AKDB aktuell Januar 2017

Stadt Ingolstadt startet mit EinsA ins Jahr 2017

Die Stadt Ingolstadt führte zum Jahreswechsel das Anwendungsverfahren EinsA für die Durchführung der Einbürgerungs- und Staatsangehörigkeitsverfahren ein. Damit ist der "Lückenschluss" zwischen den beiden seit vielen Jahren eingesetzten Fachverfahren OK.EWO und OK.VISA hergestellt.

Bislang behalf sich Ingolstadt, mit ihren über 130.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Oberbayerns, mit Excel-Tabellen und Word-Dokumenten, um die Bearbeitung der rund 300 Einbürgerungsanträge und etwa 50 staatsangehörigkeitsrechtlichen Vorgänge pro Jahr zu bewerkstelligen.

Nicht zuletzt wegen der Notwendigkeit, jedes abgeschlossene Verfahren an das EStA-Register beim Bundesverwaltungsamt melden zu müssen, war die bisherige Arbeitsweise nicht mehr zeitgemäß. Mit Hilfe von EinsA können die vier Mitarbeiter des Amtes für Staatsangehörigkeits- und Ausländerangelegenheiten nicht nur alle erforderlichen Dokumente direkt aus dem Fachverfahren heraus erzeugen, auch der Erfassungsaufwand reduziert sich erheblich. Dies beginnt mit der Datenübernahme aus OK.VISA bis hin zur abschließenden Meldung an das EStA-Register und das Statistische Landesamt. Komplettiert wird die Lösung durch eine elektronische Aktenführung.