News der AKDB

2. AKDB Kommunalforum 2016: Perspektiven zur Digitalisierung, Lösungen für die moderne Verwaltung

Mittlerweile ein Pflichttermin für kommunale Entscheider, IT-Verantwortliche und Verwaltungsprofis: Rund 900 Besucher aus dem gesamten kommunalen Umfeld, von der Führungsebene bis zu den Sachbearbeitern, folgten der Einladung zum 2. AKDB Kommunalforum in die BMW Welt München, um sich unter dem Motto „Digitale Verwaltung – sicher und serviceorientiert“ zu informieren und auszutauschen. Renommierte Top-Referenten zum Thema Digitalisierung und IT-Sicherheit, Dutzende Fachvorträge zur Verwaltung der Zukunft, spannende Podiumsdiskussionen sowie eine Begleitausstellung der AKDB und ihrer Kompetenzpartner ließen die Teilnehmer der seit Langem ausgebuchten Veranstaltung einen hochkarätigen Themenmix in futuristischem Ambiente erleben.

War schon die Resonanz auf die erste Veranstaltung in diesem Format 2014 beeindruckend, so durfte die AKDB in diesem Jahr nochmals deutliche Zuwächse verbuchen: Das 2. AKDB Kommunalforum 2016 war bereits Ende Juli trotz aufgestockter Kapazitäten mit 900 registrierten Gästen komplett ausgebucht. Ein Hinweis darauf, dass die Digitalisierung die öffentliche Verwaltung stark beschäftigt und die AKDB bei der Auswahl von Vortragsthemen, Referenten, Podiumsdiskussionen und Lösungsangeboten die richtigen Akzente gesetzt haben musste.

Schwerpunktthema des Eröffnungsprogramms am Vormittag: Der digitale Transformationsprozess, ob in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder zukünftig auch auf deutschen Straßen durch autonom fahrende Autos, bringt große Umbrüche mit sich und macht auch vor Kommunen und deren IT nicht Halt. Die mit der Digitalisierung verbundenen größten Herausforderungen für die öffentlichen Verwaltungen wurden nachmittags getreu dem Veranstaltungsmotto „Digitale Verwaltung – sicher und serviceorientiert“ in vier parallel stattfindenden Fachforen sowie Podiumsdiskussionen erörtert, darunter die Fokusthemen serviceorientiertes eGovernment und IT-Sicherheit.

Tiefgreifende Veränderungsprozesse durch globale Digitalisierung

Landräte, Bürgermeister, IT- und Hauptamtsleiter sowie Sachbearbeiter aller Verwaltungsebenen nutzten die Gelegenheit, sich in zahlreichen Vorträgen und Präsentationen über alle Trends rund um die kommunale IT zu informieren und neue Impulse für die tägliche Praxis zu erhalten. Neben der Präsentation praxiserprobter Lösungen war den Besuchern gerade der interkommunale Austausch besonders wichtig. Im Auditorium sorgten neben den hochrangig besetzten Podiumsdiskussionen sowie jeweils thematisch passenden Impulsreferaten die Vorträge der Keynote Speaker aus Politik, Forschung und Wirtschaft zu den digitalen Schwerpunktthemen für volle Ränge: Prof. Dr. Udo Helmbrecht, Direktor der European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) und ehemaliger BSI-Präsident, referierte über die perspektivischen Möglichkeiten als auch Grenzen der IT-Sicherheit in einer globalisierten Welt, Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesinnenministerium und IT-Beauftragter der Bundesregierung, erklärte, was bei der Digitalisierung der Verwaltung besonders wichtig und teilweise noch nachzuholen sei, Martin Hauschild, Leiter Mobilitätstechnologien bei der BMW Group, teilte mit den Zuhörern seine Vision davon, wie das digitale Zeitalter die Mobilität von Morgen revolutionieren wird, und Harry Gatterer, Trendforscher und Geschäftsführer der Zukunftsinstitut GmbH, forderte das Auditorium auf, die Digitalisierung mehr als Geschenk statt als Bedrohung zu begreifen. Voraussetzung hierfür sei, zunächst die Veränderungsprozesse zu verstehen, die mit der Digitalisierung einhergingen. Götz Schartner, Profi-Hacker und IT-Sicherheitsexperte, zog das Publikum mit einer erschreckend wirkungsvollen Live-Hacking-Show in seinen Bann. Interviews mit diesen fünf Hauptreferenten sind in Kürze unter www.akdb.de/kommunalforum zu finden.

Leistungsschau neuer AKDB-Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft

Für ein umfassendes Angebot neuer IT-Lösungen und Dienstleistungen sorgte die AKDB als Innovationsführer an ihren zahlreichen Präsentationsplätzen in der Begleitausstellung. Dort erwartete die Besucher das gesamte Produktportfolio aus allen fachlichen Bereichen kommunaler Aufgaben, aber auch Antworten auf Fragen, wie etwa die volldigitale Rechnungsbearbeitung der Zukunft aussehen wird, wie mobile Verwaltungslösungen das eGovernment auf Smartphones und Tablets der Bürger bringen, wie elektronische Fachverfahrensakten Verwaltungsprozesse medienbruchfrei digital machen, wie das neugeschaffene Unternehmenskonto servicefreundliche Großkundenlösungen ermöglicht oder wie neue Funktionen im Einwohnermeldeverfahren OK.EWO die Sachbearbeitung erleichtern.

