AKDB aktuell Juni 2017

7. Arbeitskreis Zukunft gestalten

So sicher wie nötig, so einfach wie möglich

Datenschutz und -sicherheit gehen vor. Um die Nutzung und Akzeptanz angebotener digitaler Services durch Bürger und Unternehmen weiter zu fördern, müssen die Hürden, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, möglichst gering gehalten und die Benutzerfreundlichkeit weiter ausgebaut werden. Ein wichtiges Thema, mit dem sich nun der 7. Arbeitskreis „Zukunft gestalten“ beschäftigte

Siebter Arbeitskreis „Zukunft gestalten!“ in München: v.l. Heike Basitta (AKDB), Thomas Feneberg (LRA Ostallgäu), Robert Scheuffele (Kliniken des Bezirks Oberbayern),Gertraude Wenzel (LKR Coburg), Markus Hofmann (AKDB), Matthias Aust (LKR Coburg), Nicoletta Bauer (AKDB) Reihe dahinter von links:

Siebter Arbeitskreis „Zukunft gestalten!“ in München: v.l. Heike Basitta (AKDB), Thomas Feneberg (LRA Ostallgäu), Robert Scheuffele (Kliniken des Bezirks Oberbayern),Gertraude Wenzel (LKR Coburg), Markus Hofmann (AKDB), Matthias Aust (LKR Coburg), Nicoletta Bauer (AKDB) Reihe dahinter von links: Manfred Birling (Stadt Königsbrunn), Andreas Haßelbacher (Gemeinde Brunnthal), Christian Weinberg (Stadt Ingolstadt), Hans Vogel (AKDB), Jan Wischnat (Gemeinde Schwangau)

In früheren Terminen des Kundenarbeitskreises wurde der Wunsch nach einer einfachen Registrierung- und Authentifizierungslösung für unterschiedliche Kommunikationskanäle deutlich. Deshalb wurde dieses Thema nun am 23.05.2017 im 7. Arbeitskreis „Zukunft gestalten!“ aufgegriffen. Der Teilnehmerkreis des Workshops setzt sich aus kleineren Gemeinden, Landkreisen, Städten bis hin zu Ansprechpartnern des Bezirks Oberbayern zusammen, sodass Bedürfnisse von Kommunen aller Größenordnungen Berücksichtigung finden.

Ziel des Arbeitskreises war, für Aufgaben, die nicht die höchste Sicherheitsstufe benötigen, benutzerfreundliche Wege zur Registrierung und Authentifizierung zu definieren. Für behördliche Aufgaben gilt es zu prüfen, welche Sicherheitsstufen tatsächlich gesetzlich vorgeschrieben sind. Für alle weiteren Services sind im Hinblick auf die Nutzerakzeptanz Lösungen mit geringem oder mittlerem Sicherheitslevel umzusetzen. Die Beantragung einer Sperrmüllabholung, An-/Abmeldung von Hunden o. ä. wären Beispiele für eine mittlere Sicherheitsanforderung.

Im Speziellen wurde eine Lösung näher betrachtet, die die Rechtmäßigkeit eines Antragstellers je nach Bedarf anhand SMS-TAN, QR-Code oder auch einem bestehenden Merkmal auf bereits erstellten Bescheiden überprüft. Die Varianten fanden bei den Teilnehmern großen Anklang und werden nun durch die AKDB auf Umsetzbarkeit geprüft und wenn möglich weiterverfolgt.

Ein schönes Beispiel, das anschaulich zeigt, wie wichtig und befruchtend der direkte Austausch zwischen Lösungsanbieter und Kunden, bzw. Kunden untereinander sein kann. Ein großes „Dankeschön“ an dieser Stelle an alle Teilnehmer für Ihre Bereitschaft, sich so engagiert mit einzubringen und gemeinsam mit der AKDB „Zukunft zu gestalten!“ Natürlich ist schon das nächste Treffen des Arbeitskreises in Planung, welches im Herbst stattfinden wird.