News der AKDB

26.05.2017

Lösungen, damit’s noch runder läuft

Alle zwei Jahre treffen sich Hunderte Kunden und Interessenten aus den Kommunalverwaltungen Unterfrankens auf der AKDB-Hausmesse in der Geschäftsstelle Würzburg. Unter dem Motto „Synergien erleben – der digitale Markplatz für Ihre Verwaltung“ präsentierten AKDB und Techniktochter LivingData in Vorträgen und Live-Vorführungen Konzepte und Lösungen,  die die tägliche Arbeit im Bürgerbüro und in Fachämtern leichter von der Hand gehen lassen. Auch das Thema Sicherheit kam nicht zu kurz. 

Zahlreiche Besucher bei den Vorträgen der Hausmesse Unterfranken

Rund 300 Besucher folgten am Dienstag, den 23. Mai bei angenehm frühsommerlichen Temperaturen der Einladung von AKDB-Regionalleiter Jürgen Schömig in die Geschäftsstelle Unterfranken. Unter dem Motto "Synergien erleben – der digitale Marktplatz für Ihre Verwaltung“ konnten sich Bürgermeister, Geschäfts-, IT- und Fachamtsleiter sowie Sachbearbeiter untereinander austauschen und mit den Fachexperten von AKDB und LivingData auf den neuesten Stand der Entwicklungen in der kommunalen IT bringen. Und diese stehe, so AKDB-Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer in seiner Begrüßungsrede, ganz im Zeichen von „Arbeitserleichterungen und Effizienzen“, die man mit der neuen Produktgeneration SYNERGO® verfolge. Der „Synergo-Effekt“ wirke gegenüber Bürgern via Bürgerservice-Portal, Bürgerterminal und Bürgerservice-App und bei Sachbearbeitern im Bürgerbüro am dafür konzipierten „integrativen Synergo-Arbeitsplatz“. „Dabei“, so Schleyer weiter, „geht es uns nicht um Technologie, sondern darum, Verwaltungsdienste dort anzubieten, wo sie im Zeitalter der Digitalisierung erwartet und auch nachgefragt werden: im Bürgerbüro, zuhause, unterwegs“.

Dass Bayern bis in den letzten Winkel mit einer Genauigkeit von Plusminus zwei Zentimetern digital vermessen ist und die Daten des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ein weites Anwendungs- und Einsatzspektrum erfahren stellte dessen Präsident Wolfgang Bauer in seinem Gastvortrag eindrucksvoll unter Beweis.

Digitale Prozessketten schaffen konkrete Arbeitserleichterungen

Unmittelbar greifbare Synergieeffekte für die alltägliche Sachbearbeitung in der Kommune wurden Hausmessebesuchern auch im Vortrag „Medienbruchfreie Prozesse in der Kommune – vom Online-Antrag mit ePayment bis in die Fachverfahren“  demonstriert. Im Rahmen des SYNERGO ®-Konzepts längst gelebte Realität: Der Sachbearbeiter im Einwohnermeldeamt sieht in seinem OK.EWO-Posteingangskorb einen über das Bürgerservice-Portal online eingegangenen und per ePayment bereits bezahlten Antrag für die Ausstellung einer Meldebescheinigung, übernimmt und prüft alle Angaben über den OK.EWO- Integrationsassistenten und stellt die Meldebescheinigung aus, deren Gebühr über OK.FIS auch gleich korrekt in der Kasse verbucht wird – ein klassischer kommunaler Geschäftsprozess, medienbruchfrei mit wenigen Klicks von Anfang bis Ende digital unterstützt.

Intelligentes Zusammenspiel kommunaler Manager   

Übergreifende Synergieeffekte präsentierten auch Felix Kummer und Norbert Hart in ihren Vorträgen zu den neuen Lösungen TERA Objektmanager, TERA Gebäudemanager und TERA Vertragsmanager. Das intelligente Zusammenspiel der neuen Fachanwendungen untereinander als auch mit der bewährten TERAwin Bauhof-Lösung  ermöglicht eine Vielzahl von Arbeitserleichterungen, die ein Novum im kommunalen Bereich darstellen: Die neue TERA Manager-Familie ermöglicht beispielsweise eine Bearbeitung im zuständigen Amt und eine Beauskunftung innerhalb der ganzen Kommune. Ob der Reparaturauftrag für die Spielplatzrutsche aus dem TERA Objektmanager, die Wartung der Heizungsanlage aus dem TERA Gebäudemanager oder die Pflege der Außenanlagen aus TERAwin Bauhof kommt - die zugehörigen Aufträge werden stets an zentraler Stelle vorgehalten. Von der Auftragserteilung über die Auftragsvergabe und –bearbeitung bis hin zur Abrechnung bewegen sich die Anwender ausschließlich in den Fachmodulen ihrer TERA Manager.

