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Interoperabilität des AKDB-Servicekontos kommt Millionen Bürgern zugute

Ab jetzt können die Bundesländer Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen das AKDB-Servicekonto einsetzen. Die dafür erforderlichen Systeme arbeiten nahtlos zusammen – ganz im Sinne des Onlinezugangsgesetzes. Das Servicekonto Hessen ging nun zunächst in der Stadt Darmstadt online, das Servicekonto.NRW wiederum wird in das Bürgerservice-Portal eingebunden – beides basierend auf AKDB-Technologie.

Starteten auf dem krz-Forum gemeinsam die Einbindung des Servicekonto.NRW in das Bürgerservice-Portal der AKDB (von links): Lars Hoppmann (stellv. Geschäftsführer krz), Andreas Hoffström (Geschäftsführer kommIT GmbH), Rudolf Schleyer (AKDB-Vorstandsvorsitzender), Gudrun Aschenbrenner (Mitglied des

Starteten auf dem krz-Forum gemeinsam die Einbindung des Servicekonto.NRW in das Bürgerservice-Portal der AKDB (von links): Lars Hoppmann (stellv. Geschäftsführer krz), Andreas Hoffström (Geschäftsführer kommIT GmbH), Rudolf Schleyer (AKDB-Vorstandsvorsitzender), Gudrun Aschenbrenner (Mitglied des AKDB-Vorstands), Reinhold Harnisch (Geschäftsführer krz), Michaela Lehnert (stellv. Abteilungsleiterin Bürgerservice, E-Government und Geoinformationssysteme) und Dieter Blume (Verbandsvorsteher krz), Foto: krz

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen funktioniert nun die Anbindung des Servicekonto.NRW an das Bürgerservice-Portal der AKDB – die bundesweit reichweitenstärkste E-Government-Plattform für Onlineverwaltungsdienste! Damit ist die vom Onlinezugangsgesetz geforderte Interoperabilität erfüllt, also die nahtlose Zusammenarbeit der beiden Lösungen. Im Vorfeld haben die NRW-Betreiber des Bürgerservice-Portals, das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), kdvz Rhein-Erft-Rur und die Stadt Bochum sowie der Servicekonto-Anbieter AKDB mit seiner Tochter kommIT GmbH das Anbindungskonzept miteinander abgestimmt.

Das einheitliche Servicekonto der nordrhein-westfälischen Bürgerservice-Portale ermöglicht, dass beispielsweise ein bei der Stadt Bochum registrierter Benutzer mit den gleichen Zugangsdaten auch ein Wunschkennzeichen beim Kreis Lippe reservieren oder ein Fahrzeug dort online abmelden kann. Umzüge innerhalb Nordrhein-Westfalens werden künftig ebenfalls leichter.

Länderkooperation Hessen und Bayern trägt Früchte

Auch in Hessen tut sich in Sachen E-Government einiges: Darmstadt nutzt als erste Kommune das Servicekonto Hessen. Auch hier profitieren die Bürger vom persönlichen Nutzerkonto als Authentifizierungskomponente sowie vom elektronischen Postfach – von der AKDB entwickelt und im Rahmen der Länderkooperation zwischen Bayern und Hessen technisch bereitgestellt. Betrieben wird das Servicekonto in Hessen von der ekom21.

Der Bürger- und Unternehmensservice steht zukünftig allen hessischen Landes- und Kommunalverwaltungen zur Verfügung. "Die länderübergreifende Zusammenarbeit von AKDB und ekom21 leistet einen Beitrag für erfolgreiches E-Government in Deutschland. Bürgerkonto und Postfach der AKDB sowie die kompatiblen Online-Services der ekom21 machen diese Interoperabilität möglich", freut sich Rudolf Schleyer, der Vorstandsvorsitzende der AKDB.

Einheitliches Nutzerkonto in Bayern etabliert

In Bayern ist ein einheitliches Nutzerkonto mit der BayernID vom Freistaat und der AKDB bereits erfolgreich umgesetzt und im Einsatz. Der Freistaat Bayern stellt diese Infrastruktur-Komponenten seit 2014 allen bayerischen Kommunen betriebskostenfrei zur Verfügung. Der Einsatz des AKDB-Servicekontos ist also ein bedeutender Schritt bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Mit der Bereitstellung in den drei Bundesländern Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen können nun bis zu 37 Millionen Bürger in Deutschland dieses Konto als Online-Zugang zur Verwaltung nutzen. Auch der Bund wird das AKDB-Servicekonto zukünftig einsetzen.