsche Post AG.

Wahlen erfordern bereits im Vorfeld ebenso umsichtige wie umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten. Bei der diesjährigen Landtagswahl unterstützt die AKDB Kommunen sowohl bei der Organisation als auch bei der Durchführung. Etwa fünf Millionen Wahlbenachrichtigungskarten und mehrere Hunderttausend Wahlbenachrichtigungsbriefe, die sich einige kommunale Kunden wünschen, mussten in einem engen Zeitfenster zwischen 2. und 17. September 2018 hergestellt werden. Nach Erstellung der aktuellen Wählerverzeichnisse standen für Produktion und Versand der kompletten Unterlagen also lediglich 15 Tage zur Verfügung.

"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Bayreuth leisten bei jeder Wahl großartige Arbeit", lobte AKDB-Vorstandsvorsitzender Rudolf Schleyer. Die Techniker der AKDB koppelten bei Wahlen und Bürgerentscheiden die Endlosdrucker zu einer kompletten Druck- und Schneidelinie. "Dort wird am Anfang unbedrucktes Spezialpapier auf einer riesigen Rolle zugeführt, die allein Kapazität für über 50.000 Wahlbenachrichtigungskarten bietet", erklärte Schleyer. Am Ende der Produktionsstraße wurden die fertigen Karten dann versandfertig abgestapelt und für die Anlieferung bei der Deutschen Post vorbereitet.

Nicht erst ab diesem Zeitpunkt kam die Deutsche Post ins Spiel. Zuvor bereits hatten Fachleute der Deutschen Post etwa die eingesetzte Papiersorte ausgiebig getestet und zertifiziert. Vorab produzierte Testwahlkarten mussten beweisen, dass sie auch bei der Weiterverarbeitung auf den Sortiermaschinen der Deutschen Post über die erforderlichen Laufeigenschaften verfügten. Nach Produktion und Anlieferungen startete in den Briefzentren der Post die Sortierung der Wahlbenachrichtigungen für die jeweiligen Regionen, die durch die ersten beiden Ziffern der Postleitzahl gekennzeichnet waren. Schließlich werden die Karten zeitnah, in der Regel bereits am nächsten Werktag, bei den Wahlberechtigten zugestellt. "Das Adressmaterial ist optimal", zeigte sich Sabine Kaltenbach, Vertriebsdirektorin bei der Deutschen Post AG, erfreut. "Bürgerinnen und Bürger erwarten gerade bei einem so wichtigen demokratischen Prozess wie einer Landtagswahl maximale Qualität und Datenschutz", so Kaltenbach: "Wahlunterlagen sind bei der Deutschen Post in den besten Händen". In diesem Zusammenhang betonte die Postmanagerin die sehr gute Zusammenarbeit mit der AKDB, die eine reibungslose und schnelle Auslieferung der Wahlkarten ermögliche.

Abgerundet wird das umfangreiche Projekt durch die inzwischen häufig genutzte Lösung für eine bequeme Beantragung von Briefwahlunterlagen. Dafür hat die AKDB Wahlbenachrichtigungsunterlagen auf Wunsch mit einem QR-Code versehen, der einfach und sicher mit dem Smartphone gelesen werden kann.

Bericht in TV Oberfranken vom 11.09.2018