Innovationsstiftung bayerische Kommune errichtet
27.07.10
Auf Anregung der bayerischen Kommunalen Spitzenverbände hat die AKDB die "Innovationsstiftung bayerische Kommune" errichtet. Der Bayerische Gemeindetag, der Bayerische Städtetag, der Bayerische Landkreistag, der Verband der bayerischen Bezirke sowie die AKDB als Stifterin wollen damit die Modernisierung der Verwaltung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der bayerischen Kommunen und zum nachhaltigen Nutzen für die Bürger unterstützen. Die demografische Entwicklung, der technologische Wandel und die große Bedeutung der Kommunen sind die Hauptgründe für die Errichtung einer solchen Stiftung. Die Stiftung fördert auf Vorschlag der bayerischen Kommunalen Spitzenverbände innovative Vorhaben oder Pilotprojekte mit IT-Bezug und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Am 28. Juni 2010 fanden in München die konstituierende Sitzung des Kuratoriums und in den Räumen der Regierung von Oberbayern die Übergabe der Anerkennungsurkunde statt. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand überreichte den geschäftsführenden Präsidial- und Vorstandsmitgliedern der bayerischen Kommunalen Spitzenverbände Dr. Jürgen Busse, Reiner Knäusl, Johannes Reile und Norbert Kraxenberger sowie dem Vorstand der AKDB, Alexander Schroth und Rudolf Schleyer, die Anerkennungsurkunde: "Dank dieser Stiftung wird die Zukunftsfähigkeit bayerischer Kommunen vorangetrieben", so Hillenbrand. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Alexander Schroth, erklärte dazu: "Wir freuen uns, dass die Spitzenverbände die Stiftung gemeinsam mit der AKDB ins Leben gerufen haben. Dies zeigt einmal mehr, wie stark die AKDB in der kommunalen Familie verwurzelt ist."
Im kommunalen Bereich gibt es eine ganze Reihe von Vorhaben und Projekten, die es verdienen würden, gefördert zu werden. Gerade bei der heutigen Haushaltslage vieler Kommunen lassen sich viele gute und sinnvolle Ideen allein aus finanziellen Gründen nicht realisieren. In der ersten Sitzung unter der Leitung des Vorsitzenden des Kuratoriums im Jahr 2010, Dr. Jürgen Busse, wurden bereits mehrere Ideen diskutiert, die demnächst zu einem ersten Förderprojekt ausgebaut werden sollen. Ein solches könnten beispielsweise die Einsatzmöglichkeiten von multifunktionalen Chipkarten, elektronischen Signaturen und dem neuen Personalausweis in Kommunen sein. Angefangen von Möglichkeiten beim Praxiseinsatz über technische Themen bis hin zu wichtigen Sicherheitsaspekten sollen hier für alle Kommunen Wege in die Zukunft aufgezeigt werden.

Übergabe der Anerkennungsurkunde durch den Regierungspräsidenten von Oberbayern, Christoph Hillenbrand, an die geschäftsführenden Präsidial- bzw. Vorstandsmitglieder der bayerischen Kommunalen Spitzenverbände und an den Vorstand der AKDB. Von links nach rechts: Christoph Hillenbrand, AKDB-Vorstandsvorsitzender Alexander Schroth, Dr. Jürgen Busse vom Bayerischen Gemeindetag, Norbert Kraxenberger vom Verband der Bezirke, Reiner Knäusl vom Bayerischen Städtetag, AKDB-Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer sowie Johannes Reile vom Bayerischen Landkreistag![]()