News der AKDB

26.09.2016

Landratsamt Starnberg setzt auf Software-as-a-Service-Lösungen aus dem AKDB-Rechenzentrum

Das Landratsamt Starnberg reagiert auf wachsende Anforderungen an einen sicheren IT-Betrieb sowie auf den steigenden Bedarf an attraktiven Bürgerservices und baut die etablierte IT-Strategie der gezielten Rechenzentrumsnutzung weiter aus. Die Starnberger Landkreisverwaltung hat sich dafür entschieden, perspektivisch alle wichtigen AKDB-Kernverfahren und Prozesse aus dem BSI-zertifizierten Rechenzentrum der AKDB zu beziehen.

Das Landratsamt Starnberg nutzt das AKDB-Rechenzentrum. Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Georg Göbl, AKDB-Geschäftsstellenleiter Oberbayern, Alexander Schroth, AKDB-Vorstandsvorsitzender, Landrat Karl Roth sowie Fachbereichsleiter Haupt- und Personalverwaltung Norbert Sontheim,

Das Landratsamt Starnberg nutzt das AKDB-Rechenzentrum. Bei der Vertragsunterzeichnung (von links): Georg Göbl, AKDB-Geschäftsstellenleiter Oberbayern, Alexander Schroth, AKDB-Vorstandsvorsitzender, Landrat Karl Roth sowie Fachbereichsleiter Haupt- und Personalverwaltung Norbert Sontheim, Landratsamt Starnberg.

Das Landratsamt Starnberg und die AKDB haben eine strategische IT-Partnerschaft vereinbart. Am 15. September unterzeichneten Landrat Karl Roth und der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Alexander Schroth, einen entsprechenden Rahmenvertrag über den strategischen Betriebsmodellwechsel bei den eingesetzten AKDB-Kernverfahren im Personal-, Verkehrs-, Sozial- und Bauwesen. Dabei geht es darum, den bisherigen autonomen Betrieb im landkreiseigenen Rechenzentrum dort, wo aus wirtschaftlichen und anderen Gründen als sinnvoll erkannt, in das durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Rechenzentrum der AKDB zu verlagern. Die Daten des Landratsamts Starnberg verbleiben bei der Nutzung der AKDB-Infrastruktur weiterhin im hoheitlichen, öffentlich-rechtlichen Raum.

Durch die Strategie, den Betrieb von Verfahren vor Ort wirtschaftlich sinnvoll durch Rechenzentrumsleistungen der AKDB zu erweitern, erhält der Landkreis Starnberg langfristige Planungs- und Investitionssicherheit. Landrat Karl Roth zeigte sich bei der Unterzeichnung des Rahmenvertrags mit der AKDB zufrieden: "Durch die Rechenzentrums- und Servicekooperation mit der AKDB können wir noch wirtschaftlicher arbeiten und gewinnen ein Plus an IT-Sicherheit und Datenschutz." Auch der Landkreis lässt aktuell seine eigene IT-Infrastruktur vor Ort nach ISO 27001-Zertifikat auf Basis IT-Grundschutz zertifizieren. Die gemeinsame Nutzung interner und – wo sinnvoll – externer Rechenzentrumsleistungen ist dabei kein Widerspruch, sondern ermöglicht ein Höchstmaß an Sicherheit. Als langjähriger Rechenzentrumsleiter ist Thomas Eberhard, IT-Leiter des Landratsamtes Starnberg davon überzeugt, dass eine Kooperation sinnvoll ist, da künftig gezielter und flexibler reagiert werden kann. Insbesondere die Aspekte Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Datenaufbewahrung und Datenschutz können dadurch bestmöglich und langfristig umgesetzt werden. Die Leistungen aus dem Rechenzentrum der AKDB sind nicht nur äußerst sicher, sondern für die IT-Betreuung mittelfristig auch zeitsparend: Um eine Reihe technologischer Fragestellungen muss sich die IT vor Ort nicht mehr ausschließlich selbst kümmern, da diese an zentraler Stelle gemanagt werden – angesichts der aktuellen Personalsituation eine wertvolle Erleichterung.

Auch der Vorstandsvorsitzende der AKDB, Alexander Schroth, freut sich auf die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit: "Mit dem Bezug der AKDB-Verfahren aus unserem Rechenzentrum ist die Verwaltung des Landratsamtes Starnberg für aktuelle und künftig anstehende Herausforderungen in einem dynamischen IT-Umfeld weiterhin bestens gerüstet." Neben steigenden Anforderungen an Verfügbarkeit und Aktualität ist dieser Aspekt auch deshalb wichtig, weil der Gesetzgeber bei den Themen Datenschutz und Informationssicherheit immer höhere Anforderungen an die Kommunen stellt.

Abgerundet wurde der Termin mit der Vereinbarung über die amtliche Schulverwaltungssoftware ASV. Angesichts sensibler personenbezogener Lehrer-, Schüler- und Leistungsdaten soll die für alle Schularten bayernweit verpflichtend eingeführte Software ebenfalls im sicheren AKDB-Rechenzentrum betrieben werden, das sich hier ebenso um den Betrieb und das Einspielen von Updates kümmert. Der Landkreis Starnberg nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein, indem er die Schulsoftware ASV sämtlichen Schulen im Landkreis zur Verfügung stellt.