Raumplanung in Zeiten demografischen Wandels

Einige neue Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen wurden auf dem 2. AKDB Kommunalforum 2016 erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt: Mit dem TERA Objektmanager überführt die AKDB ihre bewährte Produktfamilie TERAwin-EXPERT in eine noch leistungsfähigere Produktgeneration, verknüpft Sachdaten aus TERA und ALKIS-Gebäudedaten mit GIS-Auskunftsfunktionen und bietet so ein völlig neues kommunales Objektmanagement von Grundstücken und Gebäuden. Der neue TERA Objektmanager wartet mit zahlreichen neuen Funktionen, wie historisierten Flurstück-Informationen (zum Beispiel Eigentums-, Größen- oder Nutzungsänderungen), thematischen Auswertungen zu Flurstücken und Gebäuden (zum Beispiel abgerechnete Beiträge, Leerstände, Baulücken, öffentliche Gebäude) sowie einem integrierten Bebauungsplanmanager auf. Umfangreiche Filter- und Suchfunktionen sowie der jederzeit mögliche Wechsel von der Sachdaten- in die Kartenoberfläche lassen keine Wünsche offen. Damit wird der TERA Objektmanager für Kommunen gerade in Zeiten demografischen Wandels ein unverzichtbares Software-Tool bei der Zukunftsaufgabe Raumplanung.

Leistungen rund um das Finanzwesen im Servicecenter bedarfsweise abrufen

Im Finanzwesen ergänzt das neu angebotene Servicecenter Finanzwesen das Servicecenter-Angebot der AKDB und übernimmt viele Arbeiten, die im täglichen Ablauf kommunaler Finanzverwaltungen anfallen. Die AKDB hat ihr Angebot in geeignete und auf die jeweiligen Erfordernisse individuell zugeschnittene Einzelleistungen oder ganze Leistungspakete untergliedert. Dabei bestimmt der Kunde, welche Aufgaben die AKDB in welchem Umfang erledigen soll. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels kann das Know-how erfahrenerer AKDB-Kundenbetreuer Kommunen spürbar unterstützen – das Angebot reicht dabei von der Abwicklung der kompletten Jahresrechnung bis zur Personalunterstützung vor Ort bei Engpässen wegen Krankheit oder Urlaub.

IT-Verantwortung einfach an die AKDB delegieren

Viele kommunale IT-Verantwortliche kennen das Dilemma: Gewachsene, teils in die Jahre gekommene Serverlandschaften mit vielschichtigen Betriebs- und Applikationsarchitekturen, alle fünf Jahre heiße Diskussionen um Technologiewechsel und hohe Folgeinvestitionen, mehr und mehr Aufwände für die IT-Sicherheit und eine zunehmende Abhängigkeit von Spezialwissen, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Immer mehr Kommunen würden sich von dieser Bürde gerne befreien.

Das neue Lösungskonzept der AKDB: Kommunen delegieren den überwiegenden Teil ihres IT-Betriebs an die AKDB – und schaffen so Sicherheit für sensible Daten und wirtschaftliche Entlastung. Der Betrieb der kommunalen IT-Infrastruktur geht durch eine im AKDB-Rechenzentrum betriebene zentrale Managementumgebung in die Verantwortung der AKDB über. Erfahrene Systemspezialisten der AKDB-Tochter LivingData übernehmen die komplette Durchführung administrativer Vorgänge mit einem umfangreichen Managed Services-Paket. Darüber hinaus sind bereits wesentliche Maßnahmen zur Umsetzung eines Informationssicherheits-Konzepts wie Monitoring, Reporting und Dokumentation berücksichtigt. So erfahren Administratoren vor Ort maximale Unterstützung und Entlastung. Die umfangreichste Ausbaustufe des Angebots kombiniert die zentralen Dienste des sogenannten Next Generation Outsourcing mit standardisierter Hardware, die in vertraglich vereinbarten Intervallen aktualisiert wird.

Beim Thema IT-Sicherheit hat sich die AKDB als BSI-zertifizierter IT-Dienstleister das Vertrauen der Kommunen erarbeitet, nicht umsonst empfiehlt der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz die Nutzung öffentlich-rechtlicher Rechenzentren anstelle undefinierbarer Cloud-Dienstleistungen. Mit entsprechender Software und beratenden Webinar-Reihen unterstützt die AKDB Kommunen bei ihrem Kampf um mehr IT-Sicherheit, zusätzlich bietet die Innovationsstiftung Bayerische Kommune Unterstützung bei Auswahl und Implementierung geeigneter Schutzkonzepte.

Das AKDB Kommunalforum findet im Zweijahresturnus im Wechsel mit der Kommunale in Nürnberg statt, das nächste Mal also 2018.

Das diesjährige 2. AKDB Kommunalforum können Sie hier anhand von Bild- und Videoimpressionen, einem Live-Blog und ausführlichen Interviews mit den Spitzenreferenten nacherleben.