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Corona-Überbrückungshilfen online beantragen!

Schnelle Unterstützung in Corona-Zeiten: Seit dem 10. Juli 2020 können kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige und gemeinnützige Organisationen aus ganz Deutschland eine Überbrückungshilfe beantragen. Und zwar online. Dabei können sich Antragsteller zum ersten Mal über das Nutzerkonto Bund der AKDB authentifizieren.

Die Überbrückungshilfe ist Teil des Corona-Konjunkturpakets. Sie hat ein Gesamtvolumen von 24,6 Milliarden Euro und wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ins Leben gerufen. Für die Online-Antragstellung auf Überbrückungshilfe ist eine Authentifizierung notwendig: Diese wird über eine eigene Lösung des BMWi (Registerabfrage und PIN-Brief), die BayernID und das Nutzerkonto Bund abgebildet – letztere zwei Lösungen sind aus dem Hause AKDB. Die Wahl der konkreten Authentifizierungsmöglichkeit obliegt dem jeweiligen Nutzer. Dass auch das Nutzerkonto Bund als Identitätsprovider angeboten wird, stellt ein Novum dar: Dadurch ist die Überbrückungshilfe offiziell die erste Online-Verwaltungsleistung, die ans Nutzerkonto Bund angebunden ist.

Das freut nicht nur die Entwickler des Nutzerkonto Bund – ein Auftragswerk der AKDB für das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) –, sondern auch die kleinen und mittelständischen Unternehmer: Anträge für die Liquiditätshilfe für Corona-bedingte Umsatzausfälle oder -einbußen können jetzt durch den Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer schnell in einem volldigitalisierten Verfahren eingereicht werden. Die digitale Sicherheit steht dabei an oberster Stelle: Zur Antragstellung ist die Authentifizierung mit einem Softwarezertifikat (bereitgestellt durch die Verfahrensplattform selbst oder mit dem bayerischen Standard "authega") oder alternativ mit der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises erforderlich. Dadurch wird die Identität des Antragstellers mit einem mittleren bzw. hohen Vertrauensniveau nachgewiesen.

Das Nutzerkonto Bund wurde im Auftrag des BMI von der AKDB entwickelt und 2019 produktiv gestellt. Es ermöglicht Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen die Identifikation im Internet, so dass sie Online-Verwaltungsleistungen in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus können relevante Daten hinterlegt werden (Name, Adresse, Geburtsdatum etc.), auf die bei jedem weiteren Online-Verwaltungsakt zurückgegriffen wird. Für 2020 sind neben der Überbrückungshilfe noch weitere Anbindungen ans Nutzerkonto Bund vorgesehen sowie die Einführung neuer Funktionalitäten.

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