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Feierlicher Vorstandswechsel

Am 30. Januar 2018 endete eine Ära: Alexander Schroth verabschiedete sich in seinen Ruhestand. Der Festakt im Münchener Künstlerhaus bot ein kurzweiliges Arrangement aus Grußworten, Videosequenzen, einem Radrennen und vielem mehr...

Alexander Schroth im Gespräch mit Festredner Gerhard Eck, Staatssekretär aus dem Bayerischen Innenministerium (r.)

35 Jahre AKDB, davon zehn Jahre an der Spitze: Über 200 geladene Festgäste kamen ins Künstlerhaus am Lenbachplatz, um Alexander Schroth zu verabschieden und gleichzeitig den neuen Vorstandsvorsitzenden Rudolf Schleyer und das neue Vorstandsmitglied Gudrun Aschenbrenner zu begrüßen. In den Festreden und Grußbotschaften ließen hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreiche Weggefährten aus Schroths Berufsleben die 35 Jahre Revue passieren.

Staatssekretär Eck: "Eine Ära geht zu Ende!"

Festredner Gerhard Eck, Staatssekretär aus dem Bayerischen Innenministerium, nannte anspruchsvolle Projekte, wie den Betrieb des zentralen Melderegisters Bayern und des Bayerischen Behördeninformationssystems BayBIS, an deren Einführung Alexander Schroth maßgeblich beteiligt war. Auch die länderübergreifende Behördenauskunft, die elektronischen Personenstandsregister und weitere innovative Neuerungen wie das Bürgerservice-Portal rechnete Eck unter anderem dem großen Engagement der AKDB zu. Besonders erfolgreich zeige sich letztgenanntes Lösungsangebot im E-Government-Bereich: "Bundesweit haben sich bereits mehr als 1.200 Kommunen in elf Bundesländern für das Bürgerservice-Portal entschieden".

Lob von den AKDB-Gremien

"Keine traurigen Gesichter" wollte Germerings Oberbürgermeister und Vorsitzender der AKDB-Hauptversammlung Andreas Haas auf der Veranstaltung sehen. In seiner Laudatio für Alexander Schroth philosophierte Haas über den besten Zeitpunkt aufzuhören: "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist". Wann aber wäre dieser Moment für eine Person wie Schroth, die "mit Leib und Seele für die AKDB gearbeitet hat?" Abgerundet wurden die offiziellen Festreden von Altöttings Landrat Erwin Schneider, der im Namen des AKDB-Verwaltungsrates Alexander Schroth verabschiedete und gleichzeitig den neuen Vorstand begrüßte.

Radeln für einen guten Zweck

Für eine besondere Einlage wurde Alexander Schroth, bekannt als passionierter Rennradfahrer, sportlich gefordert: Mit Projektpartnern und Wegbegleitern gemeinsam – darunter Klaus Holub, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e. V., Günter Heimrath, Geschäftsführender Direktor vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband  oder Referatsleiter Dr. Christian Bähr vom Bayerischen Finanzministerium – fuhr Schroth auf Rollentrainern jeweils kurze Etappen. Für jeden dabei erreichten Meter spendete die AKDB einen Euro an die HaNa, die Dr. von Haunersche Nachsorgeeinrichtung für Frühgeborene, insgesamt 5.200 Euro kamen auf diese Weise zusammen.

Persönlicher Dank in Videobotschaften

Bevor AKDB-Führungskräfte in eingespielten Videobotschaften Alexander Schroth jeweils originelle Ratschläge für seine Zukunftsgestaltung gaben, blickte dieser in seiner Rede auf einige Stationen seiner Laufbahn zurück und bedankte sich bei Weggefährten, Gremien, Mitarbeitern und Partnern für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch in Zukunft bleibe die AKDB ein verlässlicher Partner der Kommunen sowie ein Garant für Kontinuität. Die Leitung der AKDB sieht Schroth in den Händen seiner Nachfolger bestens aufgehoben.

Diese ergriffen abschließend das Wort: "Die Grundlage für den Erfolg der AKDB haben die bisherigen Vorstandsvorsitzenden und Vorstandsmitglieder zusammen mit den engagierten Führungskräften und Mitarbeitern der AKDB geschaffen. Darauf können wir als Vorstand aufbauen", freute sich Rudolf Schleyer auf die neue Herausforderung. "Partnerschaft und Fairness, Dienstleistung und Qualität sowie Innovation und IT-Sicherheit sind weiterhin bestimmend für die Ausrichtung der AKDB." 

Für Gudrun Aschenbrenner ist die Neubesetzung des AKDB-Vorstands auch ein Signal: "Veränderungsbereitschaft im IT-Umfeld ist wichtig und zwar von der Spitze des Unternehmens her. Denn ein innovatives Unternehmen wie die AKDB kann nur mit innovativer Führung und innovativen Mitarbeitern erfolgreich sein."