Locky, GoldenEye, WannaCry: einer klickt immer…

Vor dem Hintergrund der in immer kürzerem Abstand global wütenden Krypto-Trojaner durfte das Thema IT-Sicherheit nicht fehlen. „Die hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, gab Referent Robert Schmid von der AKDB in seinem Vortrag zur Informationssicherheit in der kommunalen Verwaltung zu bedenken, denn die Erfahrung zeige: „einer klickt immer!“, so Schmid weiter. Die Zielsetzung von Informationssicherheit müsse folglich sein, alles zu tun, Gefahren durch Zerstörung, Enthüllung, Modifizierung oder Missbrauch analoger wie digitaler Informationen erfolgreich abzuwehren und, wenn dies nicht gelinge, den Schaden durch Vorsorgemaßnahmen möglichst minimal zu halten.

Die Festlegung entsprechender organisatorischer wie technischer Schutzmaßnahmen sei Bestandteil eines Informationssicherheitskonzepts, das bayerische Kommunen gemäß Art 8. BayEGovG zum 01.01.2018 eingeführt haben müssten. Über die einzelnen Schritte von den ersten Vorbereitungen für ein Informations-Sicherheits-Konzept bis hin zu einem in den Regelbetrieb überführtes Informations-Sicherheits-System informierte Alexander Poslad, zertifizierter ISMS-Berater nach VDS 3473 und ISIS-12 bei der LivingData.

Wenn’s einfach zu viel wird: IT-Betrieb an die AKDB delegieren 

Gut nachvollziehbar, wenn sich bei den stetig steigenden Aufwänden und der zunehmenden Komplexität des IT-Betriebs die ein oder andere Kommune nach Alternativen zum Eigenbetrieb der IT umsieht. An diese Zielgruppe richtet sich das neue Angebot Next Generation Outsourcing. Hierbei beziehen Kommunen alle AKDB-Fachverfahren als Software-as-a-Service aus dem Rechenzentrum und bekommen darüber hinaus eine gemanagte Server-Umgebung inkl. virtueller Maschinen, Betriebssystem und der technischen Standard-Software bereitgestellt. Auf Wunsch ist der Betrieb auf Hardware möglich, die von der AKDB betreut und alle vier Jahre erneuert wird. Wer ein komplettes Rundum-Sorglos-Paket haben möchte kann sich auch das Client-Management, Backups, die Erstellung und Aktualisierung von Betriebs- und Notfallhandbuch sowie den Betrieb von Fremdverfahren von der AKDB abnehmen lassen.

Neben den vielen Präsentationen arbeitserleichternder Lösungen suchten die Messebesucher auch das persönliche Gespräch mit "ihren" zuständigen AKDB-Mitarbeitern und erhielten Antworten auf  Fachfragen oder auch unbürokratische Soforthilfe bei konkreten Problemstellungen. Ganz im Sinne des Fazits, das Vorstandsmitglied Schleyer zur Hausmesse zog: „Nirgendwo sonst erhalten Sie einen so breiten Überblick so konzentriert auf einem so überschaubaren Raum und von nur einem Hersteller“.

Rudolf Schleyer, Vorstandsmitglied der AKDB, begrüßt die Gäste

Gut besuchter Ausstellungsbereich

Der Bürgerbüro-Arbeitsplatz schafft Synergien für die Verwaltung

Gut besucht: Vortrag zum Bürgerservice-Portal

Robert Schmid, AKDB, zeigt den Worst Case am Beispiel Rathausbrand Straubing

Großes Interesse beim Vortrag Dokumentenmanagement und eAkten

Michael Dröse vom Landratsamt Würzburg beim Vortrag OK.GIS Immobilienbörse und Flächenmanagement

Geschäftsstelle Würzburg in Unterfranken