News der AKDB

17.12.2014

Ab 1.1.2015: Familienkassen verpflichtet zur eID

Alle Familienkassen müssen ab dem 1. Januar 2015 ihren Berechtigten den elektronischen Identitätsnachweis, etwa für Veränderungsmitteilungen, anbieten können. Kunden, die die Dienstleistung durch die Landesfamilienkasse der AKDB beziehen, brauchen nichts weiter zu unternehmen.

Die AKDB als Landesfamilienkasse entlastet Kommunen von einer sehr speziellen und komplexen Aufgabe.

Familienkassen gelten als Behörden des Bundes im Sinne des eGovernment-Gesetzes. Das gilt unabhängig davon, ob eine Familienkasse organisatorisch einer juristischen Person des Bundes, eines Landes oder einer Kommune zugeordnet ist. Jede Behörde des Bundes, also auch jede Familienkasse, ist gesetzlich verpflichtet, ab dem 1. Januar 2015 in Verwaltungsverfahren, in denen sie die Identität einer Person auf Grund einer Rechtsvorschrift festzustellen hat oder aus anderen Gründen eine Identifizierung für notwendig erachtet, den elektronischen Identitätsnachweis nach § 18 Personalausweisgesetz oder nach § 78 Abs. 5 Aufenthaltsgesetz anzubieten.

Die Familienkassen haben selbstständig dafür Sorge zu tragen, dass die Infrastruktur zur Feststellung der Identität des Berechtigten mittels eID-Funktion zur Verfügung gestellt wird. Was bedeutet das konkret für Kommunen?

Kommunen in Bayern, die die Funktion der Familienkasse wahrnehmen, können ihrer Verpflichtung nachkommen, indem sie die Dienstleistung der Landesfamilienkasse der AKDB in Anspruch nehmen. Oder sie nutzen den Dienst des elektronischen Identitätsnachweises im Bürgerservice-Portal, hierfür stellt der Freistaat die Basiskomponenten dauerhaft und kostenfrei zur Verfügung. Nicht-Kommunen oder außerbayerische Kommunen können den Dienst eID-Funktion inklusive zentraler Komponenten, Postkorb und ePayment, von der AKDB und ihren Partnern erhalten.