News der AKDB

14.03.2014

Das elektronische Mandat für die Online-Lastschrift

Am CeBIT-Stand des Bundesinnenministeriums, von links: Frank-Rüdiger Srocke (BMI), Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe (Bundes-CIO), Klaus Wolter (Bundesverwaltungsamt) und Michael Diepold (AKDB, ganz rechts vorne)

Auf dem CeBIT-Messestand des Bundesinnenministeriums hat die AKDB der Öffentlichkeit das sogenannte eMandat präsentiert. Es ist eine wichtige Voraussetzung für medienbruchfreie digitale Verwaltungsdienstleistungen, da es die bewährte Lastschrift in Zeiten von SEPA erfolgreich in die digitale Welt überträgt.

Mit dem Start von SEPA zum 1. Februar 2014 ist für die Bezahlung per Lastschrift ein Mandat erforderlich. Damit legitimiert der Zahler den Gläubiger, die Abbuchung vornehmen zu dürfen. Das dafür notwendige Formular ist vom Zahler zu unterschreiben. In der Online-Welt ist ein Pendant zur Papiervariante bisher nicht vorgesehen. Das stellt die besonders in der kommunalen Verwaltung etablierte und vom Bürger akzeptierte Bezahlvariante Lastschrift in Frage. Viele Verwaltungsdienstleistungen, wie etwa die Beantragung einer Meldebestätigung oder eines Führungszeugnisses, sind aber mit Gebühren verbunden, die vom Bürger in der Vergangenheit bequem per Lastschrift beglichen wurden.

Das eMandat ermöglicht es nun, Bezahlungen per Lastschrift und via neuen Personalausweis online abzuwickeln. Mit dem eMandat der AKDB kann sowohl ein Online-Einzelmandat innerhalb eines Online-Antragprozesses zur Bezahlung per Lastschrift, als auch in Form eines Sammelmandats für alle künftigen Lastschriften erzeugt und genutzt werden. An die Stelle der manuellen Unterschrift tritt online die eID-Funktion des neuen Personalausweises.