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Bereit fürs OZG: Das bietet die AKDB den Kommunen

Die AKDB beschäftigt sich seit einem Jahr intensiv mit der Umsetzung der Anforderungen aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG). Im Fokus ist die umfassende Online-Bereitstellung aller Verwaltungsdienste. Dabei werden vorrangig solche Verwaltungsvorgänge digitalisiert, die für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung den größten Effekt erzeugen. 

Online-Fachdienste und einheitliches Nutzerkonto der AKDB

Schon seit 2011 bietet die AKDB über das Bürgerservice-Portal eine Vielzahl an Online-Verwaltungsprozessen mit medienbruchfreier Integration in die Fachverfahren. Wesentlicher Bestandteil des bundesweit von mehr als 1.300 Kommunen genutzten Portals ist zudem das interoperable Servicekonto für Bürger und Wirtschaft. Das ist ein einheitliches Nutzerkonto im Sinne des OZG. Damit sind Kommunen bereits heute in der Lage, einen Großteil der kommunalen Prio-1- und Prio-2-Leistungen des OZG-Umsetzungskatalogs zu bedienen. Hierzu zählen zum Beispiel Meldebescheinigung, Geburtsurkunde, Kraftfahrzeugzulassung, allgemeine Fahrerlaubnis, Feinstaubplakette oder Gewerbeanmeldung. Außerdem die Beantragung von Briefwahlunterlagen – einer der meist genutzten Dienste.

Daneben steht Bürgern mit dem Fachdienst „Sicherer Dialog“ ein sehr breit einsatzfähiges Tool zur Verfügung. Es dient insbesondere für Verwaltungsleistungen, zu denen es kein eigenes Fachverfahren gibt. Der „Sichere Dialog“ bildet eine Vielzahl von Themen flexibel ab und ist in Verbindung mit der eID-Funktion des Personalausweises sogar schriftformersetzend.

OZG-konformer Ausbau des Bürgerservice-Portals

Das klare Ziel der AKDB ist, Kommunen noch vor den gesetzlichen Fristen mit einem Online-Angebot zu unterstützen. Bis 2022 bei kommunalen OZG-Leistungen – und in Bayern bereits bis 2020 bei allen Prio-1- und Prio-2-Leistungen mit kommunalem Bezug. Der Ausbau des Fachdienste-Portfolios wird dabei auf unterschiedliche Weise vorangetrieben.

Im Zuge der technologischen Umstellung des Bürgerservice-Portals auf die neue Generation M werden gleichzeitig auch technische und fachliche Voraussetzungen für die schnelle Entwicklung neuer, komplexer Fachdienste geschaffen. Weniger anspruchsvolle Vorgänge erlauben dagegen den Einsatz des „Sicheren Dialogs“ sowie Lösungen über Formularserver. Ob Prozess mit oder ohne Anbindung an ein Fachverfahren, synchron oder asynchron, mit Online-Bezahlung oder ohne, mit Authentifizierung über eID oder andere Verfahren – für jeden Vorgang entwickelt die AKDB die optimale Lösung.

Der Freistaat Bayern hat zudem ein Förderprogramm für Online-Dienste im kommunalen Bereich angekündigt. In diesem Zusammenhang stellt die AKDB Kommunen ein Paket an förderfähigen Fachdiensten bereit. Damit unterstützt die AKDB Kommunen bestmöglich bei der OZG-Umsetzung.