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Gesellschaft für kommunalen Datenschutz nimmt Arbeit auf

Mehr Unterstützung für Kommunen und öffentliche Verwaltungen bei der Datenschutz-Grundverordnung DSGVO. Mit diesem Ziel wurde im März dieses Jahres die GKDS gegründet, die Gesellschaft für kommunalen Datenschutz mbH. Dass der Bedarf kurz vor dem 25. Mai 2018 verstärkt ins Bewusstsein rückt, spürt man an zahlreichen Anfragen, die täglich eingehen. Eine Zwischenbilanz. 

"Der Informations- und Beratungsbedarf in Sachen DSGVO ist generell sehr groß", bestätigt GKDS-Geschäftsführerin Regina Reitenhardt. "Und ich gehe davon aus, dass die Kunden, die sich bisher gemeldet haben, nur die Spitze des Eisbergs sind." Es sind nicht nur Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen, die sich beraten lassen wollen: "Wir haben Anfragen von Trägern von Kindertagesstätten, von Gemeinden, größeren Städten und vielen Landratsämtern. Aber auch von Zweckverbänden und kommunalen Allianzen", so Reitenhardt. Besonders im Nachgang zu den Techniktagen, der Roadshow für kommunale IT-Verantwortliche, die die AKDB derzeit in ganz Bayern ausrichtet, steigt die Anzahl von Ratsuchenden erheblich.

Genau zu diesem Zweck gründete die AKDB die GKDS. Sie bietet Kommunen ein breites Dienstleistungs-Portfolio an: Dazu gehören Schulungen, Fachvorträge und Webinare, die exakt auf den kommunalen Alltag zugeschnitten sind. Die GKDS berät außerdem kommunale Datenschutzbeauftragte zur korrekten Einführung von Datenschutzmanagement-Prozessen und stellt Verwaltungen bei Bedarf auch externe Datenschutzbeauftragte zur Verfügung. Außerdem unterstützt die GKDS ihre Kunden bei der Einführung eines neuen webbasierten Datenschutzmanagement-Tools. Damit können Kommunalverwaltungen Verzeichnisse für Verarbeitungstätigkeiten erstellen sowie Datenschutz-Folgenabschätzungen und umfassende Dokumentationen vornehmen.

"Welche Hilfestellungen genau die Verwaltungen brauchen, hängt stark davon ab, was sie bereits in Angriff genommen haben", sagt Regina Reitenhardt. "Die meisten wünschen sich Mitarbeiterschulungen und Beratung zu komplexen Bereichen der DSGVO. Was auch oft nachgefragt wird, ist ein externer Datenschutzbeauftragter. Und selbstverständlich wird nach dem Datenschutzmanagement-Tool gefragt." Eins ist klar: Der 25. Mai, der Tag, an dem die DSGVO ihre volle Wirkung entfaltet, sitze den kommunalen Verantwortlichen, Geschäftsleitern, IT-Verantwortlichen und kommunalen Datenschutzbeauftragten im Nacken, so Reitenhardt. Sie geht davon aus, dass der Fluss an Anfragen so schnell nicht abreißen werde, denn die meisten Verwaltungen stünden noch ganz am Anfang. "Vor allem aber", unterstreicht sie, "wird der Datenschutz nicht nur ein einmaliges Projekt, sondern ein Thema sein, das einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterliegt." Die GKDS ist jedenfalls gut gerüstet, um Kommunen und Landesbehörden heute und in Zukunft dabei zu unterstützen.